MÄRZ 6. – 15.| O0

O0
Sebastian Severin
7.3.-15.3.2015

Sebastian Severin hrzn

Eröffnung: Freitag, 6. März 2015, 20 Uhr
Lesung um 20:30 Uhr mit Lea Schneider + Tillmann Severin

 

Sebastian Severin arbeitet vorwiegend bildhauerisch und untersucht dabei, auch in Bezug auf deren Material und Bedeutung, einen Wirklichkeitsanspruch der Dinge. Durch systematische Zerlegung und abstrahierten Wiederaufbau werden vornehmlich Alltagsgegenstände ihrem gewohnten Gebrauch entrückt und weitergeführt. Es entstehen Nachbauten, die bestimmte Qualitäten des Originals betonen und dieses in seiner Ursprünglichkeit fragwürdig erscheinen lassen.

Die Ausstellung O0 oder O Null widmet sich dabei Gegenständen wie Pappkartons, Containern oder Luftballons, die im kollektiven Bewusstsein immer einer gewissen Norm und Formalität unterlegen sind. Luftballons begleiten und schmücken herkömmlich Ereignisse. Wenn sie nun selbst in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung gerückt werden, treten Eigenschaften zu Tage, die gleichermaßen auf einen ephemeren Charakter des Produktes wie auch auf seinen erweiterten Kontext referieren.

Um 20:30 Uhr präsentieren Lea Schneider und Tillmann Severin eine inszenierte Lesung, die in Kollaboration mit Sebastian Severin entstanden ist und direkt in die Ausstellung eingreift. Die Lesung findet nicht nur im Container statt, sie eignet sich auch dessen Strukturprinzip an. Wie der Container als Behältnis weitere Behältnisse beinhaltet, werden im Text Texte ineinandergeschachtelt.

Text: Rosa Windt

 

ÖFFNUNGSZEITEN DER  AUSSTELLUNG:
Sa  7. + So  8. März
Fr 13. + Sa 14. + So 15. März
Jeweils 17-19 Uhr
Und nach Vereinbarung: o0-info@gmx.de

Galerie Genscher/Park, Millerntorplatz 27–48, 20359 Hamburg (U3 St. Pauli) am südlichen Eingang zu den Großen Wallanlagen/Planten un Blomen.

Link zum Lageplan -> hier

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturbehörde Hamburg und Hanse Repair, in Kooperation mit “Planten un Blomen”.

 

Arbeiten von Sebastian Severin (nicht Teil der Ausstellung)

FEB 26 – MÄR 01| I Sing The Body Electric

I Sing The Body Electric
Das anatomische Orchester
27.02 – 01.03.2015
Vernissage, 26.02.2015, 20:00
Live Performances : 26.02. & 01.03., 20:00
Der Körper als Orchester, die Galerie als Organ.
24 Studierende aus Felix Kubins HfbK Klangkunst Kurs errichten ein anatomisches Orchester aus einzelnen künstlerischen Arbeiten, die den menschlichen Körper als Klangmaschine untersuchen. Die Ausstellung versteht sich als kollektives Experiment, bei dem Organe, Körperfunktionen und medizinische Abläufe als reine Klangquelle zum Einsatz kommen oder hinsichtlich ihrer symbolischen und kulturhistorischen Bedeutung interpretiert werden. Der Fokus liegt im akustischen Bereich. Wie bei einem Orchesterkörper wird auf das Zusammenspiel der einzelnen Instrumente, die Erschaffung einer «anatomischen Dramaturgie» geachtet.
Das Ergebnis ist ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk, das sich aus verschiedenen „klingenden Organen“ in Form von audiovisuellen Installationen und Performances zusammensetzt. Die Themen reichen von Hörstörung, Gleichgewicht und Schlaf  über Immunsystem und Verdauung bis zur Verwendung von Haaren als Musikinstrument.
Mit Arbeiten von Karla Bauer, Verena Buttmann, Ruben Christiansen, Florian Deeg, Finja Delz, Jakob Fließ, Pachet Fulmen, Abel Jaleta, Voula Germanakou, Carolina Garfo, Jules Hepp, Melina Kamou, Iason Leavitt, Charlotte Livine, Christopher Loy, Nele Lummitsch, Helge Meyer, Janosa Mike, Nele Möller, Serafima Orlova, Nina Ozan, Achiel Van den Abeele, Marie Vedel, Radoš Vujaklija.

I Sing The Body ElectricDas anatomische Orchester
27.02 – 01.03.2015Vernissage, 26.02.2015, 20:00Live Performances : 26.02. & 01.03., 20:00
Galerie Genscher/Park, Millerntorplatz 27–48, 20359 Hamburg (U3 St. Pauli) am südlichen Eingang zu den Großen Wallanlagen/Planten un Blomen.
Link zum Lageplan hier -> http://bit.ly/1ubxxr0
Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturbehörde Hamburg und Hanse Repair in Kooperation mit “Planten un Blomen”.

I SING THE BODY ELECTRIC (PRESSE TEXT)
I SING THE BODY ELECTRIC (MATERIALIEN UND INFOS)

FEB 12 | Container II

Zur Eröffnung der Ausstellung am
Donnerstag den 12.02. 2015 um 19 Uhr
laden wir herzlich ein.

Almut Linde
Container II

Dauer: 12.02. – 22.02. 2015
Die Ausstellung ist im Sinne einer Schaufenstergalerie rund um die Uhr einsehbar.

Die in Hamburg lebende Künstlerin Almut Linde arbeitet mit Menschen und sozialen Systemen. Unter dem Begriffspaar „Dirty Minimal“
setzt sie in ihren Arbeiten gezielt Verfahren von Concept Art, Mininimal Art und Action Painting ein, um die Aufmerksamkeit auf blinde Flecken der Wahrnehmung zu richten. Gezeigt werden eine installative Arbeit, „Dirty Minimal #61.8 — Eismeer“ und ein Film, „Dirty Minimal #70.1 — Wolkenmeer/29,3 Tonnen CO 2“.

Dirty Minimal #61.8 — Eismeer / Sea of Ice
30 Genormte Styroporplatten / Styrofoam plates
je / each 8–20 x 50 x 100 cm, 2012

Dreißig genormte Styroporplatten bilden übereinandergestapelt einen Berg. Styropor verbraucht bei seiner Herstellung Erdöl. Da es nicht verrottet, bleibt es im Kreislauf der Weltmeere und findet sich anschließend in Fischen und in den Mägen verhungerter Seevögel wieder.

Dirty Minimal #70.1 — Wolkenmeer/29,3 Tonnen CO 2 / Sea of Clouds/29.3 Tons CO 2
HD-Video, 3:08 min., 2012

Braunkohlekraftwerk Frimmersdorf / Brown-coal-fired power station Frimmersdorf, Grevenbroich

Das Wolkenmeer vor blauem Himmel gibt nach einigen Sekunden seinen Ursprung preis. Die Anmutung an Wolkenbilder idyllischer Landschaftsmalerei kollidiert mit dem Wissen um die Herkunft. Laut Europäischem Schadstoffemissionsregister liegt Grevenbroich an der obersten Stelle, der zehn dreckigsten Städte Europas. Das Kraftwerk Frimmersdorf bei Grevenbroich ist das Kraftwerk mit den höchsten Emissionen in Deutschland.

Text: Rosa Windt (Werkbeschreibung: Almut Linde)

http://www.almutlinde.com

https://galerie-genscher.com/2015/02/feb-12-container-ii/

Almut Linde
„Container II“
Opening: 12.02. 2015, 19 Uhr
13.02.2015 – 22.02. 2015
Die Ausstellung ist im Sinne einer Schaufenstergalerie rund um die Uhr einsehbar.
Galerie Genscher/Park, Millerntorplatz 27–48, 20359 Hamburg (U3 St. Pauli) am südlichen Eingang zu den Großen Wallanlagen/Planten un Blomen.

Link zum Lageplan hier -> http://bit.ly/1ubxxr0

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturbehörde Hamburg, in Kooperation mit “Planten un Blomen”.