02.11.–24.11.2018
Veronika Gabel
Aglisláva furcae

Veronika Gabel
»Aglisláva furcae«
03.11.–24.11.2018
Eröffnung: 02.11.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Rosa Windt

Als Material und Bildgeber für ihre installativen wie fotografischen Arbeiten verwendet die 1982 geborenen Künstler Veronika Gabel großflächige Blätter von Braunalgen: In einem feuchten Zustand erlaubt ihre Beschaffenheit eine variable Formbarkeit, die erst im Trockungsprozess zu einem teils zufallsgeleiteten Erstarren kommt. Aus den ehemals bewegten ledrig, bräunlichen Blättern formt die Künstlerin kleinere geometrische Formen, die zu aufwendigen architektonischen Konstruktionen vereint werden und mittels fotografischer Abbildungen in eine weitere Ebene transformiert werden können. Die fertigen Arbeiten zeugen von ihrem aufwendigen Herstellungsprozess und erinnern dergestalt nicht nur aufgrund ihrer Oberflächenstruktur an handwerklich anspruchsvolle und in einer langen Tradition stehenden Schnitzereien aus Holz. Als untersockelte Skulptur, in Vitrinen oder als reliefartige Wandarbeiten werden die Werke in dunkeln Räumen mit punktuellen Lichtkegeln präsentiert. Ihre bewusste Inszenierung verweist dabei auf Schatz- oder Wunderkammern als Ursprünge musealer Sammlungen und vereint mystische Aspekte mit Fragen von Repräsentation und Exklusivität.

Rosa Windt

 

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

05.10.–27.10.2018
Rachel Lynn Hughes

Fantasy Romance

Rachel Lynn Hughes
»Fantasy Romance«
06.10.–27.10.2018
Eröffnung: 05.10.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Rosa Windt

Die Arbeiten der 1985 geborenen Künstlerin Rachel Lynn Hughes spielen mit den verschiedenen Facetten des Kitsch und verweisen auf eine wechselseitige Präsenz von Anziehung und Ablehnung in einem alltäglichen Kontext. Für ihre Malereien dienen zumeist Abbildungen von Frauen in einschlägigen Pornozeitschriften als Grundlage, die Hughes abpaust, vergrößert und mit mehreren teils farbigen Schichten Lack überzieht und fragmentiert. In den Fokus geraten so absurde Posen und Ausdrücke und entlarven ein gleichgeschaltetes Bild von Erotik, Sexualität und Selbstdarstellung. Für ihre Ausstellung in der Galerie Genscher ist eine Serie neuer Arbeiten entstanden. Anstelle von Lack sind die abgebildeten Frauen mit bunten Perlen überlagert, die ihre nach Aufmerksamkeit heischenden Gesten und Körper zu vielschichtigen, teils amorphen Objekten transformieren.

Rosa Windt

 

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

07.09.–22.09.2018
Nschotschi Haslinger

Das gestohlene Lied

Nschotschi Haslinger
»Das gestohlene Lied«
07.09.–22.09.2018
Eröffnung: 31.08.2018, 19 Uhr
Kuratiert von Rosa Windt


Die Zeichnungen, Collagen, Keramiken und Performances der 1982 geborenen Künstlerin Nschotschi Haslinger zeugen von surrealen teils grotesken Begebenheiten. Medienübergreifend wird der Blick auf von Fabelwesen bevölkerte Szenerien gerichtet und in assoziative Erzählungen eines alltäglich erscheinenden Treibens überführt. Fortlaufend bedient sich Haslinger dabei kunstgeschichtlich tief verankerter Motive und leitet diese in eine eigene Struktur. Für ihre Ausstellung in der Galerie Genscher entwickelt die Künstlerin eine Performance und thematisch ineinandergreifende Zeichnungen die sich dem »Blick ins Künstler-Atelier« widmen. Als eine Form des Selbstporträts bedienen sich KünstlerInnen diesem Sujet bereits in einer langen Tradition und reflektieren Formen der Selbstinszenierung sowie des Voyeurismus.

Rosa Windt

 

Öffnungszeiten: Samstags von 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Genscher
Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel

U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg