Benjamin Bo Bandtel und Rolf Simon-Weidner

Benjamin Bo Bandtel und Rolf Simon-Weidner OPENING 28.10.2010, 19h

Rolf Simon-Weidners Keramiken handeln vom Eingriff und vom Organischen sowie konstruktiven Formen. Die Malerei auf Makulaturpapier setzt sich mit der Farbe Eisenoxyd (Rost) auseinander. Bei Benjamin Bandtels Arbeiten regiert meist der Zufall, man stolpert über Ecken, die wie ein Geschenk vor einem liegen, während man damit beschäftigt war, auf etwas ganz anderes zu stoßen. Bandtel nimmt die Dinge auf, um aus ihnen spontan etwas Neues zu machen – als Künstler, als DJ.

CROP Fotografie

The Crop tool allows you to select an area of an image and discard everything outside this area.“

Reduzierung, Isolation, Zerstörung, Auflösung, Fragment, Format.

In der Ausstellung „Crop“ zeigen fünf Studenten der HfbK Hamburg, aus dem gleichnamigen Seminar von Nils Emde, ihre fotografischen Positionen im Thema „Ausschnitt“.


ÄLÄ KYSY MINULTA

Thomas Thiede und Hannu Karjalainen

Vernissage FR. 01.10.2010 19h

Geöffnet: SA 02.10.2010 14-19h

Galerie Genscher, Marktstrasse 138, 20357 Hamburg

Für ihre Ausstellung „ÄLÄ KYSY MINULTA“ verknüpfen die Künstler Thomas Thiede und der Soundkünstler Hannu Karjalainen ihre Arbeiten in einer Rauminstallation.

Im Zentrum des verdunkelten Raums steht eine schwach erleuchtete Vitrine. In der Vitrine hängt ein Blatt, das zu schweben scheint. Das Blatt besteht aus Enthaarungsstreifen aus Vlies, Wachs und Haaren des Künstlers. Die Arbeit verweist auf den Topos der VERA ICON und setzt die Beschäftigung Thiedes mit dem „wahren Abbild“ fort.

Die Atmosphäre des Raums wird sowohl durch die besondere, museale oder fast sakrale Lichtsituation bestimmt, als auch durch einen brummenden Sound, der an ein Flugzeugtriebwerk erinnert. Der Sound ist extrahiert aus einem Track von Ritchie Hawtin mit dem Titel „ask yourself“.

Im Laufe des Eröffnungsabends wird eine Soundcollage des finnischen Künstlers und Musikers Hannu Karjalainen in den Klang des Raums eingreifen und diesen modellieren. Die aufgezeichnete Collage wird die Klangatmosphäre für die weitere Ausstellungszeit bestimmen.

QUICKY

Quicky. 17.09.2010, 20:30h

Quicky

Das alte muss raus. Es landet auf der Straße. Energieschleudermaschinen wie Kohleöfen, alte Kühlschränke finden keine Verwendung mehr. In Beijing werden ganze Stadtteile in kürzester Zeit auf Fernwärme umgestellt. Cuba tauscht die über Generationen vererbten Kühlschränke gegen energieeffizientere Modelle aus China. Es scheint als könnten nur totalitäre System adäquat auf den Wandel der Zeit, der wie ein Vorschlaghammer auf uns eindrischt, reagieren. Wir platzieren an dieser Stelle einen Berg von Kohleöfen aus dem Hamburger Karolinenviertel, die der städtischen Neugestaltung zum Opfer gefallen sind.
Vermeintliche Effizienz geht zu Lasten der Ästhetik. Psychostrategische Planungen formen freien Willen. Die Kohleöfen werden erst weggeschlossen und anschließend effektiv vom Markt genommen. Die Hitze der Umgebung wird umgeleitet in den Verdampfer und gefriert in verschlossener Dunkelheit. Die Inflation wird gebremst durch die Vernichtung von Material und Alternativen. Auf dem Velo dahin radelnd wissen wir um die Notwendigkeit einer Perspektive.

Eine Großraum Installation mit Kühlschränken von Felizitas Schaefer und Maskenbildern von Alexej Mirnij.

PROBLEMS WITH PROBLEMS

PHILIPP ACKERMANN, SEBASTIAN SEVERIN, CHRISTOPH WÜSTENHAGEN

Eröffnung: 13.08.2010 19Uhr Ausstellungsdauer: 14.08.2010 – 20.08.2010 Öffnungszeiten: Di. – So. 16 – 20 Uhr

Künstlergespräch Dienstag den 17.08.2010 um 11Uhr

Kunst machen heißt manchmal: Ich baue mir ein Problem. Oder besser: Wenn ich keine Probleme habe, hole ich sie mir bei dir.

-Grundsätzlisch könnte man sagen: mein schlimm ist dein schlimm. Wenn Gedanken, die man sich macht, wenn man zu dritt eine Ausstellung plant, klar und übersichtlich wären, dann wäre das uns zu langweilig. Ein Gedanke ist am schönsten, wenn er sich in Bereichen sieht, in denen man sich noch nicht so gut auskennt. Man hat sich was überlegt, und man kann noch nicht sagen ob das gut ist oder funktioniert.

– Bitte was?

Also uns geht es da so ein bisschen um die „Philosphie des Problems“ („Philosophenproblem“ (Edsger Wybe Dijkstra)) bzw. um die Thematik des sich-selbst-Luxus-Probleme-schaffens.

Wir haben ja genug davon auf der Welt, aber im Grunde hat ja doch alles miteinander zu tun.

Schwimmen und Schlingern beim Denken! Oh mein Gott, wie komme ich da jetzt wieder raus!?

Grundsätzlich (Grillparzer) könnte man sagen (auch): dein Wort in meiner Nase. Kaugummi im Haar. Zigarettenstummel in der Jackentasche. Dein Problem ist mein Problem.

Ja, also ich sehe das ein bisschen so wie mit meiner Theorie der „Effizienzmaschine“ (Deutschland), wo alles glatt läuft, wie am Schnürchen und alle Ampeln gleich aussehen. Schöne Handys mit Farbdisplay und Turnschuhe. Der geometrische Superman. Und das soll in der Kunst nicht so sein. Da könnte ich auch mal stolpren und ne’ weile liegen bleiben. Ich liege also da und denke: „Hmm- gar nicht mal so schlecht. Die Welt ist Kaputt wenn sie gerade hängt“.

Man stelle sich folgende Situation vor: Man macht etwas beim anderen, man spürt so ein Impuls, und man weiß noch nicht ob das wirklich witzig ist, bzw. das beim anderen so ankommt. Aber man macht das trotzdem erst mal! Und dann muss der andere auch wieder was machen. Am besten etwas, von dem er noch nicht so genau weiß ob das jetzt angebracht ist und der Situation entspricht. Und man wirft sich Bälle zu, aber so in Bereichen, wo man nicht so gut fangen kann – Oder probiert es gleich mit Medizinbällen.

Man, man, man.

liebeserklärung an die eigene UNZULÄNGLICHKEIT

liebeserklärung an die eigene   UNZULÄNGLICHKEIT

eröffnung: fr/23/juli/2010 um 20:00 uhr

geradeaus / direkt / … existiert links und rechts ….. manchmal schnell ::: zu schnell dann wieder langsam — stehen — laufen, rennen – nicht vom fleck kommen ::: anlehnen — mit der vergangenheit brechen an der zukunft vorbeisausen … 197 stunden vorher und doch schon danach — 1079 sft :::: zu viel zu wenig —- aber immer nach _vorne — wo ist vorne —- spuren ::: lesen, zeichnen, visualisieren— laut leise schreien flüstern im rauschen untergehen … irgendwo dazwischen aber sicher da.

installation im innen- sowie außenraum von ArNE lösekann

Öffnungszeiten: täglich von 14- 20h und nach Vereinbarung.

in der GALERIE GENSCHER: MARKTSTRASSE 138 in HAMBURG

Mit freundlicher Unterstützung durch den Verfügungsfonds Karolienenviertel.

DIMENSION PLASTIK

Dimension Plastik

Eine Ausstellung von Jana Schumacher

Plastik, Silikon
Objekte,Installation

Soundperformance 21h mit TINTIN PATRONE AND FRIENDS

Eröffnung: Freitag, 02.Juli 2010, ab 20h, Sound 21h ON TIME

Ausstellung läuft vom 02.bis 07. Juli 2010,
geöffnet Samstag, Sonntag 14-17h

Galerie Genscher, Marktstrasse 138, 20357 Hamburg

www.galerie-genscher.com

Mit freundlicher Unterstützung durch den Verfügungsfonds Karolienenviertel.

Die künstliche Welt bricht herein und duldet keinen Widerstand.
In Anbetracht der Lage empfiehlt sich sinnliches Begehren.

Dr. Vogel hierzu: „Dimension Plastik hätte ohne eine spektakuläre Warenentwicklung niemals realisiert werden können.“

BodenBodenRampePfau

BodenBodenRampePfau

Christiane Blattmann und Fabienne Mueller – Fotografien und Installationen.

Vernissage am Freitag den 18.06.10 ab 19h

geöffnet Samstag und Sonntag von 16- 19h

Finnissage 27.06.2010 ab 20h,

Galerie Genscher, Markstrasse 138, 20357 Hamburg.

mit freundlicher Unterstützung von:

Verfügungsfonds Karolinenviertel


TANGOING

TANGOING

eine Theater-Musik-Performance

am Sonntag, den 6.6.10, 18:00 Uhr

Galerie Genscher, Marktstr.138, Hamburg

Performer:

Anja Heiderich

Alena Oellerich

Peter Ohrt

Ben Soyka

Janika Thomas

Musik:

Coco Ohrt – Stimme,

Bernhard Schwark – Kontrabass , Perkussion, Stimme

Idee: Peter Ohrt

Eine Theater- und Musikimprovisation, die auf die Erfahrungen der freien Bewegungsarbeit fußt. Die inneren Geschichten werden spontan auf die Bühne gebracht, lyrisch, exzessive, verspielt … realisiert.

Eintritt: auf Spendenbasis


ISLAND

ISLAND

Stefan Alber, Valérie Rallière – Fotografien und Installationen

05.06.10 – bis 14.06.10

Vernissage am 04.06.2010 ab 19h, Sasa & der Bootsmann.

Galerie Genscher, Markstrasse 138, 20357 Hamburg

gefördert durch den sanierungsbeirat karolinenviertel.