19.09.2019
19 Uhr
EUN JUNG SIM

#EUN JUNG SIM


While majoring in sculpture in University, I was often exposed to large sculptures from surroundings. Then I questioned the male power-centered symbolism inherent in the sculpture and focused on the relationship between the sculpture and its surrounding space. In the meantime, I became further interested in the social circumstances in public, thereby contemplated about how art could express the relationship between sculpture and social circumstances. Rather than building public structure made of hard, solid material in the form of installation representing masculine symbolism, I decided to implement a new concept of public art by taking advantage of mode of behavioral arts suitable to reveal my identity as a female artist. Based on the concept of „I myself am soft and moving sculpture,“ the performance was carried out on a stage in a routine location and worked in conjunction with video and photo media that could record it. As a result, in 2014, the „Soft Sculpture Series“ was produced in public, dressed in a flexible, elastic material. In particular, „Red Sculpture“ in this series deliverer a performance in front of masculine sculptures in public, reminding them of their form on the one hand, and softening them into soft movements on the other hand. Thus, the social or urban geographical features of public places and sculptures representing such places were reinterpreted through feminine perspectives. It will then seek to take back the meaning of public character, which has recently been excluded from the current public art, and to visualize the alienated place in a feminine way. In-depth attention is paid to the epic aspects of the place, such as the history of the particular place planning the performance work or the lives of the nearby residents. The ongoing projects inspire highly-involved audience, aiming to form a public emotional consensus under the concept of „We ourselves are public art.“ Besides that, I am also interested in experimenting with more advanced public art by combining media façade reflecting the architecture and its surrounding placeness, experimental film that fictionally depicting the spirit of the age, and distinctiveness of an immersive play with art.Education2012. 09 – 2015. 02 Master in Education of Art (M.E.A), Dong-A University, Busan, Korea 2007. 03 – 2011. 02 Bachelor, Fine Art / Sculpture, Dong-A University, Busan, KoreaExhibition & Project2018“I-Gong Video Showcase Market 2018”, Seodaemoon Inn & Media Theater I-Gong, Seoul(G) “Monument of Moment”, Media theater I-Gong, Seoul(S)“Umraum”, Koreanisches Kulturzentrum Gallery DamDam, Berlin(G)2017“Chongqing Biennale: Social Theater”, Sichuan Fine Art Institute Museum, Chongqing(G) “Lotus Land”, Asia Culture Center, Gwangju(G)“Berufstätige Bevölkerung”, Schloss Plüschow, Plüschow(G)2016“Cross-sectional society”, Youngeun Museum, Gyeonggi Province Gwangju(G) „Bottled: Project in Plüschow Germany”, Schloss Plüschow, Plüschow(p)“Bottled: Project in Seoul Korea”, Seoul Art Space-Seogyo, Seoul(p)“Eun Jung, Sim’s Ttolmang Solo Show”, CICA Museum, Gyeonggi Province Gimpo(S)2015“NEMAF The 15th Seoul International NewMedia Festival”, Rainbow Gallery, Seoul(G)Residency & Award & Grants2017Funding of International art exchange to support project, Art Council Korea2016Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss PlüschowShare Project Laboratory Season2, Seoul Foundation Art and Culture, Seoul

Galerie Genscher Marktstraße 138 20357 Hamburg #EUN JUNG SIM CV Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg





02.08.–04.08.2019
Aline Schmidt “Pampelmuse”

Die Künstlerin ist über den Zeitraum der Ausstellung permanent anwesend, mit Ausnahme weniger Stunden Schlaf gen frühen Morgen.

Aline Schmidt zeigt in der Galerie Genscher ein Wochenende lang eine ephemere Arbeit die über den Zeitraum von 52 Stunden kontinuierlich entsteht. In direkt auf die Wand aufgetragenen Zeichnungen lässt die Künstlerin Räume, Figuren und Gegenstände, Gedanken, Ideen und Notizen – rhythmisch flimmernde, einem Film gleichende Bildwelten aufblitzen. Alle diese webt sie in feinen Linien zusammen. Ihre abstrakt-figurativen Formen, die sich aufeinander beziehen, miteinander verbunden sind oder ineinander verschmelzen, lesen sich wie ein zeitgenössisches Höhlenkino, dass an die Beginne der Kunstgeschichte erinnert. Die Handschrift der Künstlerin ist ein besonders visuelles Erlebnis mit einem faszinierend klarem, feinfühligen Strich.

„Betrete einen Raum der sich im Laufe der Zeit verändert, in diesem Fall zu einer Zeichnung die gerne betreten wird.
Die Linie wird zur Erinnerungsnotiz von Raum, Natur, Fehler und Entwicklung.“

Aline Annabelle Schmidt befindet sich im Master-Studium an der HfbK, studierte bis zum seinen Tode bei Hans-Joachim Lenger sowie zwischenzeitlich bei Thomas Demand. Den Bachelor absolvierte sie 2017 bei Robert Bramkamp. Im gleichen Jahr zeigte sie bei ihrer ersten Einzelausstellung im Oel-Früh Cabinet grossformatige Wandzeichnungen. Ihre Zeichnungen spiegeln eine besondere Intensität persönlichen Empfindens wieder.

Aline Annabelle Schmidt (*1987 lebt und arbeitet in Hamburg)

02.08.2019, 19 Uhr – 04.08.2019, 22 Uhr
Aline Schmidt “Pampelmuse”
Galerie Genscher
Marktstraße 138
20357 Hamburg

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur- und Medien Hamburg

04.05. – 01.06.2019
PABLO SCHLUMBERGER
Merry May

PABLO SCHLUMBERGER

Merry May

04.05.- 01.06.2019

ERÖFFNUNG: 03.05.2019 um 19 Uhr

Für seine raumgreifenden Installationen verwendet der 1990 geborene Künstler Pablo Schlumberger zumeist funktionale Gegenstände des alltäglichen Lebens, die er zu eigenständig erscheinenden Kreisläufen verbindet. Brotkisten, Häkeldeckchen, Rohre, Pumpen ebenso wie von dem Künstler getöpferte Krüge oder surrealistisch anmutende Löffel und Hausschuhe suggerieren in ihren neugewonnenen Konstellationen so vielfach eine Art Eigenleben und spezifischen Charakter. Regenrinnen, die in alten Schuhen statt in einer Regentonne enden, erwecken den Eindruck einer eigens initiierten Symbiose zur Verselbstständigung und changieren zwischen einem melancholischen wie gleichsam trotzigen Ausdruck.

Für seine Ausstellung in der Galerie Genscher hat Schlumberger seine Vorgehensweise insbesondere auf die Produktion von Reliefs konzentriert und gefundene oder selbstgefertigte Zeichnungen, Schnitzereien und Figuren mit Hilfe von Silikonabgüssen in Wachsbilder übertragen. Während in den vorherigen Ausstellungen Massenproduktion und serielle Fertigung von Alltagsgegenständen des 21. Jahrhunderts thematisiert wurden, kommen nun bereits seit dem Mittelalter maschinell produzierte Zinnfiguren in Form von Pilgerabzeichen oder industriell gefertigtes Kunsthandwerk als Vorlagen zum Einsatz. Populäre Motive wie etwa der „Arme Poet“ von Carl Spitzweg, die als Stickmuster oder Wandteller Einzug in Wohnstuben ganzer Generationen gefunden haben, stellen als Reproduktion der Reproduktion – ähnlich der Regenrinne mit Schuh – Fragen von Original und Kopie ad absurdum. Auch die Wachsbilder sind umgeben von einem System aus Pumpen, Schläuchen und Springbrunnen. Ihre Verbindungen und Funktionen bleiben jedoch unbelebt und werden nicht wie zuvor unter Decken und in Körpern verborgen, sodass ihr objekthafter Charakter (wieder) in der Vordergrund rückt. Aufgrund seiner Größe und intimen Atmosphäre dient vielmehr der Ausstellungsraum selbst als geschlossener Körper oder Bauch in dessen Innerem etwas offengelegt wird. In Analogie zu einer gewissen Wirtshausästhetik der ausgestellten Werke kann der Raum dabei auch als Bierbauch und Persiflage auf einen gegenwärtigen Trend sogenannter „Beerbellies“ verstanden werden. Beerbellies sind Bauchatrappen aus Silikon zum umschnallen, befüllen und heimlichen austrinken auf Partys und Konzerten; im Kontext der Ausstellung verweist Funktion und Attitüde von Beerbellies auf eine weitere Facette von Kitsch, Spießbürgertum, Überfluss und Exzess einer Gesellschaft, die sich in ihrer eigenen Komik und Absurdität teils kaum noch selbst zu erkennen vermag.

Rosa Windt

Öffnungszeiten: jeweils Samstag von 15 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
20357 Hamburg
www.galerie-genscher.com

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

08.03. – 20.04.2019
ALEXANDER WOLF NOUCHKA WOLF Zuhause ist es am schönsten!

ALEXANDER WOLF NOUCHKA WOLF

ALEXANDER WOLF
NOUCHKA WOLF

Zuhause ist es am schönsten!

08. März – 20. April 2019

Eröffnung: Freitag 08. März, 19 Uhr

Gleichwohl omnipräsent und überbordend der Wunsch danach kursiert – ist es zu Hause meist nicht am schönsten. Als geschiedenes Künstlerpaar können Alexander Wolf, geb. 1975 und Nouchka Wolf, geb. 1982 auf besonders eindringliche Weise Möglichkeiten und Grenzen partnerschaftlicher Beziehung und eine unisono Vorstellung von trauter Liebe, Harmonie, Heimat und einem Zuhause mit allgegenwärtigen, menschlichen und nicht auslöschbaren Aspekten von Aggression, Angst und gesellschaftspolitischen Zwängen unterwandern. In Anleihen historischer Fakten und aktuellem Zeitgeschehen entstehen Arbeiten, die mit der Wiederholung und Verdichtung von Ähnlichkeiten, mit fiktiven oder realen Geschehnissen spielen und dabei in Analogie zur Realität das untrügliche Gefühl verströmen, dass es keinen Unterschied macht, dass das Ungute, Unschöne, Verletzungen nicht abgeschafft werden können.

In ihren bis 2011 gemeinsam realisierten Arbeiten bediente sich das damalige Künstlerpaar zunächst überwiegend Medien von Performance und Video. In ihrer erneuten Zusammenkunft dominieren Zeichnungen, Fotografien und Objekte, die zunächst auf trügerische Weise einem gegenwärtig vorherrschenden „Geschmack des Selbstgebastelten“, Masking Tape, Polaroids und passepartourierten Zeichnungen gleichen, sich jedoch in Ambivalenzen, Verschnitten und alberner Moral einer Ästhetisierung kategorisch verweigern. 

Für die Ausstellung „Zu Hause ist es am schönsten!“ wollen Alexander Wolf und Nouchka Wolf Werte von Familie, Gemeinschaft und Tradition nicht der sogenannten „Neuen Rechten“ überlassen: Sie sind „mit Heinrich Heine und gegen Friedrich Ludwig Jahn (der g’schissene Turnvater)“. Während Heinrich Heine als einer der bedeutendsten deutschen Literaten mit kritischer und politisch engagierter Haltung gilt, begründete Friedrich Ludwig Jahn 1810 die sogenannte Turnbewegung, die durch sportliche Betätigung  der politischen und patriotischen Erziehung Deutschlands dienen sollte und auf deren Grundlage 1815 die bis in die Gegenwart nationalistisch geprägte Urburschenschaft gegründet wurde. Sowohl Heine als auch Jahn haben sich in ihren Schriften Tierbilder bedient. Jahn bezieht sich etwa hinsichtlich einer „allgemeinen [deutschen] Volkstracht“ auf Äsops Fabel „Die weiße Dohle“, die geplagt vom Neid über die domestizierten Tauben, ihr Gefieder glättete, weiß bemalte und sich zum bequemen Fressen unter sie mischte. Statt ihre neue gewonnen Privilegien jedoch still zu genießen, konnte die Dohle ihr Gekrächze nicht unterdrücken und wurde von den Tauben erkannt und vertrieben und musste fortan – auch von ihren eigenen Artgenossen verstoßen – ihre Nahrung ganz alleine finden. Eine weitere Fabel Äsops handelt von Zeus und der Schildkröte, als ein Sinnbild von Heimat und Gemeinschaft, das vielmehr der Eigenverantwortung und ihren Bedingungen unterliegt: Als Zeus heiratete lud er alle Tiere zu sich ein, allein die Schildkröte erreichte ihn mit großer Verspätung. Als Zeus sie nach dem Grund hierfür verhörte, antwortete sie: „Das eigene Haus ist das beste Haus“. Verärgert über ihre Zurückweisung erwirkte Zeus die Strafe, dass die Schildkröte ihr Haus auf ihren eigenen Rücken laden musste und nun stets mit sich herumtragen. Heine greift in seinen Schriften nicht auf Äsops Fabel zurück. Jedoch verwendet er das Bild der Schildkröte als Allegorie für einen Patriotismus fern ab jeder Ideologie und Moralisierung. In Anlehnung an die beiden Tierbilder und ihre Inbesitznahme zeigen zwei aktuelle Arbeiten von Alexander Wolf und Nouchka Wolf in schiefgeschnittenen Passepartouts comichafte Zeichnungen von Dohle und Schildkröte. Sie begleitende Moralsprüche „Ruhig, entspannt dagegen sein Macht zum Feste trautes Heim“ oder „Hüllt sich mit Stolz ein armes Eignes ein Ists, bald entblößt, ohje, nur mehr allein“ speisen ihre Ironie dabei aus einer vergangenen missbräuchlichen Aneignungen der Fabeln und jeweilig interessengeleiteten Moral. Eine solche Tradition kehren Alexander Wolf und Nouchka Wolf für ihre Zwecke um. Sie lassen die Dohlen nicht mitspielen und hören sich (wie es das Ausstellungsplakat andeutet) im patriotischen Panzer der Schildkröte – Zu Hause ist es am schönsten! – „mal den Schmarrn des Lützow’schen Freikorps an“. Der Lützowsche Freikorps war 1813 ein in der Ideologie von Friedrich Ludwig Jahn begründeter freiwilliger Zusammenschluss der preußischen Armee innerhalb der Befreiungskriege und entwickelte hohe Symbolkraft hinsichtlich der Anstrengung eines deutschen Nationalstaates. Und von seinen Uniformfarben leiten sich bis heute die deutschen Nationalfarben ab. Derartig beklemmende bis absurde Zusammenhänge werden im Werk von Alexander Wolf und Nouchka Wolf wieder und wieder und wieder offenbar und warum das so ist – warum die Gegenwart sich noch kaum von der Vergangenheit unterscheiden will: „Hier aber, auf der Wartburg, krächzte die Vergangenheit ihren obskuren Rabengesang […] [und es] herrschte jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anders war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wußte, als Bücher zu verbrennen! Eben derjenige, welcher das Bücherverbrennen auf der Wartburg in Vorschlag brachte, war auch zugleich das unwissendste Geschöpf, das je auf Erden turnte und altdeutsche Lesarten herausgab: wahrhaftig, dieses Subjekt hätte auch Bröders lateinische Grammatik ins Feuer werfen sollen!“ (Heinrich Heine, Ludwig Börne. Eine Denkschrift, 1840)

Rosa Windt


Öffnungszeiten: jew. Samstag von 15 – 17 Uhr

Galerie GenscherMarktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanzewww.galerie-genscher.com

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

0 3.02. – 02.03.19
A V E C II – SHOWROOM

A V E C II – Die Fete geht weiter…. mit

Nani Cooper, Malte Struck, Thomas Baldischwyler, Sandra Poppe, Pilar Cruz, Thomas Judisch, Malte Urbschat, Leyla Rodriguez, Nicolaas Schmidt, Michael Heering, Uwe Bermeitinger, Julia Schmitz, Niko Koelen, Sebastian Severin, Nele Gülck, Christian Kleffner, Tim Kaiser, Lucia Schmitz, Jens Kraßnig, Pitt Selma Sauerwein, Mark Matthes, Jil Lahr, Julien Mühlenpfordt, Vanessa Nica Mueller, Stephan Jäschke, Silvia Berger aka. Frau Kraushaar, Karsten Wiesel, Katharina Trudzinski, Christoph Wüstenhagen, Kenneth Dow, Mathis Menneking, girl.tv

Met you by surprise,

I didn’t realize

that my life would change for ever

Saw you standing there, I didn’t know I’d care

There was something special in the air

Richard Sanderson – Reality

Vic Beretton ist inzwischen 15 Jahre alt. Während ihre Freundin Pénélope jede Woche mit einem anderen Jungen geht und auch schon die Pille nimmt, ist Vic noch immer Jungfrau. Bei der Rückfahrt von einer Gastfamilie im Land Salzburg trifft sie Philippe im Zug und vertauscht versehentlich seinen Pass mit ihrem. Später sucht sie ihn auf, um ihm seinen Pass zurückzugeben. Die beiden werden Freunde und gehen miteinander aus. Doch Vic ist sich nicht sicher, ob Philippe der Richtige für das „erste Mal“ ist, zumal sie Philippes Beziehung zu dessen Exfreundin Cathérine mit Misstrauen betrachtet. Währenddessen bandelt Pénélope, nachdem sie von Thibaut (mit dem sie geschlafen hat) verlassen wurde, mit dem Neffen des Schwagers des neuen Freundes ihrer Mutter an, wechselt jedoch später auf Didier und schließlich auf Philippes Freund Frédo. Ihre Schwester Samantha vernachlässigt inzwischen die Schule und konzentriert sich ganz auf ihr Training als Balletttänzerin.

Im Rahmen der Sonderausstellung AVEC in der Drostei in Pinneberg findet als Satellitenausstellung parallel AVEC II in der Galerie Genscher in der Marktstrasse statt. // come and see both !

Mit GEMA-freien musikalischen Beiträgen von Pilar Cruz, Niko Koelen, Sebastian Severin, Harald Nikolas Stazol, Benjamin Bandtel und Michael David Heering, u.a..

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Medien und Kultur Hamburg.

Galerie Genscher
AVEC SHOWROOM
Marktstraße 138
20357 Hamburg
Karolinenviertel

20.01. – 03.03.19
A V E C
Sonderausstellung
@ Die Drostei

Galerie Genscher Sonderausstellung in der Drostei
Galerie Genscher Sonderausstellung vom 20.01. – 03.03.2019 in „Die Drostei“ Pinneberg 

Sandra Poppe, Cathrin Ulikowski, Pilar Cruz, SK*X-18, Veronika Gabel, Thomas Judisch, Malte Urbschat, Leyla Rodriguez, Nicolaas Schmidt, Michael Heering, Uwe Bermeitinger, Julia Schmitz, Niko Koelen, Sebastian Severin, Nele Gülck, Christian Kleffner, Tim Kaiser, Lucia Schmitz, Jens Kraßnig, Pitt Selma Sauerwein, Mark Matthes, Jil Lahr, Julien Mühlenpfordt, Frank Mirsem, Stephan Jäschke, Frau Kraushaar (Silvia Berger), Karsten Wiesel, Claudia Apel, Till van Daalen, Katharina Trudzinski, Christoph Wüstenhagen, Wolfgang  Dorninger, TinTin Patrone, Kenneth Dow, Vanessa Nica Mueller und girl.tv.

Galerie Genscher Sonderausstellung in der Drostei Pinnerberg im Rahmen der Ausstellung „Some Days Televison“ des Drosteipreisträgers 2017, Michael Heering

[…] Dies ist nun die Welt mit der wir leben müssen. Wir müssen damit klar kommen, dass das was wir zu sehen bekommen nicht unweigerlich das ist, was wir meinen, dass es ist. Wir müssen damit klar kommen, dass das was gezeigt wird von anderen angenommen wird, dass es das ist, was es vorgibt zu sein. Wir nehmen die Bilder und gestalten sie uns so, dass sie wieder zu dem Vogel werden, der unschuldig wie einst am Fenster vorbeiflog. Wir zeigen uns einander Bilder. Wir sind das Fernsehen. Wir sind das Internet. Wir sind die Gegenwartskunst, die uns umgibt, 24h live, an manchen Tagen.

Die Ausstellung der Galerie Genscher AVEC zeigt aktuelle Postionen befreundeter Künstlerinnen. Hier geht es nicht um einen roten Faden oder ein alles verbindendes Thema, oder darum ob die jeweiligen Arbeiten miteinander harmonisieren oder sich diese thematisch aufeinander beziehen.

Die Ausstellungsgestalt folgt letztlich dem Grundgedanken der künstlerischen Selbstbestimmung. Künstlerinnen und Werke folgen dem Chaos Prinzip. Malereien oder Mixed Media Werke befinden sich neben Filmen, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Installationen oder Performances. Es geht ums Zeigen und Diskutieren eigener Realitätserfahrungen, die sich in den jeweiligen Kunstwerken manifestiert.

Angeschlossen an die Doppelschau ist ein Environment von girl.tv mit sechs wöchigem Happening.

Galerie Genscher Sonderausstellung
A V E C
20.01. – 03.03.2019

Eröffnung am 20.01.2019 um 11 Uhr

Die Drostei
Dingstätte 23
25421 Pinneberg


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10.11.– 08.12.2018
Veronika Gabel
Algisláva furcae

Veronika Gabel
»Algisláva furcae«
10.11.–08.12.2018
Eröffnung: 09.11.2018, 19 Uhr

Als Material und Bildgeber für ihre installativen wie fotografischen Arbeiten verwendet die 1982 geborenen Künstler Veronika Gabel großflächige Blätter von Braunalgen: In einem feuchten Zustand erlaubt ihre Beschaffenheit eine variable Formbarkeit, die erst im Trockungsprozess zu einem teils zufallsgeleiteten Erstarren kommt. Aus den ehemals bewegten ledrig, bräunlichen Blättern formt die Künstlerin kleinere geometrische Formen, die zu aufwendigen architektonischen Konstruktionen vereint werden und mittels fotografischer Abbildungen in eine weitere Ebene transformiert werden können. Die fertigen Arbeiten zeugen von ihrem aufwendigen Herstellungsprozess und erinnern dergestalt nicht nur aufgrund ihrer Oberflächenstruktur an handwerklich anspruchsvolle und in einer langen Tradition stehenden Schnitzereien aus Holz. Als untersockelte Skulptur, in Vitrinen oder als reliefartige Wandarbeiten werden die Werke in dunkeln Räumen mit punktuellen Lichtkegeln präsentiert. Ihre bewusste Inszenierung verweist dabei auf Schatz- oder Wunderkammern als Ursprünge musealer Sammlungen und vereint mystische Aspekte mit Fragen von Repräsentation und Exklusivität.

 

 

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

05.10.–25.10.2018
Rachel Lynn Hughes

Fantasy Romance

Rachel Lynn Hughes
»Fantasy Romance«
06.10.–25.10.2018
Eröffnung: 05.10.2018, 19 Uhr

 

Die Arbeiten der 1985 geborenen Künstlerin Rachel Lynn Hughes spielen mit den verschiedenen Facetten des Kitsch und verweisen auf eine wechselseitige Präsenz von Anziehung und Ablehnung in einem alltäglichen Kontext. Für ihre Malereien dienen zumeist Abbildungen von Frauen in einschlägigen Pornozeitschriften als Grundlage, die Hughes abpaust, vergrößert und mit mehreren teils farbigen Schichten Lack überzieht und fragmentiert. In den Fokus geraten so absurde Posen und Ausdrücke und entlarven ein gleichgeschaltetes Bild von Erotik, Sexualität und Selbstdarstellung. Für ihre Ausstellung in der Galerie Genscher ist eine Serie neuer Arbeiten entstanden. Anstelle von Lack sind die abgebildeten Frauen mit bunten Perlen überlagert, die ihre nach Aufmerksamkeit heischenden Gesten und Körper zu vielschichtigen, teils amorphen Objekten transformieren.

Rosa Windt

 

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

07.09.–22.09.2018
Nschotschi Haslinger

Das gestohlene Lied

Nschotschi Haslinger
»Das gestohlene Lied«
07.09.–22.09.2018
Eröffnung: 31.08.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Rosa Windt


Die Zeichnungen, Collagen, Keramiken und Performances der 1982 geborenen Künstlerin Nschotschi Haslinger zeugen von surrealen teils grotesken Begebenheiten. Medienübergreifend wird der Blick auf von Fabelwesen bevölkerte Szenerien gerichtet und in assoziative Erzählungen eines alltäglich erscheinenden Treibens überführt. Fortlaufend bedient sich Haslinger dabei kunstgeschichtlich tief verankerter Motive und leitet diese in eine eigene Struktur. Für ihre Ausstellung in der Galerie Genscher entwickelt die Künstlerin eine Performance und thematisch ineinandergreifende Zeichnungen die sich dem »Blick ins Künstler-Atelier« widmen. Als eine Form des Selbstporträts bedienen sich KünstlerInnen diesem Sujet bereits in einer langen Tradition und reflektieren Formen der Selbstinszenierung sowie des Voyeurismus.

Rosa Windt

 

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

 

 

 

 

 

 

 

10.08 – 18.08.2018
Patrick Eicke
Ich verschwand im Nichts

Patrick Eicke
»Ich verschwand im Nichts«
11.08.–18.08.2018
Eröffnung: 10.08.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Stephan Jäschke

Malerei und Countrysongs von Patrick Eicke: Bilder und Musik fungieren als Mittel die Gegenwart zu reflektieren und zu verdichten. Der Künstler steht als Medium im Spannungsfeld aus ländlicher, dörflicher Isolation und zeitgenössischer Praxis. Patrick Eicke studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seine Auseinandersetzung mit Malerei fußt auf den Errungenschaften und Fragen der Klassischen Moderne des vergangenen Jahrhunderts. Vor ein paar Jahren zog er nach Niedersachsen in ein Dorf um dem Trubel des aufblühenden Leipzigs zu entgehen. Er selbst nennt sich einen Countrymaler und Countrysänger auf spirituellem Selbsterkenntnistrip. Für ihn dient die Kunst der Befragung der Natur. Es sind die großen und existentiellen Fragen die Eicke nicht zur Ruhe kommen lassen: Wer bin ich? Was ist die Natur? Wer ist Gott? Er meint es ernst, er nimmt es ernst.

Text: Stephan Jäschke

11.08.–18.08.2018
Eröffnung am 10.08.2018, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

 

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

06.07.2018, 19:00 Uhr
Pitt Sauerwein
Golden TIMES – Eichendorfer und Königsberger

Pitt Sauerweins Interesse gilt inszenierten Fotografien. Ihre Arbeiten zeigen scheinbar beiläufige Ausschnitte eines alltäglichen Lebens und porträtieren dabei die Künstlerin selbst, ihre Familie und Freunde in teils absurden Situationen. Als Reenactment sind die Bilder Ergebnisse präziser Versuchsaufbauten, innerhalb derer die Grenzen von Dokumentation und Inszenierung, Privatem und Öffentlichem verschwimmen.

 

Pitt Sauerwein (& me)
»GOLDEN TIMES – Eichendorfer und Königsberger«
06.07-21.07.2018
Eröffnung: 06.07.2018, 19 Uhr

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

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19.05.–03.06.2018
I thought it would feel good… and I was right.

FINN WAGNER 
I thought it would feel good… and I was right.
19. Mai – 03. Juni 2018
 
Eröffnung: 18. Mai 2018, 19 Uhr
Finn Wagner lebt und arbeitet in Köln. In seinen Videoinstallation und Skulpturen verwendet er Materialien wie 3D-Animationen, Found Footage und Kunststoffe wie Silikon oder Schaumstoff. Er beschäftigt sich u. a. mit künstlichen Oberflächen und dem menschlichen Körper als empfindende Masse. Nicht selten suggerieren seine Skulpturen, die als Objekte oder Sockel zu den Flat Screens gezeigt werden, taktil intensive, fast lustvolle, fetischisierende Momente, die durch räumliche und haptische Erfahrungen aus der virtuellen Fiktion seiner Videos in die Realität geholt werden. „I thought it would feel good… and I was right.“ ist eine zweiteilige, skulpturale Videoinstallation. Ein Bildschirm wird von einer hautfarbenen, amorphen Form ummantelt. Der_die Rezipient_in wird durch die äußere Form der Skulpturen und ihre materielle Beschaffenheit an die Handlungen, Berührungen und Empfindungen der virtuellen Körper herangeführt.
Lisa Alice Klosterkötter
Kunstverein Galerie Genscher
Karolinenviertel U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
Inititative für freie Künstlergruppen des Trägerverein Marktstraße 138 e.V.
✆ 040 / 82 45 15 | Marktstrasse 138, 20357 Hamburg
Mit freundlicher Unterstützung durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg