19.04.2018
19:30 Uhr
Inter_Sections No. 1: Trickster, Hexen, Cyborgs

1. Veranstaltung der Reihe
INTER_SECTIONS: MAPPING QUEER*FEMINIST ART PRACTICES

Sophie Lembcke (HFBK Hamburg):
TRICKSTER, HEXEN, CYBORGS: MIT QUEEREN ERZÄHLFIGUREN GEGEN DAS GENIE

Donnerstag, 19. April 2018 um 19:30 in der Galerie Genscher (Marktstr. 138)

Wie sehen unsere künstlerischen Praxen aus, wenn wir uns nicht mehr an den Genies und ihren weißen männlichen Künstlerrollenbildern orientieren müssen? Wie verhalten sich fortan Werk und Biographie zueinander?

Mit solchen Erzählfiguren der Borderlands können die Monstrous Others in uns, wir als posthumane Wesen, diese Schöpfungsmythen verlernen und künstlerische Praxen entwickeln um Verschiebungen im Big Daddy Mainframe auszulösen.

Mein Anliegen ist, aus einer feministisch-materialistischen Analyse heraus mit identitätpolitischen Optionen gezielt tradierte künstlerische Ausdrucksformen zu destabilisieren und Ansätze für antikapitalistische und antikoloniale Kämpfe in und mit Kunst aufzuzeigen.

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Sophie Lembcke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsverbund „Übersetzen und Rahmen“ der Universität Hamburg und der HFBK Hamburg. In ihrem Dissertationsprojekt arbeitet sie zu widerspenstigen Strategien in multiperspektivischen, polyphonen, cross-kulturellen Ästhetiken.

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Inter_Sections: Mapping queer*feminist art practices ist eine fünfteilige Veranstaltungsreihe zu zeitgenössischen queer*feministischen Kunstpraktiken in der Galerie Genscher. Von April bis August 2018 laden wir jeweils einmal im Monat Theoretiker*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen ein, mit uns gemeinsam über künstlerische Praktiken zu sprechen, die Geschlecht und die damit verbundenen Zuschreibungen thematisieren, hinterfragen und/oder aufbrechen. Inter_Sections fungiert dabei als offener Diskussionsraum, der allen zugänglich ist und zu einer Vernetzung zwischen Künstler*innen, Theoretiker*innen, Aktivist*innen und Studierenden einlädt.

Weitere Termine (jeweils Do, 19:30, Galerie Genscher):

24.05. Coven Berlin: Kann queer-feministische Kunst hegemonischen Machtstrukturen trotzen? Coven Berlin als Beispiel für neue Widerstände

21.06. Joke Janssen (HFBK Hamburg): Sich-Halten auf der Linie. Orte der Ausdehnung schreiben.

19.07. Wiebke Schwarzhans (HFBK Hamburg): Artifizielle Angriffsflächen

16.08. Eva Egermann (Crip Magazine, Wien): Für eine Crip Künstlerische Agency. Visueller Aktivismus, Crip Materialien und künstlerische Praxis

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Kulturwissenschaften der Universität Hamburg, des Zentrums GenderWissen und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

 

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