08.06.2018
Touching Running Systems

analytisches schrauben und zeichnen. bring your stuff. schraubbares wird zerlegt, um begriffen und als sprengzeichnung angelegt zu werden:
lichtmaschinen, handys, lampen, tv, wasserkocher, …


aus: „Wanderjahre in digitalen Zeiten“
von Hanne Loreck
„[…] Weitere Arbeiten wie TOUCHING RUNNING SYSTEMS, seit 2016, benutzen das grafische Genre Spreng- oder Explosionszeichnungen. Bei Montageanleitungen wird mit derartigen Grafiken die Montage- und Demontagereihenfolge einzelner Teile erklärt, und selbst komplexe Maschinen erscheinen übersichtlich. Als ein berühmter Ahne solch technisch-analytischer Anordnung von Maschinenteilen gilt Leonardo da Vinci. Auch wenn Anik Lazars Kugelschreiber-Zeichnungen die mechanische Vorstellung restlosen Zusammenspiels von Bauteilen aufgreifen, so genießen sie sichtlich die antagonistischen Kräfte, die im Kontrast zwischen dem chaotischen Auseinanderfliegen der Teile nach einer imaginären Sprengung und ihrer Bändigung in der peniblen Systematisierung liegt. Mindestens ebenso interessant ist der Ansatz bzw. die Voraussetzung, sich eine Maschine vom Schrottplatz zu holen – hier eine Drehstrom-Lichtmaschine von Bosch –, sie manuell zu zerlegen und dann zeichnend auf die potenzielle Implosion oder den funktionstüchtigen Wiederzusammenbau anzuspielen (BOSCH-DREHSTROMLICHTMASCHINE, 2016). Mit den kleinen, aber wesentlichen Abweichungen vom Schema, die das mit Augenmaß Handgemachte und nicht algorithmisch Berechnete mit sich bringt. Wie wir wissen, ist eine wissenschaftliche Visualisierung nie eine sachlich-neutrale Wiedergabe von Gesehenem, immer transformiert die Gestaltung das Wissen, wenn sie es nicht gar erst produziert. […]“

08.06.2018, 15:00 – 20:00 Uhr
ANIK LAZAR
TOUCHING RUNNING SYSTEMS

G#R Zentrale, Marktstr. 138, Hinterhof / Karolinenviertel / St. Pauli / Hamburg
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

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10.03.-31.03.2018
Signe R. Holm
„Switchpoint – Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries“

Die dänische, in Hamburg lebende Künstlerin Signe Raunkjaer Holm greift drastisch in das Leben ihrer Nächsten ein. Der Partner wird in Jalousi, 2014 gebeten die vier einprägsamsten Momente seiner ehemaligen Beziehungen mit ihr, der Künstlerin nach zu inszenieren, die frisch geschiedenen Eltern in Hvis Vi Tør (Wenn Wir Uns Trauen), 2015 dazu gebracht, sich gegenseitig, von der Künstlerin komponierte Lieder vorzusingen. Thematisch geht es scheinbar um Alltägliches, Persönliches, doch immer werden auch existenzielle Fragen wie Eifersucht, Begehren, Rollenbilder und Machtverhältnisse in ihren Performances, Filmen und Videoinstallationen verhandelt. So setzt sie sich selbst oder Personen ihres engsten Umfeldes wie Freunde und Familie als Platzhalter ein, um durch ihr eigenes Erleben Authentizität und gleichsam Austauschbarkeit und Allgemeingültigkeit zu suggerieren. In der Galerie Genscher inszeniert sie ihre neue Arbeit Switchpoint — Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries als performative, interaktive Installation.

Signe Raunkjaer Holm
„Switchpoint – Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries“
10.03.-31.03.2018
Eröffnung: 09.03.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Lisa Alice Klosterkötter, in Zusammenarbeit mit BfB, Köln

Performance ab 19 Uhr
mit:
Ruben Christiansen
Simeon Melchior
Szerafina Schiesser
Tatsuya Sugimoto
Yi Li

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

24.02.2018
„Mutabor“ Ausstellung und Performance

„Mutabor“
Ausstellung und Performance
 
„Alle Wissenschaft wäre überflüssig, wenn die Erscheinungsform und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen.“ – Karl Marx
 
“… will ausdrücken, dass das Bild nicht mehr oder weniger wichtige Zutat oder Schmuck, sondern ein gleichberechtigtes und notwendiges Glied des Ganzen darstellt.“
 
“… ein mit viel Bildmaterial versehenes Werk zu einem bestimmten Wissensbereich.“
 
Sammlung !
 
“… versucht Begriffe visuell darzustellen, oft in Zusammenhang mit verwandten Begriffen bzw. Objekten (siehe auch Bildtafel).“
 
“… Unter Erscheinung versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch verschiedene Arten des Auftauchens bzw. „Daseins.“
 
“… Dabei gibt es keine Beschränkung auf klassische Forschungsobjekte der Kunstwissenschaft, sondern berücksichtigte auch Werbeplakate, Briefmarken, Zeitungsausschnitte, gefundenes Material oder Pressefotos:“
 
“… Sie ist eine Methodik und widmet sich der Beschreibung und Einteilung der Erscheinungen (Phänomene).
„Mutabor“
Ausstellung und Performance
Silvia Berger (Frau Kraushaar)
Samstag 24.02.2018, ab 19 Uhr
ab 22 Uhr DJ Set by TinTin Patrone
Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel
 
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
 
Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

17. & 18.02.2018
Erbsenzähler

Erbsenzähler
Die Auslese aus den Erbsenzählern.

SUPPLEMENTA DES ANGEHNEHMEN
ZEITVERTREIBS
UND
VIELFÄLTIGEN
VERGNÜGENS
BENEBENST NOCH ANMERKUNGEN
UND
VERKÜNDER DER GEGENWART

16.–18.02.2018
Erbsenzähler
Die Auslese aus den Erbsenzählern.
Polygraphisches Institute

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Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

12.02.2018, 19:45 Uhr
Die Steine sehnen sich auch

„Der panentheistische Einwand zum Dasein, dargebracht von ihm selbst“ – was mir zuerst in einem Traum mitgeteilt wurde, liess sich Jahre später in gute Übereinstimmung bringen mit fast vergessenen persischen Schöpfungslehren, moderner Bewusstseinsphilosophie und der Quantenmechanik. Darüber will ich ein wenig plaudern.“

– niko

12.02.2018, 19:45h
Die Steine sehnen sich auch
Niko Koelen

 

&
21:30h evl. kleines Kammerorchester
Mark Matthes
&
The Bear, The Elephant & The Lion

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Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

26.-31.01.2018
 Final Straw

Die Galerie Genscher lädt herzlich zur Eröffnung des neuen Jahresprogramms 2018 mit der Ausstellung „Final Straw“ von Adrian Buschmann und Lilli Thießen (VIE/B).
Zu sehen sind mehrere Kleinformate aus Bayern und Berlin in denen es um Essen, Trinken und unter anderem um Sport geht.

“Be prepared. Let life surprise you”


http://www.daily-lazy.com/2017/10/lilli-thieen-at-wellwellwell-vienna.html

http://www.galeriesenn.at/exhibition-detail/adrian-buschmann.html

26.-31.01.2018 (Opening: 25.01.2018, 18 Uhr)
Final Straw
Lilli Thießen und Adrian Buschmann

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Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

28.12.2017, 19:30h
„LEMMY“ 2002/06
in 2nd year of memory

„LEMMY“ (2002/06) von Peter Sempel, in 2nd year of memory.

Ein persönlicher Film über Lemmy Kilmister, die grosse Legende des HeavyRock, des Rock ´n Roll, über 4 jahre gedreht, bei Konzerten vor, auf, hinter der Bühne , bei ihm zuhause in Los Angeles, sowie im „Rainbow“. Seinen 2 genialen Mitmusiker Phil Campbell und Mikkey Dee, team, Fans, Freunde, Sohn Paul, und 1 Woche in Brakel (Lüneburger Heide) bei Platten-Aufnahmen im HeavyRockStudio. Aus vielen Blickwinkeln, auch stille und nachdenkliche, sehrdeutlich gegen Faschismus, gegen Politik und Religionen, und mit seinem besonders trockenen Humor.

Einige Specialguests: Slim Jim, Brian May, Corey (NasvillePussy), Doro, Girlschool, Uriz von Oertzen, … / Songs u.a.: Ace Of Spades, Lost in The Ozone, Overkill, Born To Raise Hell, Orgasmatron, …  Drehorte: Hamburg, Berlin, Wacken, London, Belgien, Los Angeles…

http://www.sempel.com
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28. Dezember 2017, 19:30 Uhr
„LEMMY“ (2002/06), in 2nd year of memory
Galerie Genscher, Marktstr. 138, Hamburg

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg – BKM –

 

30.11.2017
Kunsthasserstammtisch: Kunst und Verbrechen.

Kunsthasserstammtisch: Kunst und Verbrechen:

eine Lecture, ein Workshop, eine Übung von und mit katze und krieg und eine potenzielle Nacht auf der Straße.

Im August 2016 lebte das Kölner Künstlerduo katze und krieg gemeinsam mit dem Hamburger Künstlerduo we are visual zwei Wochen lang ohne Geld und kaum Besitz auf der Straße eines gut situierten Viertels von Köln. Ausgerüstet mit einem großen Vertrauen in die Welt erforschten die vier Künstler eine alternative Lebensgestaltung. Sie arbeiteten an nomadischen Strategien des Überlebens im urbanen Raum, an einem realen Kontakt mit der Stadt, an einem reichhaltigen Leben aus dem Müll einer Überflussgesellschaft und an einer Neuverhandlung von Raum durch die temporären Einnahme dessen. Privates wurde öffentlich, die Öffentlichkeit privat. Eigentum und Besitz wurden hinterfragt.

Am 30.11. erzählen katze und krieg im Rahmen des Kunsthasserstammtisches in Hamburg von ihren Grenzgängen, die sie während ihres Lebens auf der Straße vollzogen und den Graubereichen, die sie dort entdeckten – von der Schlafplatzsuche, über die Körperreinigung im öffentlichen Raum, bis hin zur Essensbeschaffung. Mit Hilfe der Ortskenntnisse der Anwesenden kann im Anschluss eine gemeinsame Nacht auf der Straße in Hamburg erlebt werden.

Ein Ausschnitt aus dem Straßentagebuch:
„Spät nachts sind wir gekommen, haben vorsichtig die Garagentür der Baustelle geöffnet und dann nur noch das Wichtigste flüsternd ausgetauscht. Jede einzelne Bewegung versuchten wir so leise wie möglich zu tun, stets etwas ängstlich, dass die Nachbarn der umliegenden Häuser uns bemerken könnten. Felix ging nachdem wir unsere Sachen abgelegt haben noch mal mit mir los und half mir Pappen zu finden, so dass es weicher wurde auf dem Brett, dass ich neben der Garage fand, als Untergrund für mein Nachtlager. Wir ließen die Garagentür einen Spalt breit offen damit wir ein wenig frische Luft bekamen, und trotzdem geschützt waren.
Morgens schob ich mich durch den Spalt auf den Hof. Dort fand ich einen Gulli in den ich pinkelte, denn die Restaurants in der Umgebung waren so früh noch nicht auf. Gleich um die Ecke gab es einen Kiosk. Ich fragte den iranischen Besitzer nach Wasser. Er füllte mir meine vier Flaschen ab, mit denen ich mich im Hof vor der Garage in der Sonne duschte. Zwei Flaschen zum Haare waschen, zwei für den Körper.“

katze und krieg
katze und krieg sind die beiden Performancekünstlerinnen – katharinajej und Julia Dick. Sie leben und arbeiten in Köln. Kennengelernt haben sie sich 2007 während ihres Studiums an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. In größter Entschleunigung gehen sie gemeinsam im wunderschönen Ballkleid bei Aldi einkaufen, rütteln laut schreiend an Laternen und Zäunen um das Animalische wiederzuerwecken, oder eröffnen mitten in der Fußgängerzone ein Geschäft, in dem sie Performances, die sämtliche Bedürfnisse erfüllen, verkaufen.

Sie intervenieren im deutschsprachigen und internationalen Raum unter anderem im Rahmen des: sommerblut Festival Köln (2015), Fremdgehen Drama Köln (2014), Lothringer13 Florida München (2014), Spajalica Kroatien (2014), Inverscity Oberhausen (2013), Trial and Error Tübingen (2013), Performa Südschweiz (2012), BMUKK Wien (2012), HMK Niederlanden (2012), Hart am Wind Göttingen (2012), Transeuropa Hildesheim (2012), Theaterszene Europa Köln (2011), Stromereien Zürich (2011), Jacuzzi Festival Wien WUK (2011), Streetcat in Bat Yam Israel (2011), Explosive Bremen Schlachthof (2011), casa do rio Brasilien (2011), Theaterformen Braunschweig (2010), International Performance Art ZooM Hildesheim (2008), Stadtmachtkunst Hannover (2008).

30.11.2017, 19h
Kunsthasserstammtisch: Kunst und Verbrechen.
eine Lecture, ein Workshop, eine Übung von und mit katze und krieg und eine potenzielle Nacht auf der Straße

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G#R Zentrale @ Galerie Genscher, Marktstr. 138, HH

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06.10.– 08.10.2017
Benedikt Luft
| Comicfestival Hamburg

Das Comicfestival Hamburg präsentiert den Illustrator Benedikt Luft:

Für das Festival wird der Künstler in der Galerie Genscher eine Wandinstallation aus verschiedenen Materialien aufbauen, die als frei interpretierbarer Comic zu lesen ist. Thematisch bewegen sich die gezeigten Arbeiten humorvoll und nachdenklich zwischen Selbstwahrnehmung, Gesellschaft und menschlichen Bedürfnissen in Zeiten von Abgrenzung und Schuldzuweisung.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
06.10. – Künstlergespräch um ca 17:45h
07.10. – 11-18h
08.10. – 12-18h

Eröffnungsbesuch am Freitag im Zuge eines Rundgangs auf ca 17.45Uhr.

Treffpunkt für Rundgang „Marktstraße“ am Freitag, 06.10.2017 um 17h vor der Hanseplatte, Neuer Kamp 32, 20357 Hamburg.

06.–08.10.2017
Benedikt Luft | Comicfestival Hamburg
Galerie Genscher, Marktstr. 138, HH

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27.10.2017
DON´T DO IT!
STEPHAN JÄSCHKE

DON´T DO IT!

Stephan Jäschke: DON´T DO IT! @G#R Zentrale, Hamburg

 

There’s a place in your heart
And I know that it is love
And this place could be much
Brighter than tomorrow
And if you really try
You’ll find there’s no need to cry
In this place you’ll feel
There’s no hurt or sorrow
There are ways to get there
If you care enough for the living
Make a little space
Make a better place
Heal the world
Make it a better place
For you and for me
And the entire human race
There are people dying
If you care enough for the living
Make it a better place
For you and for me
If you want to know why
There’s love that cannot lie
Love is strong
It only cares of joyful giving
If we try we shall see
In this bliss we cannot feel
Fear of dread
We stop existing and start living
The it feels that always
Love’s enough for us growing
So make a better world
Make a better place
Heal the world
Make it a better place
For you and for me
And the entire human race
There are people dying
If you care enough for the living
Make a better place for you and for me
And the dream we were conceived in
Will reveal a joyful face
And the world we once believed in
Will shine again in grace
Then why do we keep strangling life
Wound this earth, crucify its soul
Though it’s plain to see
This world is heavenly
Be god’s glow
We could fly so high
Let our spirits never die
In my heart I feel you are all my brothers
Create a world with no fear
Together we cry happy tears
See the nations turn their swords into plowshares
We could really get there
If you cared enough for the living
Make a little space
To make a better place
Heal the world
Make it a better place
For you and for me
And the entire human race
There are people dying
If you care enough for the living
Make a better place for you and for me
There are people dying
If you care enough for the living
Make a better place for you and for me
You and for me
Songwriter: Michael Joe Jackson
Songtext von Heal the World © Sony/ATV Music Publishing LLC, Warner/Chappell Music, Inc

27.10.2017, 19:00h
Stephan Jäschke
DON´T DO IT! #artcore RUN
G#R Zentrale, Marktstr. 138, Hinterhof / Karolinenviertel / St. Pauli / Hamburg
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

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#DONTDOIT

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G#R Zentrale, Marktstr. 138, Hinterhof / Karolinenviertel / St. Pauli / Hamburg
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

 

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21.09.2017 D|DK | Genscher Nordic

D|DK

Die Grenze ist kein Weg sondern eine virtuelle Linie. In diesem Fall unauffällig, ohne Mauern und Zäune, doch sie durchschneidet die Landschaft, gibt dem Staat seinen äußere Form, trennt Innland vom Ausland.

Photographien von der Deutsch Dänischen Grenze, entstanden während einer Erkundung der 67 Kilometer langen Linie mit der Kamera. Ausgelöst etwa alle neun Meter. Über 8000 Einzelbilder als Videostream ergibt das einen 12 minütigen Film. Im Mittelpunkt die Überschneidung von Horizont und Grenze. Rechts Dänemark, Links Deutschland, durch Gräben und Auen über Felder und Wiesen, durch Wald, Gestrüpp, Sumpf und Moor, von der Ostsee bis zur Nordsee.

Konzept und Fotografie: Karsten Wiesel
Assistenz: Michael Gentner

Musik: Burkhard Friedrich
Keyboard: Ninon Gloger
Schlagzeug: Jonathan Shapiro
Zither: Reinhilde Gamper, Leopold Hurt, Martin Mallaun
Sprecher: Peter Härle
Sprecherin: Kirsten Wied

Videoprojektion, Digitalprints, Buch
http://ddk.photography

 

D|DK
21.09.2017, ab 19:00 Uhr

Galerie Genscher
Marktstr. 138
Hamburg

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07.–09.07.2017
THERE is NO TIME Live Stream | Receiving Terminal

Empfangsstation von THERE IS NO TIME zum G20 in der Galerie Genscher neben: Thalia Theater, Kunstverein, Westwerk, Gängeviertel, Hinterconti, Yoko Mono, Textem Verlag, Galerie Conradi, Bücherhalle Altona, Lichthof Theater, Walrus Bar, Videowand Heiligengeistfeld, Kombüse/Plan B, Nowa Huta, Koppel 66, Bahnhofsmission, Bücherhalle Hühnerposten, Harburger Bahnhof, Honigfabrik, Kaffeeklappe, Kiosk Station Vogelhüttendeich, Deichdiele, Turtur, Hochschule für bildende Künste, u.a..

𝗘𝘀 𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗔𝗹𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲. Am 7. und 8. Juli kommen Trump, Putin, Erdogan, Merkel und Kollegen auf einen Plausch nach Hamburg, begleitet von großzügigen Absperrungen und soviel Polizei, wie in eine Stadt hinein passt. Gipfel kippen, aber wohin? Und was überhaupt, wenn es gelänge? Da geredet wird, ob wir es wollen oder nicht, laden wir unter einer anderen Prämisse ebenfalls zum Reden ein: There Is No Time, es gibt keine Zeit. Wir müssen reden, nämlich über die Gegenwart, wenn es eine Zukunft geben soll.

Weit weg vom Jahrmarkt der Hoffnungslosigkeit brechen wir die Themen des G20 neu an und fragen: was mag es sein, das sich die politischen Schausteller unter „Zukunftsfähigkeit verbessern“ oder „Verantwortung übernehmen“ vorstellen, unter „Frauen“ oder „Fluchtursachen bekämpfen“? Es reicht nicht, Frisuren und Persönlichkeitszüge etwaiger Staatsspitzen einer harten Kritik zu unterziehen. Hier allein gibt es zwar genug Defizite, um die Zeilen etlicher Glossen zu füllen, dennoch gleitet es sich am Schmierfett der kosmetischen Aufbereitung entspannt an nicht so unwesentlichen Fragen vorbei. Zum Beispiel: Warum Protektionismus und nationalstaatliche Souveranität rechts und links der Mitte wieder Herzflattern entfachen, während „weiter so“ ein dumpfes Echo im Nirgendwo ist? Wieso, wenn denn die Arbeit von der Technik verschluckt zu werden droht, die Nachricht nicht mit froherer Kunde überbracht wird: schließlich hiesse es mehr Zeit für Alle? Gibt es Griechenland noch? Die Eurozone? Wie lange dauert es noch, bis dieser irreversible Klimawandel endlich von kompetenten Fachkräften aufgehalten wird? Beginnt Depression erst beim Arztattest gesellschaftlich zu werden oder schon vorher? Was hat das wiederum mit dem G20 zu tun?

Wählen ist immer ein bisschen sterben und so kommt die Repräsentation der leicht Agonisierten mit größtem Tamtam ins Stadtzentrum, um vom Empfangskomitee der Übrigen angerempelt zu werden. Wir finden das im Prinzip gut, sehen das Problem aber weder in den Gesichtern noch im Globalen, sondern Überall und in Allem, begonnen bei der Zeit, die immer nur dafür aufzubringen ist, nicht vom Dampfer zu fallen. Darum eine Sendung, die sich bemüht Kritik auf die Straße zu bringen ohne sie zu Häppchen zu stutzen – ja, das knirschende Räderwerk der zwanzig größten Industrienationen braucht mehr Aufmerksamkeit und Verständnis als es 48h Sendezeit erlauben, aber einfache Lösung zirkulieren zuhauf und mehr als genug.

Wir handeln mit Schwierigkeiten, begonnen bei der, ein stadtweites Netz aufzubauen, das zur Diffusion der Sendung über die Absperrungen hinaus taugt. In diversen Bars, Kiosken und Kultureinrichtungen wird There Is No Time für die Dauer der Gipfeltage laufen, mit eurer Hilfe gilt es aber noch tiefer in dieses unalltägliche Grundrauschen einzudringen und ein paar pointierte Beiträge zu pflanzen: von einer schwimmenden Plattform auf einem Hamburger Kanal gesendet, wünscht sich There Is No Time das Frühstücks-, Mittags- und Abendfernsehen der Hamburger Gipfelkultur zu werden. Lärmbelästigt eure Nächsten und stellt eure Beamer und Boxen ans Fenster, teilt die Anleitung mit euren Nachbarn, kommt auf unser Floß, das an beiden Tagen nicht nur Sendezentrale, sondern auch Erholungsort und Flüsterstube sein will. Das Archipel liegt an der grünen Brücke in Hammerbrook an und freut sich mit Verpflegung auf Besuch.

https://thereisnotime.net/
https://dasarchipel.org/
https://designforthelivingworld.com/

07–09.07.2017
THERE is NO TIME Live Stream | Receiving Terminal

GALERIE GENSCHER
MARKTSTRAẞE 138
20357 Hamburg
https://galerie-genscher.com/

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