NEUE MALEREI

„Neue Malerei“
OPENING am DO. 02.09.2010, 19 UHR
FINISSAGE am So. 05.09.2010, 16 UHR
Es stellen aus:
Julian Fickler
Salome Ghazanfari
Felix Oehmann
Ulrich Paquet
Henry Staschik
Künstlergespräch:
FR. 03.09.2010,11 UHR
mit Max Frisinger


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PROBLEMS WITH PROBLEMS

PHILIPP ACKERMANN, SEBASTIAN SEVERIN, CHRISTOPH WÜSTENHAGEN

Eröffnung: 13.08.2010 19Uhr Ausstellungsdauer: 14.08.2010 – 20.08.2010 Öffnungszeiten: Di. – So. 16 – 20 Uhr

Künstlergespräch Dienstag den 17.08.2010 um 11Uhr

Kunst machen heißt manchmal: Ich baue mir ein Problem. Oder besser: Wenn ich keine Probleme habe, hole ich sie mir bei dir.

-Grundsätzlisch könnte man sagen: mein schlimm ist dein schlimm. Wenn Gedanken, die man sich macht, wenn man zu dritt eine Ausstellung plant, klar und übersichtlich wären, dann wäre das uns zu langweilig. Ein Gedanke ist am schönsten, wenn er sich in Bereichen sieht, in denen man sich noch nicht so gut auskennt. Man hat sich was überlegt, und man kann noch nicht sagen ob das gut ist oder funktioniert.

- Bitte was?

Also uns geht es da so ein bisschen um die „Philosphie des Problems“ („Philosophenproblem“ (Edsger Wybe Dijkstra)) bzw. um die Thematik des sich-selbst-Luxus-Probleme-schaffens.

Wir haben ja genug davon auf der Welt, aber im Grunde hat ja doch alles miteinander zu tun.

Schwimmen und Schlingern beim Denken! Oh mein Gott, wie komme ich da jetzt wieder raus!?

Grundsätzlich (Grillparzer) könnte man sagen (auch): dein Wort in meiner Nase. Kaugummi im Haar. Zigarettenstummel in der Jackentasche. Dein Problem ist mein Problem.

Ja, also ich sehe das ein bisschen so wie mit meiner Theorie der „Effizienzmaschine“ (Deutschland), wo alles glatt läuft, wie am Schnürchen und alle Ampeln gleich aussehen. Schöne Handys mit Farbdisplay und Turnschuhe. Der geometrische Superman. Und das soll in der Kunst nicht so sein. Da könnte ich auch mal stolpren und ne’ weile liegen bleiben. Ich liege also da und denke: „Hmm- gar nicht mal so schlecht. Die Welt ist Kaputt wenn sie gerade hängt“.

Man stelle sich folgende Situation vor: Man macht etwas beim anderen, man spürt so ein Impuls, und man weiß noch nicht ob das wirklich witzig ist, bzw. das beim anderen so ankommt. Aber man macht das trotzdem erst mal! Und dann muss der andere auch wieder was machen. Am besten etwas, von dem er noch nicht so genau weiß ob das jetzt angebracht ist und der Situation entspricht. Und man wirft sich Bälle zu, aber so in Bereichen, wo man nicht so gut fangen kann – Oder probiert es gleich mit Medizinbällen.

Man, man, man.


OPEN SCREENING

am Freitag den 06.08.2010 und am Samstag den 07.08.2010 jeweils ab 20h laden wir herzlich ein zum

OPEN SCREENING.

Filmemacher/innen sind aufgerufen, Ihre Filme (auf DVD, Filmlänge max. ca.30 Min.) dem Publikum zu zeigen.

Vielen Dank an Christopher Mondt,  http://www.filmprojektion.de


DIMENSION PLASTIK

Dimension Plastik

Eine Ausstellung von Jana Schumacher

Plastik, Silikon
Objekte,Installation

Soundperformance 21h mit TINTIN PATRONE AND FRIENDS

Eröffnung: Freitag, 02.Juli 2010, ab 20h, Sound 21h ON TIME

Ausstellung läuft vom 02.bis 07. Juli 2010,
geöffnet Samstag, Sonntag 14-17h

Galerie Genscher, Marktstrasse 138, 20357 Hamburg

www.galerie-genscher.com

Mit freundlicher Unterstützung durch den Verfügungsfonds Karolienenviertel.

Die künstliche Welt bricht herein und duldet keinen Widerstand.
In Anbetracht der Lage empfiehlt sich sinnliches Begehren.

Dr. Vogel hierzu: “Dimension Plastik hätte ohne eine spektakuläre Warenentwicklung niemals realisiert werden können.”


BodenBodenRampePfau Christiane Blattmann & Fabienne Mueller

Christiane Blattmann und Fabienne Mueller – Fotografien und Installationen.

Vernissage am Freitag den 18.06.10 ab 19h

geöffnet Samstag und Sonntag von 16- 19h

Finnissage 27.06.2010 ab 20h,

Galerie Genscher, Markstrasse 138, 20357 Hamburg.

mit freundlicher Unterstützung von:

Verfügungsfonds Karolinenviertel



ISLAND – Stefan Alber, Valérie Rallière

Stefan Alber, Valérie Rallière – Fotografien und Installationen

05.06.10 – bis 14.06.10

Vernissage am 04.06.2010 ab 19h, Sasa & der Bootsmann.

Galerie Genscher, Markstrasse 138, 20357 Hamburg

gefördert durch den sanierungsbeirat karolinenviertel.


„Flexibles Flimmern“ und Festivallounge des Japan Filmfests Hamburg

26. – 30. MAI 2010
Zusammen mit dem mobilen Kino „Flexibles Flimmern“ gestaltet das Japan Filmfest Hamburg die Räume der Galerie Genscher zur Festivallounge. Hier kann man „Freund/Freundin des Filmfestes“ werden oder die Leute hinter den Kulissen kennenlernen. Geöffnet ist die Lounge während des Filmfests täglich von 17.00 h bis 20.00 h. Teilname am Filmprogramm nach vorheriger Anmeldung.

http://www.jffh.de


Stefanie Becker – Alexander Rischer, Fotografien.

Stefanie Becker - Alexander Rischer,
Fotografien.
Freitag 21.Mai 2010, ab 19h
Galerie Genscher, Marktstrasse 138, Hamburg

Stefanie Beckers Fotografien entstehen vorrangig auf Reisen und im Alltag in privaten Situationen. In den oftmals komplexen Arrangements ihrer Fotografien dienen formale Ähnlichkeiten als Brücke, die Bilder auch auf der inhaltlichen Brücke als zusammengehörige darzustellen. Am Anfang steht dabei oft ein zusammengestelltes Bildpaar, an welches dann andere angehängt werden. Daraus entstehen “kontrolliert wuchernde” Bildverknüpfungen, die in ihrer Größe, je nach Ausstellungssituation und Thematik von zwei Bildern bis zu mehr als 70 Fotografien in einer komplexen Fotoinstallation variieren können.

Mit den Mitteln der “klassischen” Schwarzweiß-Fotografie beschäftigt sich Alexander Rischer mit architektonischen Objekten, deren skulpturale Aspekte mit geschichtlichen und biografischen, mit Handlungsstrukturen und inneren Bewegungen verwoben sind und deren stilistische und funktionale Strukturen dabei zweitrangig sind gegenüber ihrer Bedeutung als Vehikel und Gegenstand von Überlieferung und Erzählung.

Dabei ist das Relikthafte, Unterbrochene, das nur vage Erinnerte, das Stocken und Versiegen des Erzählflusses von Interesse, an den das persönliche Aufsuchen und die Kameraarbeit am Ort anzuknüpfen vermögen, ohne dadurch etwas einer vermeintlichen und projizierten Vergessenheit entreissen zu müssen.



LIFE OF A JOURNALIST

Harald Nicolas Stazol

zeigt Fotografien und liest aus seinem kürzlich erschienen Buch “Porcella”.

Freitag den 14.05.2010, ab 19.30

Galerie Genscher, Marktstrasse 138, 20357 Hamburg


BEAUTY IS NOT A CRIME!

Der Reklamezettel einer Beautyfarm, der die Akteure im Sommer 2009 auf die morgige Ausstellung verlinkte, reklamierte nicht nur Schönheit (Gesichtspflege zu 69,90 € u.a.), sondern auch die ironisch gestutzte Geste der Befreiung für sich. Andererseits war „BEAUTY IS NOT A CRIME!“ ja auch mehr als ein trotziges Beharren irgendwelcher Kitschkonsorten, eher stillschweigendes Allgemeingut, großes Gegenteil und schwer zu widerlegen.

Ein knappes Jahr später: Burk Koller zeigt eine Plastik, Steffen Zillig zeigt bewegte Bilder.

Samstag, 8. Mai 2010, 19 Uhr in der Galerie Genscher, Marktstraße 138


OSTENTAT

OSTENTAT

1.5. -4.5.2010

mit

PILAR CRUZ, NICO KRATZER, CECIL FELIX und TIMUR EL RAFIE.

Malerei, Performance, Installation.

Eröffnung 30.04.10 ab 19h

01.05. OLLIE CLAUDE LENVIN


Mit dem, aus dem Bildungsprachlichen destillierten Begriff des Ostentates, wird unterstreichen,
dass es hier nicht um Salonkunst, Referenzwahn oder postpubertäre Dekonstruktion des im Subjekt transzendendierten Surrealismus geht.
Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt, hingerotzt und ausgekotzt.
In Wort, Bild, Blut und Milch.
Um eventuelles Holz schon im Po zu fällen, werden begleitende Performances, dem Ostentat
alle Ehre bereiten.

Marktstrasse 138, 20357 Hamburg


Caracho in der Marktstraße

Caracho ‘Tour 3-2-1 die Stadt ist meins’

http://www.caracho-musik.de/

http://www.myspace.com/carachomusic

http://www.facebook.com/pages/caracho/59049722675


DE-MONTAGE

19. DEZEMBER + 20. DEZEMBER 2009, AB 20 UHR
ANJA KEMNITZ, SOHYUN JUNG

STRANGELOOP-1


STRANGE LOOP

17. + 18. DEZEMBER 2009, AB 20 UHR
KAI GLASON / ANDREAS WENDT, NOZOMI TOMOEDA, SOHYUN JUNG

And yet when I say ‘strange loop’, I have something else in mind – a less concrete, more elusive notion. Not a physical circuit but an abstract loop in which, in the series of stages that constitute the cycling-around, there is a shift from one level of abstraction (or structure) to another. In short, a strange loop is a paradoxical level-crossing feedback loop.

I am a Strange Loop, Douglas Hofstadter

 

 

 

 

Kai Glason wurde 1980 in London und Andreas Wendt 1988 in Göttingen geboren. Gemeinsam sammelten sie für Unidentified Flying Objects in Hamburg gefundene verworfene häusliche Gegenstände, die sie zu neuen Wesen zusammen setzten.  Die ursprünglichen Funktionen sind den Einzelteilen meistens noch anzusehen. Die Gegenstände erfuhren eine Wandlung vom Gebrauchsgegenstand, zum Sperrmüll in einen nun neuen Zustand: abstrakte Kippfiguren, Objekte, die eine unverbindliche Beziehung mit dem Ausstellungsraum und dem Besucher eingehen.

 

Subtile Verweise aus dem Haushalt spielen auch eine Rolle für Nozomi Tomoeda. Er wurde 1977 in Osaka/Japan geboren, absolvierte das MFA am  Department of Design and Industrial Arts, Faculty of Art und das PhD Programm an der Graduate School of Art der  Hiroshima City University Japan. Seit 2008 studiert er bei Haegue Yang (HfbK Hamburg). Vielleicht war die Geschichte Hiroshimas mit Auslöser für den Künstler, sich mit Orten und ihrer Bedeutung auseinander zu setzen. In Strange Loop zeigt er  u.a. zwei gleiche Tassen einer Designserie des bekannten schwedischen Inneneinrichtungsunternehmens. Beide Tassen unterscheiden sich jedoch bei genauer Betrachtung nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihrem Produktionsland. Darüber hinaus kann sich der Besucher den Kopf zerbrechen, welche Bezüge die bekannteste Hamburger Biermarke und St. Pauli noch haben könnten. Nicht minder verlockt ein Milchtopf: Die Umrisse der sich dort befindenden Milchhaut wirft ein geografisches Rätsel auf…

 

Sohyun Jung, geboren 1982 in Gwangju/Südkorea lässt den Besucher teil ihrer Videoinstallation werden. In einem Dachboden filmte sie eine Kulisse, in den sie performativ mit Licht und Schatten eingriff. Diesen ‘Film1′ projizierte sie auf die selbe Kulisse und schuf in einem weiteren Prozess ‘Film2′, den wir in Form einer neuen Installation in der Ausstellung Strange Loop zu sehen bekommen. Die Künstlerin wird auch diesmal die Installation im Ausstellungskontext durch eine Performance ergänzen. Das Wechselspiel zwischen Licht und Schatten, Betrachten und Teilnehmen, Bild und Raum lädt uns ein, Velasquez` Las Meninas auf neue Weise zu analysieren und zu erfahren.

 

kuratiert von Nina Wiesnagrotzki

GALERIE GENSCHERSCHOKOLADENFABRIKKAROVIERTEL
MARKTSTRASSE 138, 20357 HAMBURG

STRANGELOOP


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