17.03.2017
Spatial Configuration of Memory

 

Anna Gohmert – Spatial Configuration of Memory –

Das Gedächtnis allein ist ein sehr unzuverlässiger Partner, sich selbst historisch wahrzunehmen. Erinnerungen als Summe verarbeiteter Sinneseindrücke sind selektiv und offen gehalten.
Situationen verändern sich in der Rückschau oder werden als ganzes gelöscht.

Konfrontieren wir uns mit diesen Eindrücken, können scheinbar verlorene Erinnerungen wieder aufleben, oft sogar für einen Moment überwältigen.

In der Installation „Die Mineraliensammlung meines Vaters – Willst du mit mir gehen? □Ja □nein □vielleicht“ erklärt Anna Gohmerts Vater ihrer Tochter seine Mineraliensammlung aus seinen Studienzeiten.

Alte Erinnerungen werden aus dem Keller hervorgeholt, leben für einen kurzen Moment wieder auf. Sie werden geteilt und doch nicht verstanden.

Zur Eröffnung spricht Andrej Zieger über Datenspeicherung in Objekten und die nur vermeindliche Endgültigkeit von Löschvorgängen.

Beginn 20 Uhr

Teil einer Veranstaltungsreihe in der Galerie Genscher mit freundlicher Unterstützung der Neuen Kunsthalle Stuttgart

Galerie Genscher

Marktstr. 138 /Hinterhof

https://galerie-genscher.com/

Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

STRANGE LOOP

17. + 18. DEZEMBER 2009, AB 20 UHR
KAI GLASON / ANDREAS WENDT, NOZOMI TOMOEDA, SOHYUN JUNG

And yet when I say ’strange loop‘, I have something else in mind – a less concrete, more elusive notion. Not a physical circuit but an abstract loop in which, in the series of stages that constitute the cycling-around, there is a shift from one level of abstraction (or structure) to another. In short, a strange loop is a paradoxical level-crossing feedback loop.

I am a Strange Loop, Douglas Hofstadter

Kai Glason wurde 1980 in London und Andreas Wendt 1988 in Göttingen geboren. Gemeinsam sammelten sie für Unidentified Flying Objects in Hamburg gefundene verworfene häusliche Gegenstände, die sie zu neuen Wesen zusammen setzten.  Die ursprünglichen Funktionen sind den Einzelteilen meistens noch anzusehen. Die Gegenstände erfuhren eine Wandlung vom Gebrauchsgegenstand, zum Sperrmüll in einen nun neuen Zustand: abstrakte Kippfiguren, Objekte, die eine unverbindliche Beziehung mit dem Ausstellungsraum und dem Besucher eingehen.

Subtile Verweise aus dem Haushalt spielen auch eine Rolle für Nozomi Tomoeda. Er wurde 1977 in Osaka/Japan geboren, absolvierte das MFA am  Department of Design and Industrial Arts, Faculty of Art und das PhD Programm an der Graduate School of Art der  Hiroshima City University Japan. Seit 2008 studiert er bei Haegue Yang (HfbK Hamburg). Vielleicht war die Geschichte Hiroshimas mit Auslöser für den Künstler, sich mit Orten und ihrer Bedeutung auseinander zu setzen. In Strange Loop zeigt er  u.a. zwei gleiche Tassen einer Designserie des bekannten schwedischen Inneneinrichtungsunternehmens. Beide Tassen unterscheiden sich jedoch bei genauer Betrachtung nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihrem Produktionsland. Darüber hinaus kann sich der Besucher den Kopf zerbrechen, welche Bezüge die bekannteste Hamburger Biermarke und St. Pauli noch haben könnten. Nicht minder verlockt ein Milchtopf: Die Umrisse der sich dort befindenden Milchhaut wirft ein geografisches Rätsel auf…

Sohyun Jung, geboren 1982 in Gwangju/Südkorea lässt den Besucher teil ihrer Videoinstallation werden. In einem Dachboden filmte sie eine Kulisse, in den sie performativ mit Licht und Schatten eingriff. Diesen ‚Film1‘ projizierte sie auf die selbe Kulisse und schuf in einem weiteren Prozess ‚Film2‘, den wir in Form einer neuen Installation in der Ausstellung Strange Loop zu sehen bekommen. Die Künstlerin wird auch diesmal die Installation im Ausstellungskontext durch eine Performance ergänzen. Das Wechselspiel zwischen Licht und Schatten, Betrachten und Teilnehmen, Bild und Raum lädt uns ein, Velasquez` Las Meninas auf neue Weise zu analysieren und zu erfahren.

kuratiert von Nina Wiesnagrotzki

GALERIE GENSCHERSCHOKOLADENFABRIKKAROVIERTEL
MARKTSTRASSE 138, 20357 HAMBURG

STRANGELOOP

COMMUNICATION (THE ART OF SELF-EXPRESSION)

27. NOVEMBER 2009, 19 UHR
OPENING: „COMMUNICATION (THE ART OF SELF-EXPRESSION)“
EUNSOOK KIM, NINA WIESNAGROTZKI, LUKASZ FURS

Die Kunst der Kommunikation. Drei Positionen.

Sehr geradlinig, nahezu waagerecht, verlaufen die Linien im EKG eines namenlosen Patienten. Gefunden hat die Künstlerin Nina Wiesnagrotzki das EKG in einem Hamburger Krankenhaus.

Diesem letzten Zeugnis eines bedauerlichen Ereignisses gesellt sich ein Foto von einer Rakete, deren Flugbahn himmelwärts verläuft. Monotones Beep-Geräusch des EKGs Mitten in der Zündungsexplosion des Raketentriebwerkes, Traum von Ikarus und der Challenger-Unfall von 1986, Angst vor dem Unbekannten, Fährfahrt mit einer Rakete über die Styx, Weltraumforschung, Bomben-Ritt in Stanley Kubricks Kult-Film „Dr. Seltsam“ und viele weitere Assoziationen gehen im heillosen Durcheinander durch den Kopf. Die übrigen Bilder-Paare bewegen sich nicht minder heiter zwischen Olymp und Hades – dabei schwingt stets ein Hauch vom frech-ironischen Humor mit. Vermutlich ist das auch die Intention der Künstlerin: Anstelle schnöder Inhaltvermittlung bevorzug sie es, in spielerischer Weise die Nebenpfade der Bildrezeption beim Betrachter zu erforschen – wie ein gutes Buch, bei dem alles zwischen den Zeilen passiert.

Eunsook Kim bedient sich ebenfalls der vielschichtige Verflechtung der Konnotationen, nämlich der ihrer eigenen Wahrnehmung. Die konzeptualistische Künstlerin sammelt Eindrücke aus dem Alltäglichen und stellt Zusammenhänge zwischen ihnen her, die absurder nicht sein können: Die unterschiedlichen Formen der Gebäude im urbanen Umfeld Hamburgs erinnert sie an Hüte. Sie fertigt verkleinerte Modelle von Gebäuden, die sie tatsächlich um den Kopf schnallt, und besucht in dieser bizarren Aufmachung Orte, an denen die architektonischen Pendants ihrer seltsamen Kopfbedeckung zu sehen sind. Diese un-mögliche Begegnungen werden aus perspektivisch irritierendem Blickwinkel fotografisch dokumentiert.

Mit einer verblüffenden Leichtigkeit hebt sie in ihren Arbeiten die vermeintlichen Grenzen zwischen Mode, Architektur, Kunst, Alltag, Performance, Skulptur und Fotografie auf.
Auf eine witzig-charmante Weise macht sie -mit ihren Papp-Gebäuden auf dem Kopf- uns auf die Betonwände in unseren Köpfen aufmerksam.

Einen expliziten architektonischen Bezug haben auch die Arbeiten von Lukasz Furs, allerdings haben wir es bei ihm mit lebensgroßen Installationen zu tun, die er in den Ausstellungsraum hineinbaut. Er hat einen Teil der Ausstellungsfläche vom Rest abgetrennt, indem er eine provisorische Wand hochgezogen hat, die aber auf dem ersten Blick als ein ursprünglicher Bestandteil des Ausstellungsraumes durchgehen könnte… Wären da nicht die kleinen Hinweise und sich selbst entlarvende Spuren, die der Installationskünstler gezielt und wohl kalkuliert herum gestreut hat: Ein kleines Stück von einer Heizung ragt schüchtern und ganz und gar unschuldig aus der Wandecke hervor; die Fugenspuren der Riggips-Platten stellen selbstbewusst zur Schau, dass sie einer ganz anderen Logik folgen als die Muster der Mauermörtel der Backsteine der benachbarten Wände; und die Dübellöcher, die einen eingeschränkten Blick auf die andere Seite ermöglichen. Ein intelligenter Eingriff in den Raum, der im Grunde nichts abtrennt oder versperrt, sondern beide Raum-Bereiche, nämlich vor und hinter der Wand, zur Ausstellung erklärt.

Temporäre kuratorische Leitung der Galerie Genscher, Hamburg, 2009

GALERIE GENSCHER, MARKTSTRASSE 138, 20357 HAMBURG

28.11.09 BIS 30.11.09 14 BIS 20UHR

COMMUNICATION (THE ART OF SELF-EXPRESSION)

COMMUNICATION (THE ART OF SELF-EXPRESSION)

COMMUNICATION (THE ART OF SELF-EXPRESSION)

FILMABENDE

FR18.09

SA19.09

FILMABENDE

AMOR o MUERTE, MATTHIAS SANTIAGO STAEHLE, CHILE 2009, (30 min.)

RITUAL DER SCHWARZEN SONNE, GERD ROSCHER, MEXICO 2001, (75 min.)

STANSTED, KARSTEN WIESEL, 2009, (6 min.)

EBBE, ARTHUR OLESZCZUK, D, 2008, (11 min.)

AGADIR, TIM LEE, D, 2008, (7 min.)

7 MINUTEN, MICHAEL HEERING, D, 2007, (16 min.)

NEUKLOSTER 1-5, MATHIS MENNEKING, D, 2007, (4 min.)

IN DER SCHOKOLADENFABRIK

FR 18.09.09 UND SA 19.09.09 EINLASS 20 h BEGINN 21 h

MARKTSTRASSE 138 20357 HAMBURG www.schokoladenfabrik.org


Salvador ist chilenischer Abstammung, aber in Deutschland geboren und aufgewachsen. Seine Mutter musste 1973 aus politischen Gründen

während des Militär- Putsches von Pinochet gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende aus Chile fliehen. Sie hat ihren

Frieden mit der Geschichte im Vergleich zu Salvador gemacht und sieht es deswegen nicht gerne, dass ihr Sohn sich politisch engagiert

und immer noch an den alten Idealen des Sozialismus festhält.

www.amor-o-muerte.com

Aus der explosiven Mischung von Geldnot und künstlerischem und politischen Idealismus heraus gründet Salvador zusammen mit seinen

beiden besten Freunden Marc und Aslan eine politische Initiative deren erste, scheinbar harmlose Aktion eine 68er Party ist.

„Vor sechzig Jahren brach der Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur Antonin Artaud in den Norden Mexikos auf, um dort die Rituale der Tarahumara-Indianer

kennenzulernen. Diese Fahrt hat er in mehreren Aufsätzen beschrieben. Ritual der schwarzen Sonne rekonstruiert die Reise Artauds in die Sierra Tarahumara und die

Eindrücke, die sie hinterließ – von den Tänzen in den Missionsstationen bis zu den Peyote-Ritualen des Schamanen.

Hinter der Angst und Faszination der Fremde stand bei Artaud die Ahnung von einer anderen Ordnung. „Ich werde das wirkliche Drama finden“, schrieb er, „es muss

nicht unbedingt auf der Bühne sein.“

Es handelt sich um eine gewöhnliche Nacht an dem Londoner Flughafen. Keine Seuche,

kein Unwetter, Krieg und keine Verfolgung sondern lediglich die Tatsache, dass

die billigsten Flüge diejenigen sind, die kurz vor oder kurz nach der nächtlichen Pause

am Flughafen starten oder landen, veranlasst die Menschen dazu die Nacht in

einer solchen Umgebung zu verbringen.

Die voyeuristische Kamera thematisiert privates Verhalten an einem öffentlichen Ort.

Nicht nur die besondere Situation an diesem Londoner Flughafen wird dokumentiert,

sondern auch die Unsicherheit der Menschen, wie sie mit der besonderen Beobachtungssituation

umzugehen haben.

Im Norden, ein Wagen durchbricht die frühen Morgenstunden. Ein Mann fährt, eine

Frau liegt auf dem Rücksitz. Er fährt sie an´s Meer. Er vertreibt sich die Zeit. Die

beiden treffen sich am Wasser wieder. Ein Knopf wird plötzlich verschluckt. Ein

Rettungsschwimmer beginnt seinen Dienst, und ein Tag vergeht. Bei Ebbe ist es

überall viel zu flach, man sollte besser später wiederkommen wenn Flut ist.

„ EBBE „ ist ein Roadmovie welches stehen bleibt, umherschaut, verweilt, sich die

Zeit nimmt, sich die Zeit vertreibt, und von der Geschichte und dem Lebensgefühl

zweier junger Menschen erzählt.

http://www.oleszczuk.de/

Eine verrückte Idee durchbricht den Ehealltag eines in die Jahre

gekommenen Paares: Um sich und seiner Frau eine Reise

zu finanzieren, schlägt der Mann einen fingierten Unfall vor, bei

dem er seinen Daumen verliert. Mit der anfallenden Versicherungssumme

könnten sie sich anschließend ihren Traumurlaub

in Agadir finanzieren. Das einzige Problem: seine Frau soll ihm

dabei behilflich sein den Daumen abzuschneiden.

Unter Verwendung verschiedener Filmformate entfaltet sich eine kryptische Geschichte. Im

Zwischenraum dessen, was als wirklich oder fiktiv, real oder irreal, vergangen oder gegenwärtig

markiert ist. Materialsprünge greifen in die Handlung ein. Es entsteht ein Spielraum für neue

Beobachtungsperspektiven.

http://www.7minuten.com

GALERIE GENSCHERSCHOKOLADENFABRIKKAROVIERTEL, HAMBURG

FILMABEND

UnbekanntBitte besuchen Sie das Hamburger Gängeviertel, informieren Sie sich über die Gentrifizierung dort und anderswo in dieser Stadt und zeigen Sie ihre Unterstützung. Komm in die Gänge.  http://www.gaengeviertel.info

LAST NIGHT A BLUE THING DRIFTED DOWN THE VALLEY

15. BIS 18. AUGUST 2009, 14H – 20H | „LAST NIGHT A BLUE THING DRIFTED DOWN THE VALLEY“ | ERÖFFNUNG: 14. AUGUST 2009, 19H

flyereva

„Die Photos von Eva Sauer sprechen eine starke und sehr eigenständige Sprache, die ich ‚magischer Realismus‘ nennen würde. Sie enthüllen die Poesie der Wirklichkeit. Sie dringen in die irreale Ebene der Realität ein und nehmen den Betrachter gefangen.“

Annie-Isabelle Hanke
Geschäftsführerin Werbeagentur cayenne Düsseldorf

„LAST NIGHT A BLUE THING DRIFTED DOWN THE VALLEY“
FOTOGRAFIEN VON EVA SAUER VOM 15. BIS 18. AUGUST 2009, 14H – 20H
GALERIE GENSCHER, SCHOKOLADENFABRIK, 20357 HAMBURG

VOLUME DOWN

08. AUGUST BIS 11. AUGUST 2009 | 14 – 20H
„VOLUME DOWN“

ERÖFFNUNG: 07. AUGUST, 19H

„VOLUME DOWN“
Jannis Marwitz und Philipp Schwalb verbindet eine enge Freundschaft und gemeinsame Vorstellungen von der Kunst der Zukunft und der Kunst der Vergangenheit. So entstanden in den letzten Jahren gemeinsame Arbeiten an der Wand, sowohl als Hängung als auch Wandmalereinen also auch Vorstellen. Darunter die legendären Arbeiten wie :“Über-Jazz“ oder „Fontanas Wasser“ oder „ ODER am WEIN“ Der von Ihnen in der Kunst einmalig verwendete Begriff des Vorstellen funktioniert ähnlich wie das Phänomen des Altars vor dem Altarbild und des Turnschuhs vor dem Nike Plakat….u.v.m.. die gemeinsamen Hängungen von bemalten Leinwänden, sollen direkt und unverspielt sein und der Leinwand ihren vollen Entfaltungsraum geben, denn die beiden Künstler glauben an die Farbe und die Fläche*. Die Wandmalereien grenzen sich von der klassischen Wandmalerei wie sie SO le Witt und Piero dela Francesca betrieben haben, durch Durchbrechungen, Zwischenraumabstraktionen und Soziale Funktion ab. Und eröffnen aber trotzdem einen eben so großen Farb-, Bild- und Illusionsraum wie diese.

Sowohl Jannis Marwitz, wie auch Philpp Schwalb , haben eine auch alleine Dastehende Künstlerische Position, die in den gemeinsamen Arbeiten nicht vernachlässigt werden….man muss nur einmal ihren sehr unterschiedliche , aber doch auf jede Weise farbprächtigen Pinselstrich/Farbauftrag betrachten, mit dem sie die Grundsätzlichsten Fragen der Malerei (Nach Material , Farbe , Form Medium Hinterfragung, ) mit hochkomplexen Themen der Gegenwart Bosnienkonflikt und Atom-Boote, auch wie verhalten sich Minderheiten im so genannten Kunstmilieu ?

Merkwürdigerweise sehe ich mich überall mit Regelwerken, Konventionen und Einschränkungen konfrontiert – sowohl in meinem alltäglichen Leben als auch in meinem gesellschaftlichen Umfeld… Ich frage mich, inwieweit mein Verhalten und Denken von solchen systematischen Strukturen beeinflusst werden und was passieren würde, wenn ich allem Systematischen etwas Subversives mittels künstlerischer Eingriffe entgegensetze.
In meinen an Performance orientierten Videoarbeiten versuche ich die Rahmenbedingungen banaler und alltäglicher Situationen auf eine bestimmte Weise zu verändern, sodass die Akteure im Video an ihre Grenzen stoßen, weil sie mit ihren gewohnten Handlungsmustern, die ihnen gestellten Aufgaben nur schwerlich bewältigen können. Wie schafft man es, sich lediglich mit einem Glas Wasser komplett zu waschen? Wie malt man ein Aquarellbild mitten im strömenden Regen? Was macht eine Pianistin der Klassischen Musik, wenn sich ihre Partitur ständig verändert?
SUNG WON MOON

„VOLUME DOWN“
GRUPPENAUSSTELLUNG MIT PHILIPP SCHWALB, JANNIS MARWITZ, SUNG WON MOON

Kuratiert von Michael Heering und Seok Lee

GALERIE GENSCHER, SCHOKOLADENFABRIK, KAROVIERTEL, HAMBURG
08. AUGUST BIS 11. AUGUST 2009 | 14 – 16H, ERÖFFNUNG: 07. AUGUST 19H

MIKROFAN EIN FILM VON MATTHIAS STAEHLE

13. JULI  2009 | 20 UHR

MIKROFAN | EIN FILM VON MATTHIAS  SANTIAGO STAEHLE

Sam ist Rapper, wie seine besten Freunde auch. Rund um einen Bolzplatz in Hamburg-City, beschattet von drei Wolkenkratzern, leben sie in den Tag hinein und lieben ihre Musik. Als einer der Freunde eine Affäre mit Lisa, Sams langjähriger Freundin beginnt, kehrt zornige Stille ein, bis der Mikrofan das Wort ergreift…

„Ein tolles Talent wird sichtbar.“
Heinz Badewitz, Festivalleiter Internationale Hofer Filmtage

„Ehrlicher als »Absolute Giganten«, mehr Herz als »Auf der Reeperbahn nachts um halb eins«. Mein liebster Hamburgfilm!“
Benjamin Maack, Hamburger Autor

„Die in Mikrofan erzählte Geschichte ist nicht neu, aber klischeefrei und in starken Bildern gezeigt. Ein bisschen wie Larry Clarks »Kids« für Hamburg, in zehn Jahre älter und ohne dessen Eskalationslogik – was das Ganze zu einem sehr anderen, sehr guten Film macht.“
Michael Weiland, Szene Hamburg

„»Mikrofan« ist ganz groß, auf vielen Ebenen. Ich schaue den Menschen sehr gerne zu, integer schauen sie von der Leinwand… eben keine Schauspieler. Sie sind da, agieren, reagieren, kreieren und sind verdammt gut dabei. Ich mag den Spagat zwischen Chaos und absoluter Reduktion, zwischen dokumentarisch und fiktiv…“
Sabine Timoteo, Schauspielerin

„Matthias Santiago Staehle, darf man wohl als den neue Fassbinder ansehen. Seine Geschichten sind unmittelbar aus dem Leben gegriffen. Mit Mikrofan gibt Staehle dem Deutschen Film das zurück, was wir so lange vermisst haben: Authentizität…“
Kevin Fish, Girl.Tv