09.06.2018, 18 Uhr
Monomal & Muttermahl @blurred edges

Im Rahmen des blurred edges Festivals für Hamburgs freie Musikszene, Verband für aktuelle Musik in Hamburg.

Monomal & Muttermahl, zwei Musiker aus Hamburg, eine musikalische Mischpoke aus manipulierter Kinder-Elektronik, gebastelten Effektgeräten, kaputten Drumcomputern und Circuit Bending KrimsKrams, frei improvisiert und 100 % live, bei jedem Auftritt mit neuemmusikalischen Schwerpunkt und neuem Gerätepark. Diesmal haben wir Fett einen an der Pfanne und servieren Therapy Trap.

18 Uhr Doors Open
19 Uhr Konzert Beginn
Danach Sausde Sounds aus der Konserve

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

08.06.2018
Touching Running Systems

analytisches schrauben und zeichnen. bring your stuff. schraubbares wird zerlegt, um begriffen und als sprengzeichnung angelegt zu werden:
lichtmaschinen, handys, lampen, tv, wasserkocher, …


aus: „Wanderjahre in digitalen Zeiten“
von Hanne Loreck
„[…] Weitere Arbeiten wie TOUCHING RUNNING SYSTEMS, seit 2016, benutzen das grafische Genre Spreng- oder Explosionszeichnungen. Bei Montageanleitungen wird mit derartigen Grafiken die Montage- und Demontagereihenfolge einzelner Teile erklärt, und selbst komplexe Maschinen erscheinen übersichtlich. Als ein berühmter Ahne solch technisch-analytischer Anordnung von Maschinenteilen gilt Leonardo da Vinci. Auch wenn Anik Lazars Kugelschreiber-Zeichnungen die mechanische Vorstellung restlosen Zusammenspiels von Bauteilen aufgreifen, so genießen sie sichtlich die antagonistischen Kräfte, die im Kontrast zwischen dem chaotischen Auseinanderfliegen der Teile nach einer imaginären Sprengung und ihrer Bändigung in der peniblen Systematisierung liegt. Mindestens ebenso interessant ist der Ansatz bzw. die Voraussetzung, sich eine Maschine vom Schrottplatz zu holen – hier eine Drehstrom-Lichtmaschine von Bosch –, sie manuell zu zerlegen und dann zeichnend auf die potenzielle Implosion oder den funktionstüchtigen Wiederzusammenbau anzuspielen (BOSCH-DREHSTROMLICHTMASCHINE, 2016). Mit den kleinen, aber wesentlichen Abweichungen vom Schema, die das mit Augenmaß Handgemachte und nicht algorithmisch Berechnete mit sich bringt. Wie wir wissen, ist eine wissenschaftliche Visualisierung nie eine sachlich-neutrale Wiedergabe von Gesehenem, immer transformiert die Gestaltung das Wissen, wenn sie es nicht gar erst produziert. […]“

08.06.2018
ANIK LAZAR
TOUCHING RUNNING SYSTEMS

G#R Zentrale, Marktstr. 138, Hinterhof / Karolinenviertel / St. Pauli / Hamburg
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

http://☻.gg/touchingrunningsystems
http://🔧.☺.gg
http://aniklazar.de

Kindly supported by Ministry of Culture and Media Hamburg
and #Genscherhardcorerunners

19.05.–03.06.2018
I thought it would feel good… and I was right.

FINN WAGNER 
I thought it would feel good… and I was right.
19. Mai – 03. Juni 2018
 
Eröffnung: 18. Mai 2018, 19 Uhr
Finn Wagner lebt und arbeitet in Köln. In seinen Videoinstallation und Skulpturen verwendet er Materialien wie 3D-Animationen, Found Footage und Kunststoffe wie Silikon oder Schaumstoff. Er beschäftigt sich u. a. mit künstlichen Oberflächen und dem menschlichen Körper als empfindende Masse. Nicht selten suggerieren seine Skulpturen, die als Objekte oder Sockel zu den Flat Screens gezeigt werden, taktil intensive, fast lustvolle, fetischisierende Momente, die durch räumliche und haptische Erfahrungen aus der virtuellen Fiktion seiner Videos in die Realität geholt werden. „I thought it would feel good… and I was right.“ ist eine zweiteilige, skulpturale Videoinstallation. Ein Bildschirm wird von einer hautfarbenen, amorphen Form ummantelt. Der_die Rezipient_in wird durch die äußere Form der Skulpturen und ihre materielle Beschaffenheit an die Handlungen, Berührungen und Empfindungen der virtuellen Körper herangeführt.
Lisa Alice Klosterkötter
Kunstverein Galerie Genscher
Karolinenviertel U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
Inititative für freie Künstlergruppen des Trägerverein Marktstraße 138 e.V.
✆ 040 / 82 45 15 | Marktstrasse 138, 20357 Hamburg
Mit freundlicher Unterstützung durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg

05.05.2018
15:00 Uhr
Finissage und Picknick in der Ausstellung

Finissage und PICKNICK IN DER AUSSTELLUNG

DANIEL PEDER ASKELAND
Daytime Vessel

Samstag, 05. Mai 2018 ab 15 UHR
Marktstraße 138

Getränke, Kaffee, Käse, Weintrauben und Brot besorgen wir.
Und freuen uns, wenn darüber hinaus viele weitere Kleinigkeiten und ‚Spezialitäten‘ von euch mitgebracht werden.

-> Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Genschers Taste:
Das Perfekte Dinner, The Taste, Die Küchenschlacht – das Format der TV-Kochserie müsste sich eigentlich per se ad absurdum setzen, denn Geschmack, Geruch, Gesellschaft – all jene Aspekte, die das Essen und Essenzubereiten als ein physisches Ereignis positiv konnotieren – sind in höchstem Maße absent. Als eine Form der Castingshow, scheinen auch Kochshows einem Hang zur Selbstdarstellung der Teilnehmer auf der einen Seite, sowie der Freude an einem scheinbar seichten und unbedrohlichen Voyeurismus auf der anderen Seite zu entsprechen. Mit Bezug auf den von Daniel Spoerri geprägten Begriff der »Eat Art« sollen im Rahmen der Reihe »Genschers Taste« verschiedene Formate im Kontext von „Kunst und Kochen“ stattfinden und zu einer sinnlichen, nachbarschaftlichen, kommunikativen Praxis im (Karolinen-)Viertel werden.

Kunstverein Galerie Genscher
Karolinenviertel U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
Inititative für freie Künstlergruppen des Trägerverein Marktstraße 138 e.V.
https://galerie-genscher.com/ | presse@galerie-genscher.com | ✆ 040 / 82 45 15
Marktstrasse 138, 20357 Hamburg

Mit freundlicher Unterstützung durch die
Behörde für Kultur und Medien Hamburg

19.04.2018
19:30 Uhr
Inter_Sections No. 1: Trickster, Hexen, Cyborgs

1. Veranstaltung der Reihe
INTER_SECTIONS: MAPPING QUEER*FEMINIST ART PRACTICES

Sophie Lembcke (HFBK Hamburg):
TRICKSTER, HEXEN, CYBORGS: MIT QUEEREN ERZÄHLFIGUREN GEGEN DAS GENIE

Donnerstag, 19. April 2018 um 19:30 in der Galerie Genscher (Marktstr. 138)

Wie sehen unsere künstlerischen Praxen aus, wenn wir uns nicht mehr an den Genies und ihren weißen männlichen Künstlerrollenbildern orientieren müssen? Wie verhalten sich fortan Werk und Biographie zueinander?

Mit solchen Erzählfiguren der Borderlands können die Monstrous Others in uns, wir als posthumane Wesen, diese Schöpfungsmythen verlernen und künstlerische Praxen entwickeln um Verschiebungen im Big Daddy Mainframe auszulösen.

Mein Anliegen ist, aus einer feministisch-materialistischen Analyse heraus mit identitätpolitischen Optionen gezielt tradierte künstlerische Ausdrucksformen zu destabilisieren und Ansätze für antikapitalistische und antikoloniale Kämpfe in und mit Kunst aufzuzeigen.

***

Sophie Lembcke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsverbund „Übersetzen und Rahmen“ der Universität Hamburg und der HFBK Hamburg. In ihrem Dissertationsprojekt arbeitet sie zu widerspenstigen Strategien in multiperspektivischen, polyphonen, cross-kulturellen Ästhetiken.

***

Inter_Sections: Mapping queer*feminist art practices ist eine fünfteilige Veranstaltungsreihe zu zeitgenössischen queer*feministischen Kunstpraktiken in der Galerie Genscher. Von April bis August 2018 laden wir jeweils einmal im Monat Theoretiker*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen ein, mit uns gemeinsam über künstlerische Praktiken zu sprechen, die Geschlecht und die damit verbundenen Zuschreibungen thematisieren, hinterfragen und/oder aufbrechen. Inter_Sections fungiert dabei als offener Diskussionsraum, der allen zugänglich ist und zu einer Vernetzung zwischen Künstler*innen, Theoretiker*innen, Aktivist*innen und Studierenden einlädt.

Weitere Termine (jeweils Do, 19:30, Galerie Genscher):

24.05. Coven Berlin: Kann queer-feministische Kunst hegemonischen Machtstrukturen trotzen? Coven Berlin als Beispiel für neue Widerstände

21.06. Joke Janssen (HFBK Hamburg): Sich-Halten auf der Linie. Orte der Ausdehnung schreiben.

19.07. Wiebke Schwarzhans (HFBK Hamburg): Artifizielle Angriffsflächen

16.08. Eva Egermann (Crip Magazine, Wien): Für eine Crip Künstlerische Agency. Visueller Aktivismus, Crip Materialien und künstlerische Praxis

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Kulturwissenschaften der Universität Hamburg, des Zentrums GenderWissen und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

 

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10.03.-31.03.2018
Signe R. Holm
„Switchpoint – Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries“

Die dänische, in Hamburg lebende Künstlerin Signe Raunkjaer Holm greift drastisch in das Leben ihrer Nächsten ein. Der Partner wird in Jalousi, 2014 gebeten die vier einprägsamsten Momente seiner ehemaligen Beziehungen mit ihr, der Künstlerin nach zu inszenieren, die frisch geschiedenen Eltern in Hvis Vi Tør (Wenn Wir Uns Trauen), 2015 dazu gebracht, sich gegenseitig, von der Künstlerin komponierte Lieder vorzusingen. Thematisch geht es scheinbar um Alltägliches, Persönliches, doch immer werden auch existenzielle Fragen wie Eifersucht, Begehren, Rollenbilder und Machtverhältnisse in ihren Performances, Filmen und Videoinstallationen verhandelt. So setzt sie sich selbst oder Personen ihres engsten Umfeldes wie Freunde und Familie als Platzhalter ein, um durch ihr eigenes Erleben Authentizität und gleichsam Austauschbarkeit und Allgemeingültigkeit zu suggerieren. In der Galerie Genscher inszeniert sie ihre neue Arbeit Switchpoint — Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries als performative, interaktive Installation.

Signe Raunkjaer Holm
„Switchpoint – Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries“
10.03.-31.03.2018
Eröffnung: 09.03.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Lisa Alice Klosterkötter, in Zusammenarbeit mit BfB, Köln

Performance ab 19 Uhr
mit:
Ruben Christiansen
Simeon Melchior
Szerafina Schiesser
Tatsuya Sugimoto
Yi Li

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

26.-31.01.2018
 Final Straw

Die Galerie Genscher lädt herzlich zur Eröffnung des neuen Jahresprogramms 2018 mit der Ausstellung „Final Straw“ von Adrian Buschmann und Lilli Thießen (VIE/B).
Zu sehen sind mehrere Kleinformate aus Bayern und Berlin in denen es um Essen, Trinken und unter anderem um Sport geht.

“Be prepared. Let life surprise you”


http://www.daily-lazy.com/2017/10/lilli-thieen-at-wellwellwell-vienna.html

http://www.galeriesenn.at/exhibition-detail/adrian-buschmann.html

26.-31.01.2018 (Opening: 25.01.2018, 18 Uhr)
Final Straw
Lilli Thießen und Adrian Buschmann

http://👱🏼‍♀️.☺️.gg

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg