JUST VISITING THIS PLANET, Kazuo Ohno in Memoriam

JUST VISITING THIS PLANET, Kazuo Ohno-Memoria-Filmshow, 01. Juni 2011, 21h. Ein Film von Peter Sempel.
JUST VISITING THIS PLANET, Kazuo Ohno-Memoria-FilmshowIn Memoria des im letzten Jahres mit 103 davongeschwebten “old horse with young heart”, der Legende des Butohtanzes. Es wird schön. Versprochen – der Filmautor ist anwesend, durch das Programm für Björn Last, Eintritt: 2 Euro, Einlass: 20:30h.
JUST VISITING THIS PLANET, Kazuo Ohno-Memoria-Filmshow
am Mittwoch, den 01. Juni 2011, 21 Uhr
in der Galerie Genscher, Marktstraße 138 (Hinterhof)


http://www.blacksunflower.com

Vielen Dank an Christopher Mondt,  http://www.filmprojektion.de

Die Große Gemeinschaft

“Die Große Gemeinschaft”, Do. 26. Mai 2011, 19 – 21 Uhr

Alle wollen bleiben. Die Menschen, die Tiere, die Künstler, die Nachbarn ringsumher, die nette Dame aus dem Kiosk an der Ecke, der einsame Musiker in seiner Neubau tristesten Wohnung gegenüber, Schwache und Starke, das Viertel und der gesamte Stadtteil. Die Vox populi scheint heiser oder die Ohren der Macht verstopft. Es zeichnet sich ab, dass es einer neuen Form bedarf, die das paradigmatische Bottom-up Verfahren über gesellschaftliche Entscheidungsprozesse konkret einlöst. Nicht die Macht soll über die jeweilig Betroffenen entscheiden, sondern die Betroffenen über die Macht oder verkürzt gesagt, jeder soll vor seiner Haustür selbst kehren dürfen, gemeinsam mit den Starken und Schwachen, dem einsamen Musiker, der Dame vom Kiosk und den Nachbarn ringsherum.

“Perspektiven für’s Karoviertel – Den städtischen Wohnungsbestand im Stadtteil sichern” mit dem Schwerpunkt einer selbstverwalteten Wohnungsbaugenossenschaft, Stiftung o.ä. als Modell für die künftige Wohnungsverwaltung Verwaltung der jetzt noch treuhänderisch von “Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg” (STEG) verwalteten Wohnungen und Gewerbeflächen mit Ingolf E. Goritz

Am Donnerstag, den 26. Mai 2011, von 19 – 21 Uhr
in der Marktstr. 138 (Hinterhaus) / “Galerie Genscher”

Als ReferentInnen für einführeunde Statements haben Karin Aßmus (MiIeter helfen Mietern), Manuel Osório (P-99 / Falkenried-Terrassen e.G.) und Karsten Wagner zugesagt. Im Anschluss an diese Statements (von insgesamt maximal 30 Minuten Länge) ist Zeit für Nachfragen und die Diskussion.

RIGHT TO THE CITY

03. + 04. Juni 2011 “RIGHT TO THE CITY”

Die Grundlage der Idee einer Sozialen Plastik ist jeder Mensch, der durch Denken und Sprache soziale Strukturen entwickelt. Diese Entwicklung der Gesellschaft ist ein kontinuierlicher kreativer Prozess. Die Aufgabe der Kunst ist es, dem Menschen diesen Prozess bewusst zu machen. Wir fordern von der Kunst, als interdisziplinäre Sprache zwischen Natur und Mensch in Bezug auf die bestehende Umweltproblematik zu vermitteln.

Um zeitiges Erscheinen wird gebeten, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Freitag, den 03. Juni 2011

11h – 12.30h: “No Land – No House – No Vote!” (engl.)

15h – 16.30h: “Urban Gardening—as a manifold force of the right to the city“ (engl.)

17.30h – 19h: “Oekologie, Kontrolle & ökonomische Verwertung öffentlicher Räume in der neoliberalen StadtEcology, control & economical utilization of public areas” (deutsch)

Samstag, den 04. Juni 2011

11h – 12.30h: “Printed Citymagazine panel” (engl.)

14h – 18h: ”Wohnen mit Hartz IV/ SGB XII und GegenwehrBundesweites Vernetzungstreffen” (deutsch)

Näheres zu den Vorträge des Recht auf Stadt Kongresses findet sich auf der Homepage:http://kongress.rechtaufstadt.net/programm/

PAHOEHOE

PAHOEHOE

Johannes Deremetz und Till Bick

Eingeladen von Christoph Wüstenhagen

Vom 7. bis zum 12. Mai 2011 Vernissage: 06. MAI, 19.00

Mandel #1 – Positive Zeichen HAHN

Eröffnung:  Samstag, den 30. April, 15 Uhr
Schluss: Dienstag, 03. Mai, 11Uhr

MANDEL #1

Positive Zeichen

HAHN

„Der Mensch ist ein Lebewesen, welches in seinen täglichen Alltags-Konfrontationen Lebensweisheiten generiert. Mensch stößt auf anderen Mensch. Mensch trifft auf Ding. Mensch begegnet Tier, isst Pflanze, verdaut Mineralien. Mensch.“

(Aus dem Tao-Te-King)

„MANDEL #1“ in der Schokoladenfabrik in Hamburg ist ein positives Zeichen. Gemeinsames Ausstellen  kann positiv und negativ sein. Diese Ausstellung soll die positiven Seiten des gemeinsamen Ausstellens beleuchten.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches erscheinen in der Schokoladenfabrik!

Als Gemeinschaftprojekt der teilnehmenden Künstler wird eine klein(A5) Publikation mit poetischen und sozialkritischen Afroismen im Kartoffelverlag Hamburg erscheinen.

Eine Auswahl von ca. 30 Menschen werden Afroismen für die Ausstellung erstellen. Sie sollten am 30.4.11 um 15 Uhr in der Schokoladenfabrik, Markstrasse 138 erscheinen.

Mit den Künstlerinnen:
Mireille Bessey
Mariya Gyurova
Antonia Krefeld
Christine Blattmann
Tine Roter
Annika Kahrs
Antonia Engel
Jacky Engel
Philine Schwalb
Pola Fendel
Franziska Kabisch
Felicitas Meyer-Wolters
Aleen Solari
Roberta Ohrt
Nicole Schechingsie
Pia Eisenträger
Chrisa Rothmaler
Lena Li Lona Lambertz
Christel Blawert
Florence Mahro
Tina Kämpe
Janina Marwitz
Macella Hüppauff
Emanuelle Schumann
Lotte Zimmermann
Anja Dietmann
Bärbel Trauwein
Daniela Herleth
Simona Reutlinger

Alles was der Fall ist.

Moritz Sänger und Tilman Walther zeigen „ Alles was der Fall ist.“

16.04.2011 – 24.04.2011 Vernissage 15.04.2011 19.30

Öffnungszeiten 14-17h und nach Vereinbarung.

Galerie Genscher, Marktstrasse 138, 20357 Hamburg

Fotografische Probleme werden hier stellvertretend verhandelt für die Probleme einer Bilderzeugung in der Kunst.


Harald Nicolas Stazol: “Ich bin gerne Deutscher – eine Liebeserklärung”

Sa. 26.03.2011, 19.45h

Harald Nicolas Stazol

Buchrelease der Erzählung “Ich bin gerne Deutscher – eine Liebeserklärung” von Harald Nicolas Stazol.

“Es ist nur ein Eindruck und man möge mir für dessen Äußerung verzeihen, aber Kant fordert ihn ja, den Gewissensblick, und wer diesen Essay nicht lesen will, dem sei verziehen. Aber schreiben muss ich dennoch, denn ein Blick auf den Deutschen, nun, ich ich darf ihn mir wohl erlauben, auch wenn ich auf meinem biometrischen Passbild wirklich aussehe wie ein Gesuchter, nun gut. Mein Standpunkt hat sich verändert, das Land auch (…)”

Aus: “Ich bin gerne Deutscher – eine Liebeserklärung” von Harald Nicolas Stazol

«Stazol führt uns in eine, für die meisten, bislang unbekannte Welt.

Er tut dies kenntnisreich und nicht belehrend.»

Roswitha Zytowski über «Porcella»

Internetseite des Verlages

Galerie Genscher, Marktstraße 137 – 139, Hamburg

Destination : Uranus!

Destination : Uranus ! 26.02.2011, 19:45h (pünktlich)

Man from Uranus

Die Initiative für internationale, intergalaktische und lokale Künstlergruppen läutet zum Frühjahrsputz. Die Raketen sind geladen. In Zeiten privater Raumfahrten nutzen wir die Balkone der Nachbarschaft als Abschussrampen. Wir ergötzen uns am freudianischen Feuerwerk. Die Staatskassen haben wir in dicken Filz gewickelt und vor unserer Reise Richtung Uranus in den Taschen unserer Gönner und Genossen versenkt. Triefende Fettecken hängen wie Nester in den Ecken. Adornos Mimesis eilt uns voraus – eben hat sie die Fackeln der Freiheit entzündet. Systematisch schnappt sie nach der Hand, die sie füttert, während sich anderer Orts eine phraseologische Eventkultur-Investitionsruine caporaler Marketingexpertisen zeitgleich in Luft auflöst. Der Kolibri verlässt das Hirn, überflügelt die Stadt vorbei an ehrlosen Begriffsködern in Richtung Uranus.

Attention, people of Earth.
Brace yourselves, for tonight we are launching a manned mission to Uranus ! Our rocketship will smoothly approach Uranus’ atmosphere and do a soft landing on its cracked surface. For your pleasure, our mighty crew will be exploring the wonders and mysteries of the dark side of Uranus. We will first discover the danger lurking in the hostile caves inside Uranus with the film “Journey To The Seventh Planet”. Then, we will be graced by the visit of a local inhabitant, the Man from Uranus, who will perform live music from the traditional repertoire of Uranus.
Après le film et une petite pause, nouveau décollage pour une prestation live de Man From Uranus, Phil de son prénom. Cet artiste-savant fou extraterrestre, originaire de Floride, s’est établi à Cambridge et y a fondé un laboratoire de recherche musicale cosmique, le Advanced Centre for Outer Music. Nul ne sait si les bizarreries sonores qu’il nous livre ont été interceptées dans le cosmos ou créées sur Terre à l’aide de ses machines ultra-puissantes issues des technologies de dernier cri (Moog, Theremin, Walkman, oscillateurs et synthétiseurs divers et variés). Qu’importe, il produit une musique electro-vintage drôle et déglinguée, un space-jazz intemporel, du moonbase muzak qui nous plonge dans un monde lointain, autour duquel orbitent les esprits des Residents, de Jean-Jacques Perrey, de Raymond Scott, Sun Ra ou encore Stockhausen. Il a déjà croisé sur sa route Felix Kubin, Faust, Pram, Broadcast ou encore Ann Shenton (Add N to X) et nous emmène ce soir dans un voyage audiovisuel entre Uranus et Jupiter, avant de nous ramener sur la supernova où nous terminerons la soirée par une Outer Space Party. To Uranus and beyond !
Man from Uranus & Helge Meyer
Music Video Performance at Galerie Genscher (Schokoladenfabrik)
Marktstraße 138, 20357 Hamburg ab 19:45h (please be early)

Benjamin Bo Bandtel und Rolf Simon-Weidner

Benjamin Bo Bandtel und Rolf Simon-Weidner OPENING 28.10.2010, 19h

Rolf Simon-Weidners Keramiken handeln vom Eingriff und vom Organischen sowie konstruktiven Formen. Die Malerei auf Makulaturpapier setzt sich mit der Farbe Eisenoxyd (Rost) auseinander. Bei Benjamin Bandtels Arbeiten regiert meist der Zufall, man stolpert über Ecken, die wie ein Geschenk vor einem liegen, während man damit beschäftigt war, auf etwas ganz anderes zu stoßen. Bandtel nimmt die Dinge auf, um aus ihnen spontan etwas Neues zu machen – als Künstler, als DJ.

CROP Fotografie

The Crop tool allows you to select an area of an image and discard everything outside this area.“

Reduzierung, Isolation, Zerstörung, Auflösung, Fragment, Format.

In der Ausstellung “Crop” zeigen fünf Studenten der HfbK Hamburg, aus dem gleichnamigen Seminar von Nils Emde, ihre fotografischen Positionen im Thema “Ausschnitt”.


ÄLÄ KYSY MINULTA

Thomas Thiede und Hannu Karjalainen

Vernissage FR. 01.10.2010 19h

Geöffnet: SA 02.10.2010 14-19h

Galerie Genscher, Marktstrasse 138, 20357 Hamburg

Für ihre Ausstellung „ÄLÄ KYSY MINULTA“ verknüpfen die Künstler Thomas Thiede und der Soundkünstler Hannu Karjalainen ihre Arbeiten in einer Rauminstallation.

Im Zentrum des verdunkelten Raums steht eine schwach erleuchtete Vitrine. In der Vitrine hängt ein Blatt, das zu schweben scheint. Das Blatt besteht aus Enthaarungsstreifen aus Vlies, Wachs und Haaren des Künstlers. Die Arbeit verweist auf den Topos der VERA ICON und setzt die Beschäftigung Thiedes mit dem „wahren Abbild“ fort.

Die Atmosphäre des Raums wird sowohl durch die besondere, museale oder fast sakrale Lichtsituation bestimmt, als auch durch einen brummenden Sound, der an ein Flugzeugtriebwerk erinnert. Der Sound ist extrahiert aus einem Track von Ritchie Hawtin mit dem Titel „ask yourself“.

Im Laufe des Eröffnungsabends wird eine Soundcollage des finnischen Künstlers und Musikers Hannu Karjalainen in den Klang des Raums eingreifen und diesen modellieren. Die aufgezeichnete Collage wird die Klangatmosphäre für die weitere Ausstellungszeit bestimmen.

QUICKY

Quicky. 17.09.2010, 20:30h

Quicky

Das alte muss raus. Es landet auf der Straße. Energieschleudermaschinen wie Kohleöfen, alte Kühlschränke finden keine Verwendung mehr. In Beijing werden ganze Stadtteile in kürzester Zeit auf Fernwärme umgestellt. Cuba tauscht die über Generationen vererbten Kühlschränke gegen energieeffizientere Modelle aus China. Es scheint als könnten nur totalitäre System adäquat auf den Wandel der Zeit, der wie ein Vorschlaghammer auf uns eindrischt, reagieren. Wir platzieren an dieser Stelle einen Berg von Kohleöfen aus dem Hamburger Karolinenviertel, die der städtischen Neugestaltung zum Opfer gefallen sind.
Vermeintliche Effizienz geht zu Lasten der Ästhetik. Psychostrategische Planungen formen freien Willen. Die Kohleöfen werden erst weggeschlossen und anschließend effektiv vom Markt genommen. Die Hitze der Umgebung wird umgeleitet in den Verdampfer und gefriert in verschlossener Dunkelheit. Die Inflation wird gebremst durch die Vernichtung von Material und Alternativen. Auf dem Velo dahin radelnd wissen wir um die Notwendigkeit einer Perspektive.

Eine Großraum Installation mit Kühlschränken von Felizitas Schaefer und Maskenbildern von Alexej Mirnij.

Silvia Götz und Ulf Ancker, Linolschnitte

Silvia Götz und Ulf Ancker

“Kannibalen & Zerteilung”

Linolschnitte

Vernissage 11.09.2010, ab 19h

Öffnungszeiten 12.09.2010, 16-20h.

Galerie Genscher

Marktstrasse 138

20357 Hamburg

www.galerie-genscher.com

NEUE MALEREI

„Neue Malerei“
OPENING am DO. 02.09.2010, 19 UHR
FINISSAGE am So. 05.09.2010, 16 UHR
Es stellen aus:
Julian Fickler
Salome Ghazanfari
Felix Oehmann
Ulrich Paquet
Henry Staschik
Künstlergespräch:
FR. 03.09.2010,11 UHR
mit Max Frisinger


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