19.05.–03.06.2018
I thought it would feel good… and I was right.

FINN WAGNER 
I thought it would feel good… and I was right.
19. Mai – 03. Juni 2018
 
Eröffnung: 18. Mai 2018, 19 Uhr
Finn Wagner lebt und arbeitet in Köln. In seinen Videoinstallation und Skulpturen verwendet er Materialien wie 3D-Animationen, Found Footage und Kunststoffe wie Silikon oder Schaumstoff. Er beschäftigt sich u. a. mit künstlichen Oberflächen und dem menschlichen Körper als empfindende Masse. Nicht selten suggerieren seine Skulpturen, die als Objekte oder Sockel zu den Flat Screens gezeigt werden, taktil intensive, fast lustvolle, fetischisierende Momente, die durch räumliche und haptische Erfahrungen aus der virtuellen Fiktion seiner Videos in die Realität geholt werden. „I thought it would feel good… and I was right.“ ist eine zweiteilige, skulpturale Videoinstallation. Ein Bildschirm wird von einer hautfarbenen, amorphen Form ummantelt. Der_die Rezipient_in wird durch die äußere Form der Skulpturen und ihre materielle Beschaffenheit an die Handlungen, Berührungen und Empfindungen der virtuellen Körper herangeführt.
Lisa Alice Klosterkötter
Kunstverein Galerie Genscher
Karolinenviertel U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
Inititative für freie Künstlergruppen des Trägerverein Marktstraße 138 e.V.
✆ 040 / 82 45 15 | Marktstrasse 138, 20357 Hamburg
Mit freundlicher Unterstützung durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg


10.03.-31.03.2018
Signe R. Holm
„Switchpoint – Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries“

Die dänische, in Hamburg lebende Künstlerin Signe Raunkjaer Holm greift drastisch in das Leben ihrer Nächsten ein. Der Partner wird in Jalousi, 2014 gebeten die vier einprägsamsten Momente seiner ehemaligen Beziehungen mit ihr, der Künstlerin nach zu inszenieren, die frisch geschiedenen Eltern in Hvis Vi Tør (Wenn Wir Uns Trauen), 2015 dazu gebracht, sich gegenseitig, von der Künstlerin komponierte Lieder vorzusingen. Thematisch geht es scheinbar um Alltägliches, Persönliches, doch immer werden auch existenzielle Fragen wie Eifersucht, Begehren, Rollenbilder und Machtverhältnisse in ihren Performances, Filmen und Videoinstallationen verhandelt. So setzt sie sich selbst oder Personen ihres engsten Umfeldes wie Freunde und Familie als Platzhalter ein, um durch ihr eigenes Erleben Authentizität und gleichsam Austauschbarkeit und Allgemeingültigkeit zu suggerieren. In der Galerie Genscher inszeniert sie ihre neue Arbeit Switchpoint — Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries als performative, interaktive Installation.

Signe Raunkjaer Holm
„Switchpoint – Secrets Are A Perfect Stand-in For Boundaries“
10.03.-31.03.2018
Eröffnung: 09.03.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Lisa Alice Klosterkötter, in Zusammenarbeit mit BfB, Köln

Performance ab 19 Uhr
mit:
Ruben Christiansen
Simeon Melchior
Szerafina Schiesser
Tatsuya Sugimoto
Yi Li

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

17. & 18.02.2018
Erbsenzähler

Erbsenzähler
Die Auslese aus den Erbsenzählern.

SUPPLEMENTA DES ANGEHNEHMEN
ZEITVERTREIBS
UND
VIELFÄLTIGEN
VERGNÜGENS
BENEBENST NOCH ANMERKUNGEN
UND
VERKÜNDER DER GEGENWART

16.–18.02.2018
Erbsenzähler
Die Auslese aus den Erbsenzählern.
Polygraphisches Institute

http://💚.☺.gg

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

26.-31.01.2018
 Final Straw

Die Galerie Genscher lädt herzlich zur Eröffnung des neuen Jahresprogramms 2018 mit der Ausstellung „Final Straw“ von Adrian Buschmann und Lilli Thießen (VIE/B).
Zu sehen sind mehrere Kleinformate aus Bayern und Berlin in denen es um Essen, Trinken und unter anderem um Sport geht.

“Be prepared. Let life surprise you”


http://www.daily-lazy.com/2017/10/lilli-thieen-at-wellwellwell-vienna.html

http://www.galeriesenn.at/exhibition-detail/adrian-buschmann.html

26.-31.01.2018 (Opening: 25.01.2018, 18 Uhr)
Final Straw
Lilli Thießen und Adrian Buschmann

http://👱🏼‍♀️.☺️.gg

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

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Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

03.03.2017
Interfacial Tension #1 FOAMxKenneth Dow

 

Ausgehend ihrem Klangtagebuch FOAM wächst ein Set zwischen Kenneth Dow und Anne Pflug welches Musik aus eigener Autorschaft mit geliebten Einflüssen und Referenzen zu einem Artist Talk mit fortgesetzten Mitteln verwebt.

Von Terre Thaemlitz (http://www.comatonse.com/thaemlitz/)
bis Sweetvalley (https://sweetvalley.bandcamp.com/)
und Casiotone for the Painfully alone (https://cftpa.bandcamp.com/)
Recorded somewhere/somehow Downtempo Retro Wave Trap something something Electronic dance (sic!) Music.

Starting from her sound diary FOAM Anne Pflug and Kenneth Dow mix own music with loved references and influences to an artist talk with extended means.

From Terre Thaemlitz (http://www.comatonse.com/thaemlitz/)
to Sweetvalley (https://sweetvalley.bandcamp.com/)
and Casiotone for the Painfully alone (https://cftpa.bandcamp.com/)
Recorded somewhere/somehow Downtempo Retro Wave Trap something something Electronic dance (sic!) Music

Beginn 19 Uhr

Erster Teil einer Veranstaltungsreihe in der Galerie Genscher mit freundlicher Unterstützung der Neuen Kunsthalle Stuttgart
First part of a series of events in cooperation with Neue Kunsthalle Stuttgart

Set ab 20 Uhr
Afterhour 6 – 10 Uhr

Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
http://galerie-genscher.com/
Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

13.01.2017 OPENING:
U P P E R S T a T E
Jil Lahr

Die Zeit steht. #diezeitsteht
Jil Lahr
 14.–17.01.2017
Öffnungszeiten:
Sonntag, den 15.01.2017
15.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, den 17.01.2017
15.00 – 18.00 Uhr
Abholung der kauften Fotos am Dienstag, den 17.01.2017 ab 18.00 Uhr.
 
 
 
Die Zeit steht.


Die obere Ecke als Zeitvertreib. Ein Handy in der Hand.
Keine Zeit. Immer Zeit. Immer im Kopf. Immer dabei.
1%. Selbstgespräch im Dialog. Alles könnte gemeint sein.
Die Zeit bleibt nicht stehen wenn wir immer in Bewegung bleiben.
Im Gedenken an den Zustand. Glauben ist Sehen.
Morgens, Mittags, Abends, Nachts.

Wenn du Zeit hast, ist das gut.

 

UPPERSTATE
JIL LAHR
14.–17.01.2017
Opening: 13.01.2017, 19:42h
Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
Hamburg /Karolinenviertel
 
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
 
https://galerie-genscher.com/
 
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

06.01.2017
Peinlich am Ende des Tunnels

Peinlich am Ende des Tunnels

Tintin Patrone, Rosh Zeeba, Joscha Hendricksen, Tim Huys und Freundinnen.


Die eigene Musik: Generell werden Männer seltener vom Gefühl der Peinlichkeit geplagt als Frauen. 28 Prozent hören hin und wieder Musik, zu der sie sich niemals öffentlich bekennen würden. Doch je älter wir werden, umso weniger sind wir bereit, uns zu verstellen. Während beispielsweise drei Viertel der über 55-Jährigen zu ihrem Musikgeschmack stehen, ist mehr als der Hälfte der Studierenden und Auszubildenden die eigene Playlist peinlich.

 

06.01.2017
Peinlich am Ende des Tunnels

Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

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Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

20.01.2017
Turandot – ein fiktionaler Essay

Turandot – Ausstellung und Lesung

Eine Pornodarstellerin bezichtigt ihren Ex-Freund der Vergewaltigung. Während Medien, feministische Gruppen und Porno-Fans gleich zu wissen meinen, wer die Wahrheit sagt und wer lügt, muss der Gerichtsprozess mangels Beweisen eingestellt werden – dabei gibt es sogar ein Video der Tat. Nach einer monatelangen Schlammschlacht, bei der es nur Verlierer gibt, greift die Klägerin schließlich zu einem Mittel, das in der Geschichte solcher Skandale wohl einzigartig ist…

Der Fall Gina-Lisa Lohfink und der Skandal um die amerikanische Pornodarstellerin Stoya dienten als Vorlage für diesen Essay, in dem die Grenze zwischen Fakt und Fiktion genauso schwer auszumachen ist wie die Grenze die zwischen Porno und Tatvideo, Wahrheit und Lüge, Opfer und Täter. Text von Viktor Szukitsch, Fotografien von Tomas Engel.

20.-22.01 von 18-24 Uhr: Ausstellung
20.01. um 21 Uhr: Autor liest
21.01. um 21 Uhr: Anna-Lena Hitzfeld (Schauspielerin) liest

http://www.vsfiction.com/
http://www.tomasengel-photography.com/
http://galerie-genscher.com/

10.–12.12.2016
KARENTO -STARK IM KOMMEN-

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KARENTO -STARK IM KOMMEN-
-Sina Brüggemann – Florian Huber-
10.12. – 12.12. 2016
Eröffnung: Samstag, 10.12.2016 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 11.12. – 12.12.2016 von 18 bis 22 Uhr

…Der Hund ist ein Kulturtier. Ein lebendiges Artefakt, das der Mensch in zehntausendjähriger Abhängigkeit nach seinen Bedürfnissen geformt hat. Der Köter wacht, schützt, führt, sucht und findet, hilft bei der Jagd und wärmt in kalter Nacht. Er ist des Menschen bester und treuster Freund – und begnügt sich, den Kot seines Herrchens fressen zu dürfen. So verwundert es nicht, dass auch noch heute viele Stadtmenschen ein solches Tier zum Begleiter erwählen, der ihnen Quell der Freude wie emotionale Stütze ist, und in dem sie über ihre Fürsorge für ihn Bedeutung und Befriedigung finden.

Das ist egoistisch und zu tiefst irrational, denn dem Hund kann diese Ausbeutung heutzutage nicht mehr gerecht werden. Auf die Ausführung dieser Feststellung wird verzichtet, weil es nicht nur den Rahmen sprengen würde, sondern diese auch für jeden klardenkenden Menschen trivial wäre, und vor allem, weil aus dieser kognitiven Dissonanz zwischen der Liebe des Hundehalters zu seinem Tier und der gleichzeitigen Ausbeutung, ja eben Misshandlung, die ja per se aus der Haltung des Hundes resultiert, heraus, überhaupt erst das interessante Phänomen erwächst, das hier erörtert werden soll: Die moralische Überlegenheit des Hundebesitzers über den Rest der Menschheit durch das Einsetzen eine Hundekotbeutels.

Gehen sie in den Park und schauen es sich an: Diese triumphierende Lächeln, die ganze vor Stolz triefenden Körperhaltung, dieses „schaut her, ich sammel die Scheiße ein!“. Verlieren Sie sich dabei in den Details. Die ältere, etwas aufgetakelte Dame mit dem roten Beutel – und Sie wissen, was rot an einer Frau bedeutet. Den ganzen besonders Umweltbewussten, der noch über den anderen Hundehaltern steht, weil er die alten Obsttüten von zu Hause mitbringt. Der Pragmatiker nutzt die kommunale Hundekotbeutelausgabestelle am Parkeingang. Und werden Sie sich dabei bewusst: Der Hundekotbeutel ist der moralisch-vergoldete Scheißhaufen auf dem irrationalen Kackberg der Hundehaltung…. (Text: SebastianWeissgerber)

 

 

KARENTO -STARK IM KOMMEN-
-Sina Brüggemann – Florian Huber-
10.12. – 12.12. 2016
Eröffnung: Samstag, 10.12.2016 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 11.12. – 12.12.2016 von 18 bis 22 Uhr

Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

http://galerie-genscher.com/

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

 

26.11.2016
Eitle liebe idle sublime

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Weniger eine Krankheit als eine andere Art von Erkenntnis,
eine Gegenvernunft, die ihre eigene Sprache hat oder besser: ihr eigenes Schweigen. „I don‘t wanna fall in love, this world is
only gonna break your heart“

Ein ganzes Universum, in dem der Sex zum Apparat geworden ist. Es besteht aus Zerstückelungen und Überschneidungen, abgeschnittenen und transplantierten Brüsten, losgelösten Geschlechtsteilen, in denen sich die erotische Aggressivität der Gesellschaft des 20. und 21. Jahrhunderts offenbart und die Gewalttätigkeit einer Kultur vorgeführt wird, die einem Überangebot durch die Werbung inkl. der „social media“ ausgeliefert ist und keinen Weg mehr findet, die Einsamkeit zu durchbrechen, in der die Mitglieder eingesperrt sind.

Spätestens seit dem Mittelalter haben die abendländischen Gesellschaften das Geständnis unter die Hauptrituale eingereiht, von denen man sich die Produktion der Wahrheit verspricht.
Vom Geständnis als Garantie von Stand, Identität und Wert, die jemandem von einem anderen beigemessen werden, ist man zum Geständnis als Anerkennen bestimmter Handlungen und Gedanken als der eigenen übergegangen. Lange Zeit hat sich das Individuum durch seine Beziehung zu anderen und durch Bezeugung seiner Bindung an andere (Familie, Gefolgschaft, Schirmherrschaft) ausgewiesen; später hat man es durch den Diskurs ausgewiesen, den es über sich selbst halten konnte oder musste. Das Geständnis der Wahrheit hat sich ins Herz der Verfahren eingeschrieben, durch die die Macht die Individualisierung betreibt. Auf jeden Fall ist das Geständnis neben den Ritualen der Probe, neben der Bürgschaft durch die Autorität der Überlieferung, neben den Zeugenaussagen, aber auch neben den gelehrten Verfahren der Beobachtung und Beweisführung im Abendland zu einer der höchstbewerteten Techniken der Wahrheitsproduktion geworden. Die Wirkungen des Geständnisses sind breit gestreut: in der Justiz, in der Medizin, in der Pädagogik, in den Familien – wie in den Liebesbeziehungen, im Alltagsleben wie in den feierlichen Riten gesteht man seine Verbrechen, gesteht man seine Sünden, gesteht man seine Gedanken und Begehren, gesteht man seine Vergangenheit und seine Träume, gesteht man seine Kindheit, gesteht man seine Krankheiten und Leiden; mit größter Genauigkeit bemüht man sich zu sagen was am Schwersten ist; man gesteht in der Öffentlichkeit und im Privaten, seinen Eltern, seinen Erziehern, seinem Arzt und denen, die man liebt; man macht sich selbst mit Lust und Schmerz Geständnisse, die vor niemand anderem möglich wären – und daraus macht man dann Bücher (oder Bilder!). Man gesteht – oder man wird zum Geständnis gezwungen. Wenn das Geständnis nicht spontan oder von irgendeinem inneren Imperativ diktiert ist, wird es erpresst; man spürt es in der Seele auf oder entreißt es dem Körper. Seit dem Mittelalter begleitet die Folter wie ein Schatten das Geständnis und hilft ihm weiter, wenn es versagt: schwarze Zwillingsbrüder. Die waffenloseste Zärtlichkeit wie die blutigsten Mächte sind auf das Bekennen angewiesen. Im Abendland ist der Mensch ein Geständnistier geworden. (u.a. angelehnt an M. Foucault: Der Wille zum Wissen)

Wenn jeder anstatt einem neuen Fernsehgerät Frieden verlangen würde, dann würde es Frieden geben.

John Lennon

26.11.–7.12.2016
THE CLEAN EXCESS: FULMEN+SCHMIDT

Vernissage:     26.11.,19 Uhr
Konzert:         3.12. , 19 Uhr
Finissage:     7.12. , 19 Uhr

GALERIE GENSCHER
Marktstraße 138, Hamburg,
https://galerie-genscher.com,
geöffnet: mittwochs 18-20 Uhr
und nach Absprache 017638703098,

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

#eitle #liebe #idle #sublime

17.–19.11.2016
Weltraum | Stephan Jäschke

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W e l t r a u m
Stephan Jäschke

Eröffnung: Donnerstag, 17.11.2016 ab 20 Uhr
Künstlerführung: Samstag, 19.11.2016 um 17 Uhr

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2016 und treten in eine neue Phase der Menschheit ein. Die kommerzielle bemannte Raumfahrt wird uns in Kürze in den Orbit bringen. Jeder kann seinen eigenen Satelliten um die Erde schwirren lassen. Die Besiedelung des Mondes und des Planeten Mars rückt in greifbare Nähe. Von dort werden wir noch viel tiefer in den Kosmos vorstoßen. Wir werden schöner, gesünder und klüger sein als je zuvor. Unser Horizont erweitert sich, wird grenzenlos, schwerelos. Zeit und Raum beginnen sich zu krümmen, zu verdichten. Eine große und schöne Utopie ist wieder in unseren Köpfen. Wir verlassen den Planeten, lassen alles Leid und alle Sorgen zurück. Wir streifen unser T-Shirt über und zeichnen uns eine neue Welt. Eine neue Welt in einem neuen Raum. Alles wird gut sein.

Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg

12.–13.11.2016
Im Blitzlicht gerinnt die Milch

IM BLITZLICHT GERINNT DIE MILCH
Lutz Nikolaus Kratzer/Tomas Engel/Ricardo Cortez
zu Gast in der PILAR BAR
Samstag, 12.11.16 ab 20 Uhr
Sonntag, 13.11.16, 20 – 22 Uhr

 

Im Lichtblitz wiehert das Motiv grell auf.
Das Bewegte erstarrt und
wird sich seiner Selbst gewahr.
Die Nadel des Schmetterlingpräperators fixiert
das Tier im Vorbeiflug am Carport.
Ein Gesicht ist gerade dabei sich zu straffen und bündeln,
um sich im Höhepunkt frischforscher Sammlung
ablichten zu lassen. Ein verfrühter Blitz
lässt die Absicht vorteilhaft zu erscheinen,
zur Fratze gerinnen.

Galerie Genscher
Marktstr. 138 /Hinterhof
Hamburg /Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg