07.09.–22.09.2018
Nschotschi Haslinger

Das gestohlene Lied

Nschotschi Haslinger
»Das gestohlene Lied«
07.09.–22.09.2018
Eröffnung: 31.08.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Rosa Windt


Die Zeichnungen, Collagen, Keramiken und Performances der 1982 geborenen Künstlerin Nschotschi Haslinger zeugen von surrealen teils grotesken Begebenheiten. Medienübergreifend wird der Blick auf von Fabelwesen bevölkerte Szenerien gerichtet und in assoziative Erzählungen eines alltäglich erscheinenden Treibens überführt. Fortlaufend bedient sich Haslinger dabei kunstgeschichtlich tief verankerter Motive und leitet diese in eine eigene Struktur. Für ihre Ausstellung in der Galerie Genscher entwickelt die Künstlerin eine Performance und thematisch ineinandergreifende Zeichnungen die sich dem »Blick ins Künstler-Atelier« widmen. Als eine Form des Selbstporträts bedienen sich KünstlerInnen diesem Sujet bereits in einer langen Tradition und reflektieren Formen der Selbstinszenierung sowie des Voyeurismus.

Rosa Windt

 

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

 

 

 

 

 

 

 

10.08 – 18.08.2018
Patrick Eicke
Ich verschwand im Nichts

Patrick Eicke
»Ich verschwand im Nichts«
11.08.–18.08.2018
Eröffnung: 10.08.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Stephan Jäschke

Malerei und Countrysongs von Patrick Eicke: Bilder und Musik fungieren als Mittel die Gegenwart zu reflektieren und zu verdichten. Der Künstler steht als Medium im Spannungsfeld aus ländlicher, dörflicher Isolation und zeitgenössischer Praxis. Patrick Eicke studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seine Auseinandersetzung mit Malerei fußt auf den Errungenschaften und Fragen der Klassischen Moderne des vergangenen Jahrhunderts. Vor ein paar Jahren zog er nach Niedersachsen in ein Dorf um dem Trubel des aufblühenden Leipzigs zu entgehen. Er selbst nennt sich einen Countrymaler und Countrysänger auf spirituellem Selbsterkenntnistrip. Für ihn dient die Kunst der Befragung der Natur. Es sind die großen und existentiellen Fragen die Eicke nicht zur Ruhe kommen lassen: Wer bin ich? Was ist die Natur? Wer ist Gott? Er meint es ernst, er nimmt es ernst.

Text: Stephan Jäschke

11.08.–18.08.2018
Eröffnung am 10.08.2018, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

 

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

06.07.2018, 19:00 Uhr
Pitt Sauerwein
Golden TIMES – Eichendorfer und Königsberger

Pitt Sauerweins Interesse gilt inszenierten Fotografien. Ihre Arbeiten zeigen scheinbar beiläufige Ausschnitte eines alltäglichen Lebens und porträtieren dabei die Künstlerin selbst, ihre Familie und Freunde in teils absurden Situationen. Als Reenactment sind die Bilder Ergebnisse präziser Versuchsaufbauten, innerhalb derer die Grenzen von Dokumentation und Inszenierung, Privatem und Öffentlichem verschwimmen.

 

Pitt Sauerwein (& me)
»GOLDEN TIMES – Eichendorfer und Königsberger«
06.07-21.07.2018
Eröffnung: 06.07.2018, 19 Uhr

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

19.05.–03.06.2018
I thought it would feel good… and I was right.

FINN WAGNER 
I thought it would feel good… and I was right.
19. Mai – 03. Juni 2018
 
Eröffnung: 18. Mai 2018, 19 Uhr
Finn Wagner lebt und arbeitet in Köln. In seinen Videoinstallation und Skulpturen verwendet er Materialien wie 3D-Animationen, Found Footage und Kunststoffe wie Silikon oder Schaumstoff. Er beschäftigt sich u. a. mit künstlichen Oberflächen und dem menschlichen Körper als empfindende Masse. Nicht selten suggerieren seine Skulpturen, die als Objekte oder Sockel zu den Flat Screens gezeigt werden, taktil intensive, fast lustvolle, fetischisierende Momente, die durch räumliche und haptische Erfahrungen aus der virtuellen Fiktion seiner Videos in die Realität geholt werden. „I thought it would feel good… and I was right.“ ist eine zweiteilige, skulpturale Videoinstallation. Ein Bildschirm wird von einer hautfarbenen, amorphen Form ummantelt. Der_die Rezipient_in wird durch die äußere Form der Skulpturen und ihre materielle Beschaffenheit an die Handlungen, Berührungen und Empfindungen der virtuellen Körper herangeführt.
Lisa Alice Klosterkötter
Kunstverein Galerie Genscher
Karolinenviertel U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
Inititative für freie Künstlergruppen des Trägerverein Marktstraße 138 e.V.
✆ 040 / 82 45 15 | Marktstrasse 138, 20357 Hamburg
Mit freundlicher Unterstützung durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg


10.03.-31.03.2018
Signe R. Holm
„Switchpoint – Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries“

Die dänische, in Hamburg lebende Künstlerin Signe Raunkjaer Holm greift drastisch in das Leben ihrer Nächsten ein. Der Partner wird in Jalousi, 2014 gebeten die vier einprägsamsten Momente seiner ehemaligen Beziehungen mit ihr, der Künstlerin nach zu inszenieren, die frisch geschiedenen Eltern in Hvis Vi Tør (Wenn Wir Uns Trauen), 2015 dazu gebracht, sich gegenseitig, von der Künstlerin komponierte Lieder vorzusingen. Thematisch geht es scheinbar um Alltägliches, Persönliches, doch immer werden auch existenzielle Fragen wie Eifersucht, Begehren, Rollenbilder und Machtverhältnisse in ihren Performances, Filmen und Videoinstallationen verhandelt. So setzt sie sich selbst oder Personen ihres engsten Umfeldes wie Freunde und Familie als Platzhalter ein, um durch ihr eigenes Erleben Authentizität und gleichsam Austauschbarkeit und Allgemeingültigkeit zu suggerieren. In der Galerie Genscher inszeniert sie ihre neue Arbeit Switchpoint — Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries als performative, interaktive Installation.

Signe Raunkjaer Holm
„Switchpoint – Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries“
10.03.-31.03.2018
Eröffnung: 09.03.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Lisa Alice Klosterkötter, in Zusammenarbeit mit BfB, Köln

Performance ab 19 Uhr
mit:
Ruben Christiansen
Simeon Melchior
Szerafina Schiesser
Tatsuya Sugimoto
Yi Li

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

17. & 18.02.2018
Erbsenzähler

Erbsenzähler
Die Auslese aus den Erbsenzählern.

SUPPLEMENTA DES ANGEHNEHMEN
ZEITVERTREIBS
UND
VIELFÄLTIGEN
VERGNÜGENS
BENEBENST NOCH ANMERKUNGEN
UND
VERKÜNDER DER GEGENWART

16.–18.02.2018
Erbsenzähler
Die Auslese aus den Erbsenzählern.
Polygraphisches Institute

http://💚.☺.gg

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

26.-31.01.2018
 Final Straw

Die Galerie Genscher lädt herzlich zur Eröffnung des neuen Jahresprogramms 2018 mit der Ausstellung „Final Straw“ von Adrian Buschmann und Lilli Thießen (VIE/B).
Zu sehen sind mehrere Kleinformate aus Bayern und Berlin in denen es um Essen, Trinken und unter anderem um Sport geht.

“Be prepared. Let life surprise you”


http://www.daily-lazy.com/2017/10/lilli-thieen-at-wellwellwell-vienna.html

http://www.galeriesenn.at/exhibition-detail/adrian-buschmann.html

26.-31.01.2018 (Opening: 25.01.2018, 18 Uhr)
Final Straw
Lilli Thießen und Adrian Buschmann

http://👱🏼‍♀️.☺️.gg

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

03.03.2017
Interfacial Tension #1 FOAMxKenneth Dow

 

Ausgehend ihrem Klangtagebuch FOAM wächst ein Set zwischen Kenneth Dow und Anne Pflug welches Musik aus eigener Autorschaft mit geliebten Einflüssen und Referenzen zu einem Artist Talk mit fortgesetzten Mitteln verwebt.

Von Terre Thaemlitz (http://www.comatonse.com/thaemlitz/)
bis Sweetvalley (https://sweetvalley.bandcamp.com/)
und Casiotone for the Painfully alone (https://cftpa.bandcamp.com/)
Recorded somewhere/somehow Downtempo Retro Wave Trap something something Electronic dance (sic!) Music.

Starting from her sound diary FOAM Anne Pflug and Kenneth Dow mix own music with loved references and influences to an artist talk with extended means.

From Terre Thaemlitz (http://www.comatonse.com/thaemlitz/)
to Sweetvalley (https://sweetvalley.bandcamp.com/)
and Casiotone for the Painfully alone (https://cftpa.bandcamp.com/)
Recorded somewhere/somehow Downtempo Retro Wave Trap something something Electronic dance (sic!) Music

Beginn 19 Uhr

Erster Teil einer Veranstaltungsreihe in der Galerie Genscher mit freundlicher Unterstützung der Neuen Kunsthalle Stuttgart
First part of a series of events in cooperation with Neue Kunsthalle Stuttgart

Set ab 20 Uhr
Afterhour 6 – 10 Uhr

Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
http://galerie-genscher.com/
Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

13.01.2017 OPENING:
U P P E R S T a T E
Jil Lahr

Die Zeit steht. #diezeitsteht
Jil Lahr
 14.–17.01.2017
Öffnungszeiten:
Sonntag, den 15.01.2017
15.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, den 17.01.2017
15.00 – 18.00 Uhr
Abholung der kauften Fotos am Dienstag, den 17.01.2017 ab 18.00 Uhr.
 
 
 
Die Zeit steht.


Die obere Ecke als Zeitvertreib. Ein Handy in der Hand.
Keine Zeit. Immer Zeit. Immer im Kopf. Immer dabei.
1%. Selbstgespräch im Dialog. Alles könnte gemeint sein.
Die Zeit bleibt nicht stehen wenn wir immer in Bewegung bleiben.
Im Gedenken an den Zustand. Glauben ist Sehen.
Morgens, Mittags, Abends, Nachts.

Wenn du Zeit hast, ist das gut.

 

UPPERSTATE
JIL LAHR
14.–17.01.2017
Opening: 13.01.2017, 19:42h
Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
Hamburg /Karolinenviertel
 
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
 
https://galerie-genscher.com/
 
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

06.01.2017
Peinlich am Ende des Tunnels

Peinlich am Ende des Tunnels

Tintin Patrone, Rosh Zeeba, Joscha Hendricksen, Tim Huys und Freundinnen.


Die eigene Musik: Generell werden Männer seltener vom Gefühl der Peinlichkeit geplagt als Frauen. 28 Prozent hören hin und wieder Musik, zu der sie sich niemals öffentlich bekennen würden. Doch je älter wir werden, umso weniger sind wir bereit, uns zu verstellen. Während beispielsweise drei Viertel der über 55-Jährigen zu ihrem Musikgeschmack stehen, ist mehr als der Hälfte der Studierenden und Auszubildenden die eigene Playlist peinlich.

 

06.01.2017
Peinlich am Ende des Tunnels

Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

https://galerie-genscher.com/

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

20.01.2017
Turandot – ein fiktionaler Essay

Turandot – Ausstellung und Lesung

Eine Pornodarstellerin bezichtigt ihren Ex-Freund der Vergewaltigung. Während Medien, feministische Gruppen und Porno-Fans gleich zu wissen meinen, wer die Wahrheit sagt und wer lügt, muss der Gerichtsprozess mangels Beweisen eingestellt werden – dabei gibt es sogar ein Video der Tat. Nach einer monatelangen Schlammschlacht, bei der es nur Verlierer gibt, greift die Klägerin schließlich zu einem Mittel, das in der Geschichte solcher Skandale wohl einzigartig ist…

Der Fall Gina-Lisa Lohfink und der Skandal um die amerikanische Pornodarstellerin Stoya dienten als Vorlage für diesen Essay, in dem die Grenze zwischen Fakt und Fiktion genauso schwer auszumachen ist wie die Grenze die zwischen Porno und Tatvideo, Wahrheit und Lüge, Opfer und Täter. Text von Viktor Szukitsch, Fotografien von Tomas Engel.

20.-22.01 von 18-24 Uhr: Ausstellung
20.01. um 21 Uhr: Autor liest
21.01. um 21 Uhr: Anna-Lena Hitzfeld (Schauspielerin) liest

http://www.vsfiction.com/
http://www.tomasengel-photography.com/
http://galerie-genscher.com/

10.–12.12.2016
KARENTO -STARK IM KOMMEN-

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KARENTO -STARK IM KOMMEN-
-Sina Brüggemann – Florian Huber-
10.12. – 12.12. 2016
Eröffnung: Samstag, 10.12.2016 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 11.12. – 12.12.2016 von 18 bis 22 Uhr

…Der Hund ist ein Kulturtier. Ein lebendiges Artefakt, das der Mensch in zehntausendjähriger Abhängigkeit nach seinen Bedürfnissen geformt hat. Der Köter wacht, schützt, führt, sucht und findet, hilft bei der Jagd und wärmt in kalter Nacht. Er ist des Menschen bester und treuster Freund – und begnügt sich, den Kot seines Herrchens fressen zu dürfen. So verwundert es nicht, dass auch noch heute viele Stadtmenschen ein solches Tier zum Begleiter erwählen, der ihnen Quell der Freude wie emotionale Stütze ist, und in dem sie über ihre Fürsorge für ihn Bedeutung und Befriedigung finden.

Das ist egoistisch und zu tiefst irrational, denn dem Hund kann diese Ausbeutung heutzutage nicht mehr gerecht werden. Auf die Ausführung dieser Feststellung wird verzichtet, weil es nicht nur den Rahmen sprengen würde, sondern diese auch für jeden klardenkenden Menschen trivial wäre, und vor allem, weil aus dieser kognitiven Dissonanz zwischen der Liebe des Hundehalters zu seinem Tier und der gleichzeitigen Ausbeutung, ja eben Misshandlung, die ja per se aus der Haltung des Hundes resultiert, heraus, überhaupt erst das interessante Phänomen erwächst, das hier erörtert werden soll: Die moralische Überlegenheit des Hundebesitzers über den Rest der Menschheit durch das Einsetzen eine Hundekotbeutels.

Gehen sie in den Park und schauen es sich an: Diese triumphierende Lächeln, die ganze vor Stolz triefenden Körperhaltung, dieses „schaut her, ich sammel die Scheiße ein!“. Verlieren Sie sich dabei in den Details. Die ältere, etwas aufgetakelte Dame mit dem roten Beutel – und Sie wissen, was rot an einer Frau bedeutet. Den ganzen besonders Umweltbewussten, der noch über den anderen Hundehaltern steht, weil er die alten Obsttüten von zu Hause mitbringt. Der Pragmatiker nutzt die kommunale Hundekotbeutelausgabestelle am Parkeingang. Und werden Sie sich dabei bewusst: Der Hundekotbeutel ist der moralisch-vergoldete Scheißhaufen auf dem irrationalen Kackberg der Hundehaltung…. (Text: SebastianWeissgerber)

 

 

KARENTO -STARK IM KOMMEN-
-Sina Brüggemann – Florian Huber-
10.12. – 12.12. 2016
Eröffnung: Samstag, 10.12.2016 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 11.12. – 12.12.2016 von 18 bis 22 Uhr

Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

http://galerie-genscher.com/

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg