Harald Nicolas Stazol: „Ich bin gerne Deutscher – eine Liebeserklärung“

Sa. 26.03.2011, 19.45h

Harald Nicolas Stazol

Buchrelease der Erzählung „Ich bin gerne Deutscher – eine Liebeserklärung“ von Harald Nicolas Stazol.

„Es ist nur ein Eindruck und man möge mir für dessen Äußerung verzeihen, aber Kant fordert ihn ja, den Gewissensblick, und wer diesen Essay nicht lesen will, dem sei verziehen. Aber schreiben muss ich dennoch, denn ein Blick auf den Deutschen, nun, ich ich darf ihn mir wohl erlauben, auch wenn ich auf meinem biometrischen Passbild wirklich aussehe wie ein Gesuchter, nun gut. Mein Standpunkt hat sich verändert, das Land auch (…)“

Aus: „Ich bin gerne Deutscher – eine Liebeserklärung“ von Harald Nicolas Stazol.

«Stazol führt uns in eine, für die meisten, bislang unbekannte Welt.

Er tut dies kenntnisreich und nicht belehrend.»

Roswitha Zytowski über «Porcella»

Internetseite des Verlages

Galerie Genscher, Marktstraße 137 – 139, Hamburg

Destination : Uranus!

Destination : Uranus ! 26.02.2011, 19:45h (pünktlich)

Man from Uranus

Die Initiative für internationale, intergalaktische und lokale Künstlergruppen läutet zum Frühjahrsputz. Die Raketen sind geladen. In Zeiten privater Raumfahrten nutzen wir die Balkone der Nachbarschaft als Abschussrampen. Wir ergötzen uns am freudianischen Feuerwerk. Die Staatskassen haben wir in dicken Filz gewickelt und vor unserer Reise Richtung Uranus in den Taschen unserer Gönner und Genossen versenkt. Triefende Fettecken hängen wie Nester in den Ecken. Adornos Mimesis eilt uns voraus – eben hat sie die Fackeln der Freiheit entzündet. Systematisch schnappt sie nach der Hand, die sie füttert, während sich anderer Orts eine phraseologische Eventkultur-Investitionsruine caporaler Marketingexpertisen zeitgleich in Luft auflöst. Der Kolibri verlässt das Hirn, überflügelt die Stadt vorbei an ehrlosen Begriffsködern in Richtung Uranus.

Attention, people of Earth.
Brace yourselves, for tonight we are launching a manned mission to Uranus ! Our rocketship will smoothly approach Uranus’ atmosphere and do a soft landing on its cracked surface. For your pleasure, our mighty crew will be exploring the wonders and mysteries of the dark side of Uranus. We will first discover the danger lurking in the hostile caves inside Uranus with the film „Journey To The Seventh Planet“. Then, we will be graced by the visit of a local inhabitant, the Man from Uranus, who will perform live music from the traditional repertoire of Uranus.
Après le film et une petite pause, nouveau décollage pour une prestation live de Man From Uranus, Phil de son prénom. Cet artiste-savant fou extraterrestre, originaire de Floride, s’est établi à Cambridge et y a fondé un laboratoire de recherche musicale cosmique, le Advanced Centre for Outer Music. Nul ne sait si les bizarreries sonores qu’il nous livre ont été interceptées dans le cosmos ou créées sur Terre à l’aide de ses machines ultra-puissantes issues des technologies de dernier cri (Moog, Theremin, Walkman, oscillateurs et synthétiseurs divers et variés). Qu’importe, il produit une musique electro-vintage drôle et déglinguée, un space-jazz intemporel, du moonbase muzak qui nous plonge dans un monde lointain, autour duquel orbitent les esprits des Residents, de Jean-Jacques Perrey, de Raymond Scott, Sun Ra ou encore Stockhausen. Il a déjà croisé sur sa route Felix Kubin, Faust, Pram, Broadcast ou encore Ann Shenton (Add N to X) et nous emmène ce soir dans un voyage audiovisuel entre Uranus et Jupiter, avant de nous ramener sur la supernova où nous terminerons la soirée par une Outer Space Party. To Uranus and beyond !
Man from Uranus & Helge Meyer
Music Video Performance at Galerie Genscher (Schokoladenfabrik)
Marktstraße 138, 20357 Hamburg ab 19:45h (please be early)