30.06.2018, 20:00 Uhr T(r)anz4mation

Siegfried Kärcher spielt „T(r)anz4mation“ live am 30.6.2018 in der Galerie Genscher Hamburg.
Während die ersten Ambientflächen vom Jupiter erklingen, füllt sich der Galerieraum mit Schwingungen.
Die Musik verdichtet sich und transformiert uns mitten in der Galerie in eine Unterwasserwelt.
Jetzt Energie! 101 und 303 laden zum Tanz. Die 808 und 909 trommeln… Tanz4mation!
Siegfried Kärcher lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Der 1974 geborene Künstler wurde in die Zeit der Heimcomputer geboren und schon früh mit dem Virus der elektronischen Musik infiziert.
In Hamburg spielte er zuletzt Experimentelles im Congress Centrum beim 33c3 des Chaos Computer Clubs und Techno bei den Kranichen unter den Elbbrücken. „T(r)anz4mation“ hingegen ist mehr eine auf den Ort Galerie Genscher inszenierte Klangreise, die mit ruhigem Ambient startet und über Trance zum Tanz der Maschinen aufheult.

www.siegfried-kaercher.de
www.galerie-genscher.com

T(r)anz4mation
30.06.2018, 20:00 Uhr
Im Rahmen der Reihe: The Bear, The Elephant And The Lion.
Mit einführenden Worten von Niko Koelen.

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

21.06.2018, 19:00 Uhr INTER_SECTIONS: MAPPING QUEER*FEMINIST ART PRACTICES

Joke Janssen (HFBK Hamburg):
SICH-HALTEN AUF DER LINIE. ORTE DER AUSDEHNUNG SCHREIBEN

 

Trans*, non-binary, mixed-race, genderqueer, multinational, bi oder anders „irgendwie dazwischen“. Viele unserer Lebensrealitäten sind auf dem Papier ein Übergangsstadium, können nur gefasst werden als Entweder-Oder oder Weder-Noch, sie sind ein Platz zwischen den Kästchen zum Ankreuzen oder sie sprengen die Auswahl. Wir müssten uns entscheiden: Ein Pass, ein Geschlecht, eine Zugehörigkeit bitte, wenn es geht.

Mein Vortrag ist ein Versuch, sich genau im Dazwischen zu positionieren und es damit zu einem eigenen Raum zu erklären. Ein Versuch, auf der Linie zu laufen, auf der Grenze zu balancieren. Es wird darum gehen, gemeinschaftlich den Blick zu wenden, den Raum zu verschieben und eine Vorstellung und Sprache und Zuhören zu finden, in der die Linie, die Binaritäten trennt, zu einem Ort wird, an dem sich ein Aufenthalt gut anfühlen könnte.

***

Joke Janssen lebt und arbeitet in Hamburg und promoviert mit einer künstlerisch-wissenschaftlichen Dissertation zu Materialisierungen von trans*. In seinen Arbeiten zentriert si_er Zurichtungen der Körper und Subjekte und deren Verflechtungen mit ihrer jeweiligen Umgebung. Sein Aufenthaltsort sind die sich überlagernden Schnittstellen von Kunst, Wissen(schaft) und Aktivismus, wo er_ – gerne im Kleinkollektiv – nach Formen des gemeinsamen Handelns und widerständigen Scheiterns sucht. Joke identifies as a chaser of slowness.

***

Inter_Sections: Mapping queer*feminist art practices ist eine fünfteilige Veranstaltungsreihe zu zeitgenössischen queer*feministischen Kunstpraktiken in der Galerie Genscher. Von April bis August 2018 laden wir jeweils einmal im Monat Theoretiker*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen ein, mit uns gemeinsam über künstlerische Praktiken zu sprechen, die Geschlecht und die damit verbundenen Zuschreibungen thematisieren, hinterfragen und/oder aufbrechen. Inter_Sections fungiert dabei als offener Diskussionsraum, der allen zugänglich ist und zu einer Vernetzung zwischen Künstler*innen, Theoretiker*innen, Aktivist*innen und Studierenden einlädt.

Weitere Termine (jeweils Do, 19:30, Galerie Genscher):

# 19.07. Wiebke Schwarzhans (HFBK Hamburg): Artifizielle Angriffsflächen

# 16.08. Eva Egermann (Crip Magazine, Wien): Für eine Crip Künstlerische Agency. Visueller Aktivismus, Crip Materialien und künstlerische Praxis

09.06.2018, 18 Uhr
Monomal & Muttermahl @blurred edges

Im Rahmen des blurred edges Festivals für Hamburgs freie Musikszene, Verband für aktuelle Musik in Hamburg.

Monomal & Muttermahl, zwei Musiker aus Hamburg, eine musikalische Mischpoke aus manipulierter Kinder-Elektronik, gebastelten Effektgeräten, kaputten Drumcomputern und Circuit Bending KrimsKrams, frei improvisiert und 100 % live, bei jedem Auftritt mit neuem musikalischen Schwerpunkt und neuem Gerätepark. Diesmal haben wir Fett einen an der Pfanne und servieren Therapy Trap.

18 Uhr Doors Open
19 Uhr Konzert Beginn
Danach Sausde Sounds aus der Konserve

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

08.06.2018
Touching Running Systems

analytisches schrauben und zeichnen. bring your stuff. schraubbares wird zerlegt, um begriffen und als sprengzeichnung angelegt zu werden:
lichtmaschinen, handys, lampen, tv, wasserkocher, …


aus: „Wanderjahre in digitalen Zeiten“
von Hanne Loreck
„[…] Weitere Arbeiten wie TOUCHING RUNNING SYSTEMS, seit 2016, benutzen das grafische Genre Spreng- oder Explosionszeichnungen. Bei Montageanleitungen wird mit derartigen Grafiken die Montage- und Demontagereihenfolge einzelner Teile erklärt, und selbst komplexe Maschinen erscheinen übersichtlich. Als ein berühmter Ahne solch technisch-analytischer Anordnung von Maschinenteilen gilt Leonardo da Vinci. Auch wenn Anik Lazars Kugelschreiber-Zeichnungen die mechanische Vorstellung restlosen Zusammenspiels von Bauteilen aufgreifen, so genießen sie sichtlich die antagonistischen Kräfte, die im Kontrast zwischen dem chaotischen Auseinanderfliegen der Teile nach einer imaginären Sprengung und ihrer Bändigung in der peniblen Systematisierung liegt. Mindestens ebenso interessant ist der Ansatz bzw. die Voraussetzung, sich eine Maschine vom Schrottplatz zu holen – hier eine Drehstrom-Lichtmaschine von Bosch –, sie manuell zu zerlegen und dann zeichnend auf die potenzielle Implosion oder den funktionstüchtigen Wiederzusammenbau anzuspielen (BOSCH-DREHSTROMLICHTMASCHINE, 2016). Mit den kleinen, aber wesentlichen Abweichungen vom Schema, die das mit Augenmaß Handgemachte und nicht algorithmisch Berechnete mit sich bringt. Wie wir wissen, ist eine wissenschaftliche Visualisierung nie eine sachlich-neutrale Wiedergabe von Gesehenem, immer transformiert die Gestaltung das Wissen, wenn sie es nicht gar erst produziert. […]“

08.06.2018, 15:00 – 20:00 Uhr
ANIK LAZAR
TOUCHING RUNNING SYSTEMS

G#R Zentrale, Marktstr. 138, Hinterhof / Karolinenviertel / St. Pauli / Hamburg
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

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Kindly supported by Ministry of Culture and Media Hamburg
and #Genscherhardcorerunners

24.05.2018, 19:30 Uhr
Inter_Sections No. 2: Hegemonialen Machtstrukturen trotzen

2. Veranstaltung der Reihe
INTER_SECTIONS: MAPPING QUEER*FEMINIST ART PRACTICES
Lorena Juan (Coven Berlin):
KANN QUEER-FEMINISTISCHE KUNST HEGEMONIALEN MACHTSTRUKTUREN TROTZEN? COVEN BERLIN ALS BEISPIEL FÜR NEUE WIDERSTÄNDE

Obwohl queer-feministische öffentliche Aktionen in den Medien oft oberflächlich dargestellt werden, gibt es einen aktuellen Bedarf Artivism als wertvolles Werkzeug des Widerstands und der künstlerischen Bewegung aus transdisziplinärer Perspektive adäquat zu adressieren – ein analytischer Ansatz, der in der Lage ist, dessen Relevanz in der zeitgenössischen Kunst zu betrachten, sowie seine Rolle in der Öffentlichkeit zu bewerten.

Durch das Beispiel von COVEN BERLIN konzentriert sich die Präsentation auf die zeitgenössische queer-feministische Online-Kunstplattform als Mittel um das heteropatriarchalische System abzulehnen. COVEN BERLIN ist ein queer-feministisches, transdisziplinäres Künstler_innen-Kollektiv mit dem Themenfokus Gender, Feminismus und Sexualität. COVEN BERLIN ist eine multikulturelle Plattform für politischen, queer-feministischen, schriftlichen und künstlerischen Ausdruck. Das Kollektiv fördert junge kreative Frauen in der Kunstwelt durch Organisation und Kuration multimedialer Kunstausstellungen, Festivals, und Events in Berlin. Durch konkrete Interventionen werden die kuratorischen Praktiken und DIY-Strategien des Kollektives analysiert, sowie ihre Kapazität kritisch mit strukturellen Ungleichheiten umzugehen. Die Rolle von lokalen und Online-Communities wird dabei ebenfalls thematisiert.

***

Lorena Juan ist freie Kuratorin und Mitgründerin des queer-feministischen Kunstkollektivs COVEN BERLIN. Sie hat in Gender Studies an der Universität Salamanca (Spanien) promoviert und diverserse Ausstellungen und Veranstaltungen mit dem Fokus auf Gender, Feminismus und Entkolonialisierung organisiert.

***

Inter_Sections: Mapping queer*feminist art practices ist eine fünfteilige Veranstaltungsreihe zu zeitgenössischen queer*feministischen Kunstpraktiken in der Galerie Genscher. Von April bis August 2018 laden wir jeweils einmal im Monat Theoretiker*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen ein, mit uns gemeinsam über künstlerische Praktiken zu sprechen, die Geschlecht und die damit verbundenen Zuschreibungen thematisieren, hinterfragen und/oder aufbrechen. Inter_Sections fungiert dabei als offener Diskussionsraum, der allen zugänglich ist und zu einer Vernetzung zwischen Künstler*innen, Theoretiker*innen, Aktivist*innen und Studierenden einlädt.

Weitere Termine (jeweils Do, 19:30, Galerie Genscher):

21.06. Joke Janssen (HFBK Hamburg): Sich-Halten auf der Linie. Orte der Ausdehnung schreiben.

19.07. Wiebke Schwarzhans (HFBK Hamburg): Artifizielle Angriffsflächen

16.08. Eva Egermann (Crip Magazine, Wien): Für eine Crip Künstlerische Agency. Visueller Aktivismus, Crip Materialien und künstlerische Praxis

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Kulturwissenschaften der Universität Hamburg, des Zentrums GenderWissen und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

11.05.2018, 20 Uhr
WARUM DU GOTT BIST

Du glaubſt, du waͤrſt frei.
Das iſt freilich glaͤubig.
2000 Jahre Trug herrſcht fort.
Jeder ›Widerſtand‹ greift ᴠıᴇʟ ʒu kurʒ.
Doch jetȥt kom̅t ᴅıᴇ WAHRHEIT

Vernunftweisheit ᴀʟs Wıssᴇɴsᴄʜᴀϝᴛ – erreicht von HUSSERL –
trifft
Geheim⸗Ken̄tnis des ᴀʟʟᴇʀʟᴇᴛȥᴛᴇɴ Menſchenalters vor dem Kirchenknebel
… ᴜɴᴅ BESTÄTIGT sıᴇ — —
► ᴅu BIST gar jemand ander[e]s, als du je dachtest ❢ ◄

Vor 1 Jahr wiederentdeckt –
vor 3 Wochen zuerſt veroͤffentlicht – –,
tritt HEUTE 1.mals vor euch
– entfremdete Gott⸗Schweſtern + ⸗Bruͤder! –
◯ ◯ ◯ ◯ ◯ WISSEN + LEHRE ◯ ◯ ◯ ◯ ◯,
die euch vor der nahen[den] Blade⸗Run̄er⸗Welt retten ſollen.
… ob es gluͤckt, ent⸗ſcheidet EUER Bᴇᴡᴜssᴛsᴇıɴ ! !

Єın Vortrag mit Zwiſchenfragen.
Der Raum iſt hell, drum ohne Bilder (⸗Lichtſchau a. d. Wand),
+ klein: … kom̅t alſo rechtʒeitig !

ORT:
☞ Karō⸗Viertel … Marktſtr. 138 … ıɴɴᴇɴ (!) ☜,
»Galerie Genʃcher«
(U2, „Meſſehallen“ / U3, „Feldſtraſȝe“ / S21 od. S31, „Sternſchanʒe“) –

ƷEIT:
►►►►► H E U T E , F R E I T A G , 20.00—22.00. ◄◄◄◄◄

Der Vortragende, Andrıǎs [Ᾰ̓νδϱῐᾱ́ς], fuͤrchtet, er wird als Letȥter dem entrin̄en, vor dem er warnt. Kein Grund, es ſich anders zu denken.

Seine ʙeiden Buͤrgen:
✱ Der Maͤhrer Jude Eᴅᴍᴜɴᴅ HUSSERL,
der die »Philoſophie als sᴛʀᴇɴɢᴇ Wıssᴇɴꜱᴄʜᴀϝᴛ« [!] (1911) errang, und
✳ der parthiſche Sy̆rer Mᴀ̄ɴī [echter Name unbekan̄t]
→ der Gruͤnder der einʒigen ERKEN̄TNIS⸗‚Glaubens‘lehre der bisherigen Weltgeſchichte [ausgerottet † im XIII. Jahrhundert.].

Sei bereit, ernſt anders dich ſelber verſtehen ʒu lernen, als du je fuͤr moͤglich hieltſt.

!

Єıntritt frei.
⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Raͤumlichkeit unterſtuͤtȥt von Hamburgs
»Behoͤrde fuͤr Kultūr und Medien«.

Aus der Reihe: the elefant, the bear and the lion.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

05.05.2018
15:00 Uhr
Finissage und Picknick in der Ausstellung

Finissage und PICKNICK IN DER AUSSTELLUNG

DANIEL PEDER ASKELAND
Daytime Vessel

Samstag, 05. Mai 2018 ab 15 UHR
Marktstraße 138

Getränke, Kaffee, Käse, Weintrauben und Brot besorgen wir.
Und freuen uns, wenn darüber hinaus viele weitere Kleinigkeiten und ‚Spezialitäten‘ von euch mitgebracht werden.

-> Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Genschers Taste:
Das Perfekte Dinner, The Taste, Die Küchenschlacht – das Format der TV-Kochserie müsste sich eigentlich per se ad absurdum setzen, denn Geschmack, Geruch, Gesellschaft – all jene Aspekte, die das Essen und Essenzubereiten als ein physisches Ereignis positiv konnotieren – sind in höchstem Maße absent. Als eine Form der Castingshow, scheinen auch Kochshows einem Hang zur Selbstdarstellung der Teilnehmer auf der einen Seite, sowie der Freude an einem scheinbar seichten und unbedrohlichen Voyeurismus auf der anderen Seite zu entsprechen. Mit Bezug auf den von Daniel Spoerri geprägten Begriff der »Eat Art« sollen im Rahmen der Reihe »Genschers Taste« verschiedene Formate im Kontext von „Kunst und Kochen“ stattfinden und zu einer sinnlichen, nachbarschaftlichen, kommunikativen Praxis im (Karolinen-)Viertel werden.

Kunstverein Galerie Genscher
Karolinenviertel U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
Inititative für freie Künstlergruppen des Trägerverein Marktstraße 138 e.V.
https://galerie-genscher.com/ | presse@galerie-genscher.com | ✆ 040 / 82 45 15
Marktstrasse 138, 20357 Hamburg

Mit freundlicher Unterstützung durch die
Behörde für Kultur und Medien Hamburg

19.04.2018
19:30 Uhr
Inter_Sections No. 1: Trickster, Hexen, Cyborgs

1. Veranstaltung der Reihe
INTER_SECTIONS: MAPPING QUEER*FEMINIST ART PRACTICES

Sophie Lembcke (HFBK Hamburg):
TRICKSTER, HEXEN, CYBORGS: MIT QUEEREN ERZÄHLFIGUREN GEGEN DAS GENIE

Donnerstag, 19. April 2018 um 19:30 in der Galerie Genscher (Marktstr. 138)

Wie sehen unsere künstlerischen Praxen aus, wenn wir uns nicht mehr an den Genies und ihren weißen männlichen Künstlerrollenbildern orientieren müssen? Wie verhalten sich fortan Werk und Biographie zueinander?

Mit solchen Erzählfiguren der Borderlands können die Monstrous Others in uns, wir als posthumane Wesen, diese Schöpfungsmythen verlernen und künstlerische Praxen entwickeln um Verschiebungen im Big Daddy Mainframe auszulösen.

Mein Anliegen ist, aus einer feministisch-materialistischen Analyse heraus mit identitätpolitischen Optionen gezielt tradierte künstlerische Ausdrucksformen zu destabilisieren und Ansätze für antikapitalistische und antikoloniale Kämpfe in und mit Kunst aufzuzeigen.

***

Sophie Lembcke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsverbund „Übersetzen und Rahmen“ der Universität Hamburg und der HFBK Hamburg. In ihrem Dissertationsprojekt arbeitet sie zu widerspenstigen Strategien in multiperspektivischen, polyphonen, cross-kulturellen Ästhetiken.

***

Inter_Sections: Mapping queer*feminist art practices ist eine fünfteilige Veranstaltungsreihe zu zeitgenössischen queer*feministischen Kunstpraktiken in der Galerie Genscher. Von April bis August 2018 laden wir jeweils einmal im Monat Theoretiker*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen ein, mit uns gemeinsam über künstlerische Praktiken zu sprechen, die Geschlecht und die damit verbundenen Zuschreibungen thematisieren, hinterfragen und/oder aufbrechen. Inter_Sections fungiert dabei als offener Diskussionsraum, der allen zugänglich ist und zu einer Vernetzung zwischen Künstler*innen, Theoretiker*innen, Aktivist*innen und Studierenden einlädt.

Weitere Termine (jeweils Do, 19:30, Galerie Genscher):

24.05. Coven Berlin: Kann queer-feministische Kunst hegemonischen Machtstrukturen trotzen? Coven Berlin als Beispiel für neue Widerstände

21.06. Joke Janssen (HFBK Hamburg): Sich-Halten auf der Linie. Orte der Ausdehnung schreiben.

19.07. Wiebke Schwarzhans (HFBK Hamburg): Artifizielle Angriffsflächen

16.08. Eva Egermann (Crip Magazine, Wien): Für eine Crip Künstlerische Agency. Visueller Aktivismus, Crip Materialien und künstlerische Praxis

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Kulturwissenschaften der Universität Hamburg, des Zentrums GenderWissen und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

 

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12.02.2018, 19:45 Uhr
Die Steine sehnen sich auch

„Der panentheistische Einwand zum Dasein, dargebracht von ihm selbst“ – was mir zuerst in einem Traum mitgeteilt wurde, liess sich Jahre später in gute Übereinstimmung bringen mit fast vergessenen persischen Schöpfungslehren, moderner Bewusstseinsphilosophie und der Quantenmechanik. Darüber will ich ein wenig plaudern.“

– niko

12.02.2018, 19:45h
Die Steine sehnen sich auch
Niko Koelen

 

&
21:30h evl. kleines Kammerorchester
Mark Matthes
&
The Bear, The Elephant & The Lion

http://🦁.☺.gg
Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

28.12.2017, 19:30h
„LEMMY“ 2002/06
in 2nd year of memory

„LEMMY“ (2002/06) von Peter Sempel, in 2nd year of memory.

Ein persönlicher Film über Lemmy Kilmister, die grosse Legende des HeavyRock, des Rock ´n Roll, über 4 jahre gedreht, bei Konzerten vor, auf, hinter der Bühne , bei ihm zuhause in Los Angeles, sowie im „Rainbow“. Seinen 2 genialen Mitmusiker Phil Campbell und Mikkey Dee, team, Fans, Freunde, Sohn Paul, und 1 Woche in Brakel (Lüneburger Heide) bei Platten-Aufnahmen im HeavyRockStudio. Aus vielen Blickwinkeln, auch stille und nachdenkliche, sehrdeutlich gegen Faschismus, gegen Politik und Religionen, und mit seinem besonders trockenen Humor.

Einige Specialguests: Slim Jim, Brian May, Corey (NasvillePussy), Doro, Girlschool, Uriz von Oertzen, … / Songs u.a.: Ace Of Spades, Lost in The Ozone, Overkill, Born To Raise Hell, Orgasmatron, …  Drehorte: Hamburg, Berlin, Wacken, London, Belgien, Los Angeles…

http://www.sempel.com
http://☻.gg/LEMMY
http://🎸.☺️.gg

28. Dezember 2017, 19:30 Uhr
„LEMMY“ (2002/06), in 2nd year of memory
Galerie Genscher, Marktstr. 138, Hamburg

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg – BKM –

 

30.11.2017
Kunsthasserstammtisch: Kunst und Verbrechen.

Kunsthasserstammtisch: Kunst und Verbrechen:

eine Lecture, ein Workshop, eine Übung von und mit katze und krieg und eine potenzielle Nacht auf der Straße.

Im August 2016 lebte das Kölner Künstlerduo katze und krieg gemeinsam mit dem Hamburger Künstlerduo we are visual zwei Wochen lang ohne Geld und kaum Besitz auf der Straße eines gut situierten Viertels von Köln. Ausgerüstet mit einem großen Vertrauen in die Welt erforschten die vier Künstler eine alternative Lebensgestaltung. Sie arbeiteten an nomadischen Strategien des Überlebens im urbanen Raum, an einem realen Kontakt mit der Stadt, an einem reichhaltigen Leben aus dem Müll einer Überflussgesellschaft und an einer Neuverhandlung von Raum durch die temporären Einnahme dessen. Privates wurde öffentlich, die Öffentlichkeit privat. Eigentum und Besitz wurden hinterfragt.

Am 30.11. erzählen katze und krieg im Rahmen des Kunsthasserstammtisches in Hamburg von ihren Grenzgängen, die sie während ihres Lebens auf der Straße vollzogen und den Graubereichen, die sie dort entdeckten – von der Schlafplatzsuche, über die Körperreinigung im öffentlichen Raum, bis hin zur Essensbeschaffung. Mit Hilfe der Ortskenntnisse der Anwesenden kann im Anschluss eine gemeinsame Nacht auf der Straße in Hamburg erlebt werden.

Ein Ausschnitt aus dem Straßentagebuch:
„Spät nachts sind wir gekommen, haben vorsichtig die Garagentür der Baustelle geöffnet und dann nur noch das Wichtigste flüsternd ausgetauscht. Jede einzelne Bewegung versuchten wir so leise wie möglich zu tun, stets etwas ängstlich, dass die Nachbarn der umliegenden Häuser uns bemerken könnten. Felix ging nachdem wir unsere Sachen abgelegt haben noch mal mit mir los und half mir Pappen zu finden, so dass es weicher wurde auf dem Brett, dass ich neben der Garage fand, als Untergrund für mein Nachtlager. Wir ließen die Garagentür einen Spalt breit offen damit wir ein wenig frische Luft bekamen, und trotzdem geschützt waren.
Morgens schob ich mich durch den Spalt auf den Hof. Dort fand ich einen Gulli in den ich pinkelte, denn die Restaurants in der Umgebung waren so früh noch nicht auf. Gleich um die Ecke gab es einen Kiosk. Ich fragte den iranischen Besitzer nach Wasser. Er füllte mir meine vier Flaschen ab, mit denen ich mich im Hof vor der Garage in der Sonne duschte. Zwei Flaschen zum Haare waschen, zwei für den Körper.“

katze und krieg
katze und krieg sind die beiden Performancekünstlerinnen – katharinajej und Julia Dick. Sie leben und arbeiten in Köln. Kennengelernt haben sie sich 2007 während ihres Studiums an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. In größter Entschleunigung gehen sie gemeinsam im wunderschönen Ballkleid bei Aldi einkaufen, rütteln laut schreiend an Laternen und Zäunen um das Animalische wiederzuerwecken, oder eröffnen mitten in der Fußgängerzone ein Geschäft, in dem sie Performances, die sämtliche Bedürfnisse erfüllen, verkaufen.

Sie intervenieren im deutschsprachigen und internationalen Raum unter anderem im Rahmen des: sommerblut Festival Köln (2015), Fremdgehen Drama Köln (2014), Lothringer13 Florida München (2014), Spajalica Kroatien (2014), Inverscity Oberhausen (2013), Trial and Error Tübingen (2013), Performa Südschweiz (2012), BMUKK Wien (2012), HMK Niederlanden (2012), Hart am Wind Göttingen (2012), Transeuropa Hildesheim (2012), Theaterszene Europa Köln (2011), Stromereien Zürich (2011), Jacuzzi Festival Wien WUK (2011), Streetcat in Bat Yam Israel (2011), Explosive Bremen Schlachthof (2011), casa do rio Brasilien (2011), Theaterformen Braunschweig (2010), International Performance Art ZooM Hildesheim (2008), Stadtmachtkunst Hannover (2008).

30.11.2017, 19h
Kunsthasserstammtisch: Kunst und Verbrechen.
eine Lecture, ein Workshop, eine Übung von und mit katze und krieg und eine potenzielle Nacht auf der Straße

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27.10.2017
DON´T DO IT!
STEPHAN JÄSCHKE

DON´T DO IT!

Stephan Jäschke: DON´T DO IT! @G#R Zentrale, Hamburg

 

There’s a place in your heart
And I know that it is love
And this place could be much
Brighter than tomorrow
And if you really try
You’ll find there’s no need to cry
In this place you’ll feel
There’s no hurt or sorrow
There are ways to get there
If you care enough for the living
Make a little space
Make a better place
Heal the world
Make it a better place
For you and for me
And the entire human race
There are people dying
If you care enough for the living
Make it a better place
For you and for me
If you want to know why
There’s love that cannot lie
Love is strong
It only cares of joyful giving
If we try we shall see
In this bliss we cannot feel
Fear of dread
We stop existing and start living
The it feels that always
Love’s enough for us growing
So make a better world
Make a better place
Heal the world
Make it a better place
For you and for me
And the entire human race
There are people dying
If you care enough for the living
Make a better place for you and for me
And the dream we were conceived in
Will reveal a joyful face
And the world we once believed in
Will shine again in grace
Then why do we keep strangling life
Wound this earth, crucify its soul
Though it’s plain to see
This world is heavenly
Be god’s glow
We could fly so high
Let our spirits never die
In my heart I feel you are all my brothers
Create a world with no fear
Together we cry happy tears
See the nations turn their swords into plowshares
We could really get there
If you cared enough for the living
Make a little space
To make a better place
Heal the world
Make it a better place
For you and for me
And the entire human race
There are people dying
If you care enough for the living
Make a better place for you and for me
There are people dying
If you care enough for the living
Make a better place for you and for me
You and for me
Songwriter: Michael Joe Jackson
Songtext von Heal the World © Sony/ATV Music Publishing LLC, Warner/Chappell Music, Inc

27.10.2017, 19:00h
Stephan Jäschke
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28.09.2017
Ich mach dich 2000 Jahre Fitness | G#R Hardcore Coaching

28.09.2017 Hardcore Coaching mit Malte Struck und Gordon Castellane

Wir alle sind 2000 Jahre Fitness! Allen neuen Mitgliedern ein herzliches Willkommen! Auf Wunsch vieler Teilnehmer, die uns schon seit Jahren begleiten, ist 2000 Jahre Fitness durch die neuen Programmvarianten noch einfacher und vor allen Dingen noch typgerechter geworden:
 
Mit 2000 Jahre Fitness CLASSIC, 2000 Jahre Fitness ART und 2000 Jahre Fitness myDISKURS ist für jeden Abbildungstyp die passende Programmvariante verfügbar – für Genießer, für Diskursbegeisterte und auch für Leute, die keine Reproduktionen machen möchten.
 
Allen Programmen gemein ist die bewährte 2000 Jahre Fitness-Philosophie. Das 2000 Jahre Fitness-Hybriditätskonzept mit postmodernen Verwertungstechniken im Spätkapitalismus steht im Mittelpunkt. Die Programmvarianten bieten dann ergänzend dazu entweder die Extraportion ART oder aber leichten Diskurs ganz ohne Abstraktionen mit 2000 Jahre Fitness myDISKURS.


Ich mach dich 2000 Jahre Fitness | Genscher Hardcore Coaching
28.09.2017, 07:00 pm – 11:59 pm
G#R Zentrale, Marktstr. 138, Hinterhof / Karolinenviertel / St. Pauli / Hamburg
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze


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13.08.2017 Soynesthesia Course | Genscher Academy

 

Here is your chance to create for GALERIE GENSCHER!

Paging all our superfans, we are calling all creators to join the GENSCHER ACADEMY.
The academy’s program is focused on identifying the most thrilling talents and designed to nurture our rising stars. It is led by eminent artists, designers, writers, composers, curators, specialists in healthy soy-sound-art and other, all are associated at senior level positions with the gallery.

 

SOYNESTHESIA COURSE AT GENSCHER ACADEMY

Date: August 13, 2017
Time: Sunday, 4–6 pm // Academy After-care 6–8 pm
Language: German, English, Taiwanese
Admission: Free
Location: G#R Zentrale, Marktstr. 138, Hinterhof / Karolinenviertel / St. Pauli / Hamburg
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

This half-day course provides an in-depth discussion and practical hands-on training in soybean creation. Apply the steps to making one of your own summer Soya-Flowers (Dou-Hua). Explore NOiseYOGAfARTing practice and considerably improve poses and sequences to relieve a wide range of digestive discomfort and restore your energy.

🌼 Making the Soya-Flowers dessert with Tropical Platform.
🌼 Pre- and after digestion NOiseYOGAfARTing with Claudia & Reinhard aka Tintin Patrone + Sleazy Pictures of Teapee.
🌼 Try the Soya-Flowers all together with Q&A, then take home your Soya-dessert, store it in the fridge overnight and send a picture of your very Soya-Flower to GENSCHER ACADEMY the next day.

 

DISCOVER THE WORLD OF SOYNESTHESIA
Soynesthesia-like experiences

 

EXTEND YOUR SKILLS
Strengthen your power to squeeze the rag by your hand
Reach perfect elasticity of soya-flowers taste
Discover arty noise-music sit-down dancing moves you can do to ease digestion

 

WHAT TO BRING
For attending the practical hands-on training it’s ❗required❗ to bring your own equipment:
✔ big bowl x1
✔ small cooking pot that holds minimum of 250 ml liquid x1 (no narrow, no lower, no beaker!)
✔ filter bag // or clean and sterile cloth of cotton or fiber cloth respectively x1
& sweat and enthusiasm x∞

 

MEET OUR FINEST TUTORS
🌼 Tropical Platform, YL Hsueh
http://tropicalplatform.tumblr.com
https://www.facebook.com/tropicalplatform/
-spoil your life; soaking in the pot
https://player.vimeo.com/video/146834642
🌼 Tintin Patrone
http://www.tintinpatrone.com
https://www.youtube.com/watch?v=gGLWTUT1qpM
-Sleazy Pictures Of Teapee
https://soundcloud.com/sleazy-pictures-of-teapee
https://www.facebook.com/sleazypigs/

 

HOW TO SIGN UP
Visit us on facebook and simply leave a comment: Tell us why you want to create for GALERIE GENSCHER and attach a picture, sound or video of your most amazing pieces of soya-noise-fArtworks. Don’t forget: Your #GenscherHardcoreRunners Community is key to your success.

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#betheimpossible #thinktheunthinkable #dotheundoable #internationalreputation #beforever #fartforart #soyanoise #powerpudding #eatmyshortbread #soynesthesic #soysound

 

Kindly supported by Ministry of Culture and Media Hamburg and #GenscherHardcoreRunners.