17.09.2020
Studierende der HfBK
„TRANSPARENZEN“

>> TRANSPARENZEN <<

Ein Ausstellungsprojekt in mehreren Akten von Studierenden der HFBK Hamburg, initiiert und organisiert von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse.// Die Ausstellung widmet sich dem formal und inhaltlich vielschichtigen Begriff der Transparenz: sowohl den opaken Oberflächen von Kunstwerken, als auch dem fragwürdigen Wunsch nach dem »transparenten Menschen«.

Zwischen Quarantäne und argumentierter Digitalisierung, alles anders und alles auf Pause, FOMO-frei und in der Last der Isolation. Beim Spazierengehen, mittels Self-Care und mit Filter, in Jogginghose oder im Aquarium. Welche neuen Solidaritäten? Klatschen oder Geld? Objekte und Technik in Auflösung. Digital ist besser für mich, oder?
Auftakt der Reihe war ein Ausstellungsprojekt in der Online Gallery der HFBK Hamburg, mit dem die spezifischen Möglichkeiten und Beschränkungen verteilter Zusammenarbeit und des digitalen Ausstellens erprobt wurden.

Die Ausstellung kann ebenfalls mit dem oben plaziertem QR CODE besucht werden.

Mit Werken von:
ASCii
Julia Brosemann
Elena Crijnen
Annika Faescke
Sam Gora
Lea van Hall
Julia Koch
Paula Mainusch
Amelie von Marschalck
Anne Meerpohl
Yacinto Naumann
Elisa Nessler
Claudia Nielsen
Julia Nordholz
Josie Overton
Florentine Pahl
Cristina Rüesch
Janka Schubert
Rosa Thiemer
Max Weiss
Karla Zipfel

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Covid19 ging im März in Deutschland los- was ging bei uns los?
Wohnungen und Häuser werden in Zeiten des Lockdowns besonders wichtig? Behausungen werden in vielen Zoom- und Skype- Konferenzen auch transparent – wie sieht die Wohnung meiner Kolleg*innen im Home Office aus? Und werde ich ansonsten auch durch die Corona App ein/e transparente/r Bürger*in, überwacht gleich dem chinesischen WeChat, soziale Sanktionen durch Apps? Ist Transparenz überlebenswichtig?
Das ganze Leben findet nun angeblich digital statt, zumindest der Schulunterricht, das Studium und auch die Geburtstagsparty: Wo sind die Grenzen des Digitalen, und wo die Chancen?

Besuch der Ausstellung erfolgt unter Berücksichtigung der aktuellen Bestimmungen zur Einschränkung der Corona Pandemie. Näheres unter: https://www.hamburg.de/coronavirus/13757524/das-ist-erlaubt/

„Transparenzen“
18.09. – 20.09.2020
Opening: Do. 17.09.2020, 19 Uhr
Öffnungszeiten:
Fr, Sa, So 13:00 – 19:00 UhrGalerie Genscher

Marktstr. 138 / Hinterhof
Hamburg / Karolinenviertel
U2 Messehallen | U3 Feldstraße | S21 Sternschanze
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Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

23.10.–25.10.2020
„I Believe In You (backwards)“
Ben Oyefeso

„I Believe In You (backwards)“
Ben Oyefeso

Rückwärtsbotschaften (englisch Backmasking, Backward Messaging oder Backward Masking) sind beabsichtigte oder vermeintliche Sprachbotschaften auf Tonträgern (Vinyl-Schallplatten, Tonbändern, Audio-CDs und Audio-Dateien), die in rückwärtiger Richtung gespeichert sind und beim Abspielen in der üblichen Richtung keinen oder einen anderen Sinn ergeben. Rückwärtsbotschaften lassen sich entziffern, indem der Tonträger entgegen der vorgesehenen Richtung abgespielt wird.


Oyefeso beschäftigt sich in seinem experimentellen Musikkunstwerk mit Rückwärtsbotschaften. Neben semantischen Neubildungen sprachlicher Musikereignissen, konzentriert sich Oyefeso in seinen Experimenten auf das Erleben von Zeit tonaler Erscheinungen.


Neben seinem musikalischen Werk, dass er performativ vortragen wird, zeigt Oyefeso eine Reihe von Bild- und Textcollagen aus den letzen Jahren. Ausgehende von zeitgenössischen Printmedien, alten Lexika kreiert Oyefeso Images subjektiv erlebter Identität.

23.10.–25.10.2020
Opening: Fr. 23.10.2020, ab 19:30 Uhr
Finissage: So. 25.10.2020, ab 16:00 Uhr
„I Believe In You (backwards)“
Ben Oyefeso

Galerie Genscher
Trägerverein Marktstrasse 138 e. V.
Marktstrasse 138, 20357 Hamburg
https://galerie-genscher.com/

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

02.08. – 04.08.2019
ALINE SCHMIDT
“Pampelmuse”

Die Künstlerin ist über den Zeitraum der Ausstellung permanent anwesend, mit Ausnahme weniger Stunden Schlaf gen frühen Morgen.

Aline Schmidt zeigt in der Galerie Genscher ein Wochenende lang eine ephemere Arbeit die über den Zeitraum von 52 Stunden kontinuierlich entsteht. In direkt auf die Wand aufgetragenen Zeichnungen lässt die Künstlerin Räume, Figuren und Gegenstände, Gedanken, Ideen und Notizen – rhythmisch flimmernde, einem Film gleichende Bildwelten aufblitzen. Alle diese webt sie in feinen Linien zusammen. Ihre abstrakt-figurativen Formen, die sich aufeinander beziehen, miteinander verbunden sind oder ineinander verschmelzen, lesen sich wie ein zeitgenössisches Höhlenkino, dass an die Beginne der Kunstgeschichte erinnert. Die Handschrift der Künstlerin ist ein besonders visuelles Erlebnis mit einem faszinierend klarem, feinfühligen Strich.

„Betrete einen Raum der sich im Laufe der Zeit verändert, in diesem Fall zu einer Zeichnung die gerne betreten wird.
Die Linie wird zur Erinnerungsnotiz von Raum, Natur, Fehler und Entwicklung.“

Aline Annabelle Schmidt befindet sich im Master-Studium an der HfbK, studierte bis zum seinen Tode bei Hans-Joachim Lenger sowie zwischenzeitlich bei Thomas Demand. Den Bachelor absolvierte sie 2017 bei Robert Bramkamp. Im gleichen Jahr zeigte sie bei ihrer ersten Einzelausstellung im Oel-Früh Cabinet grossformatige Wandzeichnungen. Ihre Zeichnungen spiegeln eine besondere Intensität persönlichen Empfindens wieder.

Aline Annabelle Schmidt (*1987 lebt und arbeitet in Hamburg)

02.08.2019, 19 Uhr – 04.08.2019, 22 Uhr
Aline Schmidt “Pampelmuse”
Galerie Genscher
Marktstraße 138
20357 Hamburg

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur- und Medien Hamburg